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@translationof Simultaneous notes
Polyphonie bedeutet in der musikalischen Terminologie das Vorhandensein von mehr als einer (eigenständigen) Stimme in einem Stück. Für LilyPond bedeutet es aber das Vorhandensein von mehr als einer Stimme pro System.
| 1.5.1 Eine einzelne Stimme | ||
| 1.5.2 Mehrere Stimmen |
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@translationof Single voice
Dieser Abschnitt behandelt gleichzeitige Noten innerhalb derselben Stimme.
| Noten mit Akkorden | ||
| Akkord-Wiederholungen | ||
| Gleichzeitige Ausdrücke | ||
| Cluster |
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@translationof Chorded notes
Ein Akkord wird notiert, indem die zu ihm gehörenden Tonhöhen
zwischen spitze Klammern (< und >) gesetzt werden.
Auf einen Akkord kann eine Dauer-Angabe folgen, genauso wie bei
einfachen Noten.
\relative { <a' c e>1 <a c e>2 <f a c e>4 <a c>8. <g c e>16 }
Akkorde können auch von Artikulationen gefolgt werden, genau wie auch einfache Noten.
\relative { <a' c e>1\fermata <a c e>2-> <f a c e>4\prall <a c>8.^! <g c e>16-. }
Die Noten innerhalb der Akkorde konnen auch von Artikulationen oder Ornamenten gefolgt werden.
\relative { <a' c\prall e>1 <a-> c-^ e>2 <f-. a c-. e-.>4 <a-+ c-->8. <g\fermata c e\turn>16 }
Manche Notationselemente, wie etwa Dynamik, Crescendo-Klammern und Legatobögen müssen an den gesamten Akkord gehängt werden und nicht an einzelne Noten, damit sie ausgegeben werden.
\relative { <a'\f c( e>1 <a c) e>\f <a\< c e>( <a\! c e>) <a c e>\< <a c e> <a c e>\! }
Ein Akkord ist sozusagen ein Container für die Noten, ihre Artikulationen und andere angehänge Elemente. Demzufolge hat also auch ein Akkord ohne wirkliche Noten innerhalb der Klammern keine Dauer. Alle angehängten Artikulationen geschehen zur selben musikalischen Zeit wie die folgende Note oder der folgende Akkord und werden damit kombiniert (für komplexere Möglichkeiten, derartige Elemente zu kombinieren, siehe Gleichzeitige Ausdrücke.
\relative { \grace { g'8( a b } <> ) \p \< -. -\markup \italic "sempre staccato" \repeat unfold 4 { c4 e } c1\f }
Der relative Modus kann auch für Tonhöhen in Akkorden eingesetzt werden. Die erste Note eines Akkordes ist immer relativ zur ersten Note des vorherigen Akkordes, oder mit der Tonhöhe der letzten Note vor dem Akkord (wenn kein Akkord vorhergeht). Alle anderen Noten innerhalb des Akkordes sind relativ zu der Note vorher innerhalb des selben Akkordes.
\relative { <a' c e>1 <f a c> <a c e> <f' a c> <b, e b,> }
Mehr Information über Akkorden findet sich in Notation von Akkorden.
Musikglossar: (music-glossary)chord in Abschnitt ‘chord’ in Glossar.
Handbuch zum Lernen: (learning)Noten zu Akkorden verbinden in Abschnitt ‘Noten zu Akkorden verbinden’ in Handbuch zum Lernen.
Notationsreferenz: Notation von Akkorden, Artikulationszeichen und Verzierungen, Relative Oktavenbezeichnung, Mehrere Stimmen.
Schnipsel: (snippets)Simultaneous notes in Abschnitt ‘Simultaneous notes’ in Schnipsel.
Akkorde, die mehr als zwei Tonhöhen für einen Notenlinenzwischenraum enthalten (wie etwa ‘<e f! fis!>’) produzieren überlappende Notenköpfe. Abhängig von der Situation kann eines der folgenden Dinge helfen, die Darstellung zu verbessern:
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@translationof Chord repetition
Um Schreibarbeit zu ersparen, kann ein Zeichen benutzt werden, um den
vorhergehenden Akkord zu wiederholen. Das Symbol hierzu ist q:
\relative { <a' c e>1 q <f a c>2 q }
Genauso wie normale Akkorde kann auch das Akkord-Wiederholungssymbol in Verbindung mit Tondauern, Artikulationen, Beschriftungen, Legatobögen, Balken usw. benutzt werden, weil nur die Tonhöhen des vorangehenden Akkordes wiederholgt werden.
\relative { <a' c e>1\p^"text" q2\<( q8)[-! q8.]\! q16-1-2-3 q8\prall }
Das Akkordwiederholungssymbol erinnert sich an das letzte Vorkommen eines Akkordes, sodass man den letzten Akkord wiederholen kann, auch wenn in der Zwischenzeit nicht-Akkord-Noten oder -Pause auftetreten sind.
