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lilypond-book aufrufen@translationof Invoking lilypond-book
lilypond-book erzeugt abhängig vom Ausgabeformat eine Datei mit
einer der folgenden Dateierweiterungen: ‘.tex’, ‘.texi’,
‘.html’ oder ‘.xml’. Alle ‘.tex’, ‘.texi’ und
‘.xml’ Dateien müssen noch mit den entsprechenden Programmen (LaTeX,
DocBook, etc.) weiter verarbeitet werden, um druckfähige Dateien zu erhalten.
Es existieren zwei Methoden, Ihr LaTeX-Dokument weiter zu verarbeiten,
um zu einer druck- oder publikationsfähigen Datei zu gelangen:
Zum einen die direkte Erzeugung einer PDF-Datei mit PDFLaTeX, zum
anderen die Erzeugung einer DVI daraus einer PostScript-Datei mittels
LaTeX und einem DVI-nach-PostScript Konverters wie dvips.
Die erste Methode ist einfacher und daher empfehlenswert.(5) Welche
Methode auch immer benutzt wird, die Konvertierung zwischen PostScript und
PDF kann leicht mit Hilfsprogrammen wie ps2pdf und pdf2ps
(aus dem Ghostscript-Paket) erfolgen.
Um eine PDF-Datei mittels PDFLaTeX zu erzeugen, kann folgendermaßen vorgegangen werden:
lilypond-book --pdf Ihre_Datei.pdftex pdflatex Ihre_Datei.tex |
Um eine PDF-Datei mittels LaTeX/dvips/ps2pdf zu
erhalten, sind folgende Befehle nötig:
lilypond-book Ihre_Datei.lytex latex Ihre_Datei.tex dvips -Ppdf Ihre_Datei.dvi ps2pdf Ihre_Datei.ps |
Die ‘.dvi’-Datei, die beim Aufruf von latex erzeugt wird,
scheint keine Notenköpfe zu enthalten, was in Ordnung ist. Wenn Sie die
Datei wie beschrieben weiter verarbeiten, erscheinen die Notenköpfe korrekt
in den ‘.ps’ und ‘.pdf’ Dateien.
Der Aufruf von dvips kann einige Warnungen über fehlende
Schriftarten ausgeben. Auch dies ist in Ordnung und kann ignoriert werden.
Wenn Sie in der LaTeX-Datei das Papierformat auf Querformat eingestellt
haben, vergessen Sie nicht die ‘-t landscape’-Option beim
Aufruf von dvips.
Der Befehl \pageBreak funktioniert nicht innerhalb einer
\begin{lilypond} … \end{lilypond}-Umgebung.
Auch viele Variablen der \paper-Umgebung funktionieren nicht
innerhalb einer \begin{lilypond} … \end{lilypond}-Umgebung.
Benutzen Sie \newcommand mit \betweenLilyPondSystem:
\newcommand{\betweenLilyPondSystem}[1]{\vspace{36mm}\linebreak}
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Um ein von lilypond-book erzeugtes Texinfo-Dokument zu
verarbeiten, gehen Sie wie für alle anderen Texinfo-Dokumente vor:
Rufen Sie – abhängig vom gewünschten Ausgabeformat – eines der Programme
texi2pdf, texi2dvi, makeinfo oder
texi2html auf.
Die Dokumentation von Texinfo liefert dazu nähere Informationen.
lilypond-book unterstützt die folgenden Kommandozeilenoptionen:
-f Format--format=FormatGibt das Format des Eingabedokuments an: html, latex,
texi (Standardeinstellung), texi-html oder docbook.
Ist diese Option nicht angegeben, versucht lilypond-book das
Format anhand des Dateinamens zu bestimmen. Im Moment bedeutet texi
praktisch dasselbe wie texi-html.
-F Filter--filter=FilterLeitet die Musikfragmente durch das Programm filter anstatt sie mit LilyPond zu einer Grafik zu verarbeiten. ‘--filter’ und ‘--process’ kann nicht gleichzeitig benutzt werden. Beispielaufruf:
lilypond-book --filter='convert-ly --from=2.0.0 -' Mein-Buch.tely |
-h--helpGibt eine kurze Hilfemeldung aus.
-I Pfad--include=PfadFügt Pfad zu den Include-Pfaden hinzu. lilypond-book sucht
auch in allen Include-Pfaden nach bereits erstellten Grafiken für die
Musikfragmente. Wird das aktuelle Fragment gefunden und hat sich seit der
letzten Erstellung nicht geändert, wird es nicht erneut erzeugt. Bei manchen
der Programme zur Weiterverarbeitung wie etwa makeinfo oder
latex muss dieselbe ‘-I Pfad’ Option angegeben werden,
damit das entsprechende Programm die Grafiken ebenso findet.