\relative { <a' c e>1 c'4 q2 r8 q8 | q2 c, | }
Das Akkord-Wiederholungssymbol behält keine Dynamikzeichen, Artikulationen oder Ornamente, die in oder an den vorhergehenden Akkord gehängt waren.
<a-. c\prall e>1\sfz c'4 q2 r8 q8 | q2 c, |
Damit auch diese Zeichen erhalten bleiben, kann die Funktion \chordRepeats
explizit mit einem zusätzlichen Argument aufgerufen werden, um
eine Liste an Ereignistypen (engl. event) zu spezifizieren, die mit
wiederholt werden, es sei denn, der gleiche Ereignistyp wird selber mit
dem q verwendet:
\relative { \chordRepeats #'(articulation-event) { <a'-. c\prall e>1\sfz c'4 q2 r8 q8-. } | q2 c, | }
Die Benutzung von \chordRepeats innerhalb einer \relative-Konstruktion
führt zu unerwarteten Ergebnissen: Nachdem die Akkordereignisse einmal
erweitert sind, können sie nicht mehr von normal eingegebenen Akkorden
unterschieden werden. Dadurch fügt \relative einen Oktavsprung
entsprechend des aktuellen Kontexts ein.
Weil geschachtelte \relative-Umgebungen sich nicht gegenseitig
beeinflussen, kann man eine zusätzliche \relative-Umgebung
innerhalb von \chordRepeats benutzen, um die Oktavbeziehungen
darzustellen, bevor die wiederholten Akkorde eingesetzt werden. In diesem
Fall beeinflusst der gesamte Inhalt der inneren \relative-Umgebung
nicht die äußere. Daraus ergibt sich die unterschiedliche Oktave der
letzten Note in diesem Beispiel:
\new Voice \relative c'' { \chordRepeats #'(articulation-event) \relative { <a'-. c\prall e>1\sfz c'4 q2 r8 q8-. } | q2 c | }
Derartige Probleme mit \relative treten nur auf, wenn \chordRepeats
explizit aufgerufen wird: die Verarbeitung von einfachem q wird
erst vorgenommen, wenn alle \relative-Umgebungen schon verarbeitet
sind.
Notationsreferenz: Notation von Akkorden, Artikulationszeichen und Verzierungen.
Installierte Dateien: ‘ly/chord-repetition-init.ly’.
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@translationof Simultaneous expressions
Eine oder mehrere musikalische Ausdrücke, die in doppelte spitze Klammern eingeschlossen werden, werden gleichzeitig gesetzt. Wenn der erste Ausdruck mit einer einzelnen Note beginnt oder die gesamte Konstruktion explizit in einer einzelnen Stimme erstellt wird, wird auch nur ein Notensystem erstellt. In anderem Falle werden die Elemente der simultanen Konstruktion auf unterschiedlichen Systemen gesetzt.
Das nächste Beispiel zeigt simultane Konstruktionen auf einem System:
\new Voice { % explicit single voice << \relative { a'4 b g2 } \relative { d'4 g c,2 } >> }
\relative { % single first note a' << \relative { a'4 b g } \relative { d'4 g c, } >> }
Dass kann benutzt werden, wenn die simultanen Abschnitte einen identischen Rhythmus haben, aber wenn versucht wird, Noten mit unterschiedlicher Dauer an denselben Hals zu setzen, gibt es Fehlermeldungen. Noten, Artikulationen und Eigenschaftsänderungen in einer einzelnen ‘Voice’ werden gesammelt und in musikalischer Reihenfolge gesetzt:
\relative { <a' c>4-. <>-. << c a >> << { c-. <c a> } { a s-. } >> }
Mehrfache Hälse oder Balken oder unterschiedliche Notendauern oder Eigenschaften zur selben musikalischen Zeit erfordern den Einsatz von mehreren Stimmen.
Das nächste Beispiel zeigt, wie ein simultaner Ausdruck implizit mehrere Systeme erstellt:
% no single first note << \relative { a'4 b g2 } \relative { d'4 g2 c,4 } >>
In diesem Fall stellt der unterschiedliche Rhythmus kein Problem dar, weil sie in unterschiedlichen Stimmen interpretiert werden.
Wenn Noten zweier oder mehrerer Stimmen mit Hälsen in die gleiche Richtung
an der selben Position auf dem System gesetzt werden und keinen Versatz
durch shift aufweisen (oder den gleichen Versatz besitzen), erscheint
die Nachricht
Warnung: zu viele kollidierende Notenspalten werden ignoriert |
während der Kompilation. Diese Nachricht kann unterdrückt werden durch
\override NoteColumn.ignore-collision = ##t |
Das unterdrückt jedoch nicht nur die Warnungen, sondern schaltet auch die Auflösung von Zusammenstößen ab und kann also zu unbeabsichtigten Resultaten führen. (Siehe auch Auflösung von Zusammenstößen.)
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@translationof Clusters
Ein Cluster zeigt an, dass alle Tonhöhen in einem Bereich gleichzeitig
gespielt werden sollen. Cluster können gedeutet werden als eine
Zusammenfassung einer ganzen Anzahl von Noten. Sie werden notiert,
indem die Funktion \makeClusters auf eine Reihe von Akkorden
angewendet wird:
\relative \makeClusters { <g' b>2 <c g'> }
Normale Noten und Cluster können zusammen im selben System notiert werden, sogar gleichzeitig. In solchen Fällen wird nicht versucht, automatisch Zusammenstöße zwischen normalen Noten und Clustern aufzulösen.
Musikglossar: (music-glossary)cluster in Abschnitt ‘cluster’ in Glossar.
Schnipsel: (snippets)Simultaneous notes in Abschnitt ‘Simultaneous notes’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)ClusterSpanner in Abschnitt ‘ClusterSpanner’ in Referenz der Interna, (internals)ClusterSpannerBeacon in Abschnitt ‘ClusterSpannerBeacon’ in Referenz der Interna, (internals)Cluster_spanner_engraver in Abschnitt ‘Cluster_spanner_engraver’ in Referenz der Interna.
Cluster sehen nur gut aus, wenn sie wenigstens über zwei Akkorde reichen – andernfalls sind sie zu schmal.
Cluster haben keine Hälse und können auch selber keine Dauern darstellen, aber die Länge des gesetzten Clusters wird erschlossen anhand der Dauern der definierten Akkorde. Voneinander getrennte Cluster brauchen eine unsichtbare Pause zwischen sich.
Cluster produzieren kein MIDI.
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@translationof Multiple voices
Dieser Abschnitt behandelt gleichzeitige Noten in mehreren Stimmen oder mehreren Systemen.
| Mehrstimmigkeit in einem System | ||
| Stimmenstile | ||
| Auflösung von Zusammenstößen | ||
| Automatische Kombination von Stimmen | ||
| Musik parallel notieren |
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@translationof Single-staff polyphony
Stimmen explicit beginnen
Die grundlegende Struktur, die man benötigt, um mehrere unabhängige Stimmen in einem Notensystem zu setzen, ist im Beispiel unten dargestellt:
\new Staff << \new Voice = "first" \relative { \voiceOne r8 r16 g'' e8. f16 g8[ c,] f e16 d } \new Voice= "second" \relative { \voiceTwo d''16 c d8~ 16 b c8~ 16 b c8~ 16 b8. } >>
Stimmen werden hier explizit erstellt und erhalten Bezeichnungen
zugewiesen. Die \voiceOne … \voiceFour-Befehle
stellen die Stimmen so ein, dass für die erste und dritte Stimme
die Hälse nach oben zeigen, für die zweite und vierte Stimme
hingegen nach unten. Die Noten der dritten und vierten Stimme
werden horizontal verschoben, und Pausen in den entsprechenden
Stimmen werden automatisch verschoben, um Zusammenstöße zu
vermeiden. Der \oneVoice-Befehl stellt das Standardverhalten
mit neutralen Halsrichtungen wieder her.
Vorübergehende polyphone Passagen
Ein vorübergehender polyphoner Abschnitt kann mit folgender Konstruktion erstellt werden:
<< { \voiceOne ... }
\new Voice { \voiceTwo ... }
>> \oneVoice
|
Der erste Ausdruck innerhalb des polyphonen Abschnitts wird in
den Voice-Kontext gestellt, der unmittelbar vor dem
polyphonen Abschnitt aktiv war, und der gleiche Voice-Kontext
setzt sich nach dem Abschnitt fort. Andere Ausdrücke innerhalb
der eckigen Klammern werden anderen Stimmennummern zugewiesen.
Damit lassen sich auch Gesangstexte einer durchgehenden Stimme
vor, während und nach dem polyphonen Abschnitt zuweisen:
\relative << \new Voice = "melody" { a'4 << { \voiceOne g f } \new Voice { \voiceTwo d2 } >> \oneVoice e4 } \new Lyrics \lyricsto "melody" { This is my song. } >>
Hierbei sind die Befehle \voiceOne und \voiceTwo notwendig, um die Einstellungen für jede Stimme zu
initialisieren.