-l Logstufe--loglevel=LogstufePasst die Ausführlichkeit der Ausgabe entsprechend Logstufe an.
Mögliche Werte sind NONE, ERROR, WARNING,
PROGRESS (Standard) und DEBUG. Wenn diese Option nicht
genutzt wird und die Umgebungsvariable LILYPOND_BOOK_LOGLEVEL
definiert ist, wird ihr Wert als Logstufe eingesetzt.
-o Verzeichnis--output=VerzeichnisErzeugt die Ausgabedateien in Verzeichnis. Der Aufruf von
lilypond-book erzeugt zahlreiche kleine Dateien, die von
LilyPond, latex, makeinfo etc. dann weiter benützt
werden. Um zu vermeiden, dass das Quellenverzeichnis durch diese
Dateien unübersichtlich wird, kann die ‘--output’ Option benutzt
werden. Vor dem Aufruf von latex oder makeinfo
sollten Sie in dieses Verzeichnis wechseln.
lilypond-book --output=out IhreDatei.lytex cd out ... |
--skip-lily-checkNicht mit einer Fehlermeldung abbrechen, wenn keine Ausgabe von LilyPond gefunden wird. Dies wird benutzt für Dokumentation ohne Grafiken.
--skip-png-checkNicht mit einer Fehlermeldung abbrechen, wenn für die EPS-Dateien keine PNG-Grafiken gefunden werden. Dies wird benutzt für Dokumentation ohne Grafiken.
--lily-output-dir=VerzeichnisSchreibt ‘lily-XXX’ Dateien nach Verzeichnis und erzeugt im mit ‘--output’ angegebenen Verzeichnis Verknüpfungen darauf. Diese Option ist nützlich, um Zeit zu sparen, wenn Dokumente in verschiedenen Verzeichnissen viele identische Musikfragmente enthalten.
--lily-loglevel=LogstufePasst die Ausführlichkeit der Ausgabe entsprechend Logstufe an.
Mögliche Werte sind NONE, ERROR, WARNING,
PROGRESS (Standard) und DEBUG. Wenn diese Option nicht
genutzt wird und die Umgebungsvariable LILYPOND_LOGLEVEL
definiert ist, wird ihr Wert als Logstufe eingesetzt.
--info-images-dir=VerzeichnisFormatiert die Texinfo-Ausgabe dergestalt, dass Info in Verzeichnis nach den Grafiken zu den Musikfragmenten sucht.
--latex-program=ProgrammFührt Programm anstelle von latex aus. Dies ist
nützlichen, wenn das Dokument mit einer anderen LaTeX-Variante
wie etwa xelatex verarbeitet werden soll.
--left-padding=EinrückungFügt Einrückung als zusätzlichen Einzug in die EPS-Box ein. Einrückung wird in Millimetern angegeben, die Standardeinstellung ist 3.0 Millimeter. Diese Option kann benutzt werden, wenn die Notenzeilen über den Rand des Dokuments hinausstehen.
Die Breite eines eng ausgeschnittenen Notensystems kann variieren aufgrund von Notationselementen, die über den linken Rand hinausstehen, wie etwa Taktzahlen und Bezeichnungen der Instrumente. Diese Option verkürzt die Notenzeile und verschiebt sie um denselben Betrag nach rechts.
-P Befehl--process=BefehlVerarbeitet LilyPond-Fragmente mit Befehl anstelle des
Standardbefehls lilypond. ‘--filter’ und ‘--process’
können mit lilypond-book nicht gleichzeitig benutzt werden.
--pdfErzeugt PDF-Dateien mit PDFLaTeX.
--redirect-lilypond-outputStandardmäßig wird die Ausgabe auf der Kommandozeile ausgegeben. Diese Option leitet die Ausgabe in eine Log-Datei im selben Verzeichnis wie die Quelldatei um.
--use-source-file-namesSchreibe Schnipsel-Ausgabedateien mit den gleichen Basisnamen wie die
Quelldateien. Diese Option funktioniert mit Schnipseln, die mit
lilypondfile eingfügt wurden und auch nur, wenn die Verzeichnisse
‘--output-dir’ und ‘--lily-output-dir’ unterschiedlich sind.
-V--verboseGibt ausführliche informative Meldungen aus. Äquivalent zu ‘--loglevel=DEBUG’.
-v--versionGibt die Versionsnummer aus.
Der Texinfo-Befehl @pagesizes wird ignoriert. Ebenso werden
LaTeX-Befehle ignoriert, die den Seitenrand oder die Zeilenlänge
nach der Dokumentpräambel verändern.
Nur der erste \score-Block eines LilyPond-Fragments wird verarbeitet.
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Dieses Dokument wurde erzeugt von gub am 13. Juli 2020 durch texi2html 1.82.
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