Die Konstruktion mit doppeltem Backslash
Die << {...} \\ {...} >>-Konstruktion, in welcher
die beiden (oder mehreren) Ausdrücke durch doppelte
Backslash-Zeichen (Taste AltGr+ß) getrennt werden, verhält
sich anderes als die ähnliche Konstruktion ohne die doppelten
Schrägstriche: alle Ausdrücke innerhalb der eckigen
Klammern werden in diesem Fall jeweils neuen Voice-Kontexten
zugeordnet. Diese neuen Voice-Kontexte werden implizit
erstellt und haben die festen Bezeichnungen "1",
"2" usw.
Das erste Beispiel könnte also auch wie folgt notiert werden:
<< \relative { r8 r16 g'' e8. f16 g8[ c,] f e16 d } \\ \relative { d''16 c d8~ 16 b c8~ 16 b c8~ 16 b8. } >>
Diese Syntax kann benutzt werden, wenn es keine Rolle spielt,
ob vorübergehend Stimmen erstellt werden und dann wieder
verworfen werden. Diese implizit erstellten Stimmen erhalten
die Einstellungen, die in den Befehlen
\voiceOne … \voiceFour enthalten sind, in
der Reihenfolge, in der sie im Quelltext auftauchen.
Im nächsten Beispiel zeigen die Hälse der zeitweiligen Stimme
nach oben, sie wird deshalb erst als dritte in der Konstruktion
notiert, damit sie die Eigenschaften von voiceThree
zugewiesen bekommt. Unsichtbare Pause werden eingesetzt, damit
keine doppelten Pausen ausgegeben werden.
<< \relative { r8 g'' g g g f16 ees f8 d } \\ \relative { ees'8 r ees r d r d r } \\ \relative { d''8 s c s bes s a s } >>
Es wird sehr empfohlen, in allen außer den allereinfachsten Stücken explizite Stimmenkontexte zu erstellen, wie erklärt in (learning)Kontexte und Engraver in Abschnitt ‘Kontexte und Engraver’ in Handbuch zum Lernen und (learning)Stimmen explizit beginnen in Abschnitt ‘Stimmen explizit beginnen’ in Handbuch zum Lernen.
Stimmen-Anordnung
Wenn mehrere Stimmen notiert werden, sollte folgende Anordnung eingehalten werden:
Stimme 1: höchste Stimme 2: tiefste Stimme 3: zweithöchste Stimme 4: zweittiefste Stimme 5: dritthöchste Stimme 6: dritttiefste usw. |
Auch wenn das erst nicht einleuchtend erscheint, erleichtert es den automatischen Layoutprozess doch sehr. Die ungeraden Stimmen erhalten Hälse nach oben, die graden Stimmen Hälse nach unten:
\new Staff << \time 2/4 { f''2 } % 1: highest \\ { c'2 } % 2: lowest \\ { d''2 } % 3: second-highest \\ { e'2 } % 4: second-lowest \\ { b'2 } % 5: third-highest \\ { g'2 } % 6: third-lowest >>
Achtung: Gesangstext und Strecker (etwa Bögen, Bindebögen, Crescendoklammern usw.) können nicht zwischen zwei Stimmen erstellt werden.
Identische Rhythmen
Wenn parallele Abschnitte gesetzt werden sollen,
die identischen Rhythmus haben, kann man die Ausdrücke in
einen einzigen Voice-Kontext parallel kombinieren, sodass
sich Akkorde ergeben. Um das zu erreichen, müssen sie einfach
von spitzen Klammern innerhalb einer expliziten Stimme
umgeben werden:
\new Voice << \relative { e''4 f8 d e16 f g8 d4 } \relative { c''4 d8 b c16 d e8 b4 } >>
Mit dieser Methode können sich seltsame Balken und Warnungen ergeben, wenn die Musikausdrücke nicht den gleichen Rhythmus haben.
\voiceOne,
\voiceTwo,
\voiceThree,
\voiceFour,
\oneVoice.
Handbuch zum Lernen: (learning)Voice enthält Noten in Abschnitt ‘Voice enthält Noten’ in Handbuch zum Lernen, (learning)Stimmen explizit beginnen in Abschnitt ‘Stimmen explizit beginnen’ in Handbuch zum Lernen.
Notationsreferenz: Schlagzeugsysteme, Unsichtbare Pausen, Hälse.
Schnipsel: (snippets)Simultaneous notes in Abschnitt ‘Simultaneous notes’ in Schnipsel.
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@translationof Voice styles
Stimmen können unterschiedliche Farben erhalten, um einfach erkennbar zu sein:
<< \relative { \voiceOneStyle d''4 c2 b4 } \\ \relative { \voiceTwoStyle e'2 e } \\ \relative { \voiceThreeStyle b2. c4 } \\ \relative { \voiceFourStyle g'2 g } >>
Der \voiceNeutralStyle-Befehl wird benutzt, um wieder
die Standardausgabe einzuschalten.
\voiceOneStyle,
\voiceTwoStyle,
\voiceThreeStyle,
\voiceFourStyle,
\voiceNeutralStyle.
Handbuch zum Lernen: (learning)Ich höre Stimmen in Abschnitt ‘Ich höre Stimmen’ in Handbuch zum Lernen, (learning)Mehr Information in Abschnitt ‘Mehr Information’ in Handbuch zum Lernen.
Schnipsel: (snippets)Simultaneous notes in Abschnitt ‘Simultaneous notes’ in Schnipsel.
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@translationof Collision resolution
Die Notenköpfe von Noten in unterschiedlichen Stimmen mit derselben Tonhöhe, demselben Notenkopf und den Hälsen in entgegengesetzte Richtungen werden automatisch verschmolzen, aber Noten mit unterschiedlichen Köpfen oder den Hälsen in die selbe Richtung werden nicht verschmolzen. Pausen, die einem Hals in einer anderen Stimme gegenüberstehen, werden vertikal verschoben. Das folgende Beispiel zeigt drei unterschiedliche Situationen, auf Taktposition 1 und 3 in Takt 1 und Taktposition 1 in Takt 2, wo das automatische Verschmelzen nicht funktioniert.
<< \relative { c''8 d e d c d c4 g'2 fis } \\ \relative { c''2 c8. b16 c4 e,2 r } \\ \relative { \oneVoice s1 e'8 a b c d2 } >>
Noten mit unterschiedlichen Notenköpfen können verschmolzen werden, mit der Ausnahme von Halben- und Viertelnotenköpfen, wie im Beispiel unten gezeigt. Hier werden die Notenköpfe auf Taktposition 1 im ersten Takt verschmolzen:
<< \relative { \mergeDifferentlyHeadedOn c''8 d e d c d c4 g'2 fis } \\ \relative { c''2 c8. b16 c4 e,2 r } \\ \relative { \oneVoice s1 e'8 a b c d2 } >>
Auch Köpfe mit unterschiedlichen Punktierungen wie auf Taktposition 3 im ersten Takt können verschmolzen werden:
<< \relative { \mergeDifferentlyHeadedOn \mergeDifferentlyDottedOn c''8 d e d c d c4 g'2 fis } \\ \relative { c''2 c8. b16 c4 e,2 r } \\ \relative { \oneVoice s1 e'8 a b c d2 } >>
Die Halbe und die Achtel am Anfang des zweiten Taktes werden
fehlerhaft verschmolzen, weil die automatische Verschmelzung
nicht richtig arbeiten
kann, wenn drei oder mehr Noten zur gleichen Zeit auftreten –
und in diesem Fall ist der verschmolzene Notenkopf nicht richtig.
Um das Verschmelzen zuzulassen, muss ein \shift (Verschiebung)
auf die Note angewendet werden, die nicht verschmolzen werden soll.
In diesem Fall wurde
\shiftOn gesetzt, um das oberste g aus der
Kolumne zu entfernen. Jetzt funktioniert
\mergeDifferentlyHeadedOn (verschmelze Noten mit unterschiedlichen
Köpfen) so wie es soll.
<< \relative { \mergeDifferentlyHeadedOn \mergeDifferentlyDottedOn c''8 d e d c d c4 \shiftOn g'2 fis } \\ \relative { c''2 c8. b16 c4 e,2 r } \\ \relative { \oneVoice s1 e'8 a b c d2 } >>
Der shiftOn-Befehl ermöglicht die Noten einer Stimme zu verschieben,
erzwingt dieses Verhalten aber nicht. Wenn shiftOn auf eine Stimme
angewendet wird, eine Note oder ein Akkord in der Stimme wird nur verschoben,
wenn sein Hals mit dem Hals der Note einer anderen Stimme kollidieren würde,
und nur, wenn der Hals der Kollisionsnote in die gleiche Richtung zeigt.
Der shiftOff-Befehl verhindert, dass eine derartige Verschiebung
stattfinden kann.
Die äußeren Stimmen (also normalerweise Stimmen 1 und 2) haben als Standard
shiftOff eingestellt, während die inneren Stimmen (3 und mehr)
shiftOn definiert haben. Wenn eine Verschiebung stattfindet, werden
Stimmen mit den Hälsen nach oben (also ungerade Stimmen) nach rechts verschoben,
während Stimmen mit den Hälsen nach unten (also gerade Stimmen) nach links
verschoben werden.
Hier ein Beispiel, das verstehen hilft, wie ein verkürzter polyphonischer Abschnitt intern ausgeweitet wird.
Achtung: Wenn Sie drei oder mehr Stimmen haben, sollte die vertikale Anordnung der Stimmen in der Eingabedatei nicht die gleiche sein wie die vertikale Anordnung der Stimmen im Notensystem!
\new Staff \relative { %% abbreviated entry << { f''2 } % 1: highest \\ { g,2 } % 2: lowest \\ { d'2 } % 3: upper middle \\ { b2 } % 4: lower middle >> %% internal expansion of the above << \new Voice = "1" { \voiceOne \shiftOff f'2 } \new Voice = "2" { \voiceTwo \shiftOff g,2 } \new Voice = "3" { \voiceThree \shiftOn d'2 } % shifts right \new Voice = "4" { \voiceFour \shiftOn b2 } % shifts left >> }
Zwei zusätzliche Befehle, shiftOnn und shiftOnnn stellen
weitere Verschiebungsebenen zu verfügung, die vorübergehend eingesetzt
werden können um Zusammenstöße in komplizierten Situationen aufzulösen.
Siehe auch
(learning)Beispiel aus dem Leben in Abschnitt ‘Beispiel aus dem Leben’ in Handbuch zum Lernen.
Noten werden nur verschmolzen, wenn ihre Hälse in entgegengesetzte
Richtungen zeigen (also etwa wie Voice 1 und 2 in den
Standardeinstellungen oder wenn die Hälse explizit in unterschiedliche
Richtungen gedreht sind).
\mergeDifferentlyDottedOn,
\mergeDifferentlyDottedOff,
\mergeDifferentlyHeadedOn,
\mergeDifferentlyHeadedOff,
\shiftOn,
\shiftOnn,
\shiftOnnn,
\shiftOff.
Zusätzliche Stimmen, um Zusammenstöße zu vermeiden
Ein einigen Fällen von sehr komplexer polyphoner Musik sind zusätzliche
Stimmen notwendig, um Zusammenstöße zwischen den Noten zu vermeiden.
Wenn mehr als vier parallele Stimmen benötigt werden, können zusätzliche
Stimmen definiert werden, indem eine Variable mit der Funktion
context-spec-music definiert wird.
voiceFive = #(context-spec-music (make-voice-props-set 4) 'Voice) \relative c'' { \time 3/4 \key d \minor \partial 2 << \new Voice { \voiceOne a4. a8 e'4 e4. e8 f4 d4. c8 } \new Voice { \voiceTwo d,2 d4 cis2 d4 bes2 } \new Voice { \voiceThree f'2 bes4 a2 a4 s2 } \new Voice { \voiceFive s2 g4 g2 f4 f2 } >> }
Horizontale Verschiebung von Noten erzwingen
Wenn es zu Zusammenstößen kommt, kann mit folgender Lösung eine andere Position manuell eingestellt werden. Die Einheiten hier sind Notenlinienzwischenräume.
\relative c' << { <d g>2 <d g> } \\ { <b f'>2 \once \override NoteColumn.force-hshift = #1.7 <b f'>2 } >>
Musikglossar: (music-glossary)polyphony in Abschnitt ‘polyphony’ in Glossar.
Handbuch zum Lernen: (learning)Mehrere Noten auf einmal in Abschnitt ‘Mehrere Noten auf einmal’ in Handbuch zum Lernen, (learning)Voice enthält Noten in Abschnitt ‘Voice enthält Noten’ in Handbuch zum Lernen, (learning)Beispiel aus dem Leben in Abschnitt ‘Beispiel aus dem Leben’ in Handbuch zum Lernen.
Schnipsel: (snippets)Simultaneous notes in Abschnitt ‘Simultaneous notes’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)NoteColumn in Abschnitt ‘NoteColumn’ in Referenz der Interna, (internals)NoteCollision in Abschnitt ‘NoteCollision’ in Referenz der Interna, (internals)RestCollision in Abschnitt ‘RestCollision’ in Referenz der Interna.
Die Benutzung von \override NoteColumn.ignore-collision = ##t
führt dazu, dass Noten mit unterschiedlichen Köpfen in unterschiedlichen
Stimmen falsch verschmolzen werden.
\mergeDifferentlyHeadedOn << \relative { c'16 a' b a } \\ \relative { c'2 } >> \override NoteColumn.ignore-collision = ##t << \relative { c'16 a' b a } \\ \relative { c'2 } >>
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@translationof Automatic part combining
Automatische Kombination von Stimmen wird verwendet, um zwei
selbständige Stimmen auf einem Notensystem zu setzen. Es wird vor allem
in Orchesterpartituren eingesetzt. Wenn beide Stimmen
die gleichen Noten haben, wird nur eine Stimme gesetzt, wenn
sie sich unterscheiden, werden sie als unterschiedliche Stimmen
(Voice) gesetzt, und die
Richtung der Hälse wird automatisch bestimmt. Zusätzlich
werden solo und a due-Stellen erkannt
und bezeichnet.
Die Syntax zur automatischen Stimmenkombination lautet:
\partCombine musikAusdr1 musikAusdr2 |
Das nächste Beispiel zeigt, wie die Kombination funktioniert. Hier werden die Stimmen erst auf einem jeweils eigenen System und dann kombiniert gesetzt. Die gleichen Variablen werden für die Stimmen und das kombinierte System benutzt.
instrumentOne = \relative { c'4 d e f | R1 | d'4 c b a | b4 g2 f4 | e1 | } instrumentTwo = \relative { R1 | g'4 a b c | d4 c b a | g4 f( e) d | e1 | } << \new Staff \instrumentOne \new Staff \instrumentTwo \new Staff \partCombine \instrumentOne \instrumentTwo >>
Beide Stimmen haben die gleichen Noten im dritten Takt, sodass
sie nur als eine Stimme gesetzt werden. Die Richtung von Hälsen und
Bögen werden automatisch gewählt, abhängig davon ob es eine
Solo-Stelle oder Unisono ist. In polyphonen Situationen erhält
die erste Stimme (mit dem Kontext one) immer Hälse nach oben,
die zweite Stimme (mit dem Kontext two)
Hälse nach unten. An Solo-Stellen werden die Stimmen mit
„Solo“ bzw. „Solo II“ bezeichnet. Die Unisono-Stellen
(a due) werden mit dem Text „a2“ gekennzeichnet.
Beide Argumente von \partCombine werden als eigenständige
Voice-Kontexte interpretiert. Wenn relative Oktaven
benutzt werden, muss \relative für beide Stimmen
benutzt werden, also:
\partCombine \relative … musikAusdr1 \relative … musikAusdr2 |
Ein \relative-Abschnitt, der \partCombine umschließt, hat
keinen Einfluss auf
die Tonhöhen von musikAusdr1 oder musikAusdr2.
In professionellen Partituren werden Stimmen oft für lange Strecken auseinander
gehalten, auch wenn eine oder mehrere Noten tatsälich aufeinander treffen und
einfach als Unisono gesetzt werden könnten. Noten zu Akkorden zusammenzufassen
oder eine Stimme als Solo anzuzeigen ist darum nicht ideal, weil die
\partCombine-Funktion jede Note separat betrachtet. Aus diesem
Grund kann die \partCombine-Funktion mit folgenden Befehlen verändert
werden:
Befehle, die auf … Once enden, gelten nur für die nächste
Note eines musikalischen Ausdrucks.
\partCombineApart und \once \partCombineApart
erhalten die Noten als zwei unterschiedliche Stimmen, auch wenn sie als Akkord
oder Unisono kombiniert werden könnten.
\partCombineChords und \once \partCombineChords
kombinieren die Noten als Akkord.
\partCombineUnisono und \once \partCombineUnisono
kombinieren beide Stimmen als Unisono.
\partCombineSoloI und \once \partCombineSoloI
setzen nur Stimme eins und markieren sie als „Solo“.
\partCombineSoloII und \once \partCombineSoloII
setzen nur Stimme zwei und markieren sie als „Solo“.
\partCombineAutomatic und \once \partCombineAutomatic
beenden die Wirkung der Befehle oben und stellt das
normale Verhalten des Kombinationsmechanismus wieder her.
instrumentOne = \relative c' { \partCombineApart c2^"apart" e | \partCombineAutomatic e2^"auto" e | \partCombineChords e'2^"chord" e | \partCombineAutomatic c2^"auto" c | \partCombineApart c2^"apart" \once \partCombineChords e^"chord once" | c2 c | } instrumentTwo = \relative { c'2 c | e2 e | a,2 c | c2 c' | c2 c | c2 c | } << \new Staff { \instrumentOne } \new Staff { \instrumentTwo } \new Staff { \partCombine \instrumentOne \instrumentTwo } >>
Zwei Stimmen auf einem System kombinieren
Die Funktion, die Stimmen kombiniert (also der \partCombine-Befehl)
ermöglicht die Kombination unterschiedlicher Stimmen auf einem
System. Textanweisungen wie "solo" oder "a2" werden automatisch
hinzugefügt. Wenn man sie entfernen will, muss man die Eigenschaft
printPartCombineTexts auf falsch setzen. Für Klavierauszüge
muss natürlich kein "solo"/"a2" usw. hinzugefügt werden, man
sollte sie also ausschalten. Wenn aber Solo-Stellen in einem
Klavierauszug oder einer Chorpartitur angezeigt werden, ist es besser,
normale Polyphonie zu verwenden, weil so die Solostellen angezeigt
werden, auch wenn der Text des Stimmenkombinierers ausgeschaltet ist.
Der Schnipsel zeigt drei Möglichkeiten, Stimmen auf einem System zu
kombinieren: Standardpolyphonie, \partCombine ohne Text und
\partCombine mit Text.
%% Combining pedal notes with clef changes musicUp = \relative c'' { \time 4/4 a4 c4.( g8) a4 | g4 e' g,( a8 b) | c b a2. } musicDown = \relative c'' { g4 e4.( d8) c4 | r2 g'4( f8 e) | d2 \stemDown a } \score { << \new Staff \with { instrumentName = "Standard polyphony" } << \musicUp \\ \musicDown >> \new Staff \with { instrumentName = "PartCombine without text" printPartCombineTexts = ##f } \partCombine \musicUp \musicDown \new Staff \with { instrumentName = "PartCombine with text" } \partCombine \musicUp \musicDown >> \layout { indent = 6.0\cm \context { \Score \override SystemStartBar.collapse-height = #30 } } }
PartCombine-Text ändern
Wenn Stimmen automatisch kombiniert werden, kann der Text, der für Solo- und Unisono-Stellen ausgegeben wird, geändert werden:
\new Staff << \set Staff.soloText = #"girl" \set Staff.soloIIText = #"boy" \set Staff.aDueText = #"together" \partCombine \relative c'' { g4 g r r a2 g } \relative c'' { r4 r a( b) a2 g } >>
Musikglossar: (music-glossary)a due in Abschnitt ‘a due’ in Glossar, (music-glossary)part in Abschnitt ‘part’ in Glossar.
Notationsreferenz: Orchesterstimmen erstellen.
Schnipsel: (snippets)Simultaneous notes in Abschnitt ‘Simultaneous notes’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)PartCombineMusic in Abschnitt ‘PartCombineMusic’ in Referenz der Interna, (internals)Voice in Abschnitt ‘Voice’ in Referenz der Interna.
Alle \partCombine...-Funktionen können nur zwei Stimmen
aufnehmen und sind nicht für die Behandlung von Gesangstext geeignet.
Das heißt, dass die Funktion nicht funktioniert, wenn einer der
Kontexte explizit eine Bezeichnung erhält, um ihm etwa Gesangstext
zuweisen zu können.
\partCombine...-Funktionen können nicht innerhalb von
\times- oder \relative-Umgebungen geschrieben werden.
Wenn printPartCombineTexts definiert ist und die zwei Stimmen
die gleichen Noten abwechselnd spielen, kann es sein, dass die
Kombinationsfunktion den Text „a2“ mehr als einmal im gleichen
Takt setzt.
\partCombine merkt nur, wenn eine Note in einer Voice-Umgebung
beginnt; Information, dass eine Note in einer Stimme etwa schon
begonnen hat, wenn die andere Stimme die gleiche Note spielt,
fehlt. Das kann zu einigen unerwarteten Problemen führen, wie etwa
dass „Solo“ bzw. „Unison“ falsch gesetzt werden.
\partCombine hält alle Strecker (Haltebögen, Legatobögen,
Klammern usw.) in der gleichen Voice-Umgebung, sodass es
sein kann, dass diese Strecker nicht korrekt erscheinen, wenn sie
in einer anderen Stimme enden.
Wenn die \partCombine-Funktion beide Noten nicht kombinieren
kann (beispielsweise weil beide Stimmen unterschiedliche Dauern haben),
werden die Stimmen intern in one und two benannt. Das
heißt, dass jeglicher Kontextwechsel zu einem Voice-Kontext
mit anderer Bezeichnung ignoriert wird.
Lesen Sie auch den Abschnitt Bekannte Probleme und Warnungen,
wenn Sie \partCombine in Tabulaturen benutzen
(siehe Standardtabulaturen).
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@translationof Writing music in parallel
Noten für mehrere Stimmen können verschachtelt notiert werden.
Die Funktion \parallelMusic akzeptiert eine Liste mit
den Bezeichnungen einer Reihe von Variablen und einen
musikalischen Ausdruck. Der Inhalt der verschiedenen Takte in
dem musikalischen Ausdruck bekommt die Bezeichnung der Variablen zugewiesen,
sodass sie benutzt werden können, um die Musik dann zu setzen.
Dabei entspricht jede Zeile einer Stimme.
Achtung: Taktüberprüfungen | müssen benutzt werden, und
die Takte müssen die gleiche Länge haben.
\parallelMusic voiceA,voiceB,voiceC { % Bar 1 r8 g'16 c'' e'' g' c'' e'' r8 g'16 c'' e'' g' c'' e'' | r16 e'8.~ 4 r16 e'8.~ 4 | c'2 c'2 | % Bar 2 r8 a'16 d'' f'' a' d'' f'' r8 a'16 d'' f'' a' d'' f'' | r16 d'8.~ 4 r16 d'8.~ 4 | c'2 c'2 | } \new StaffGroup << \new Staff << \voiceA \\ \voiceB >> \new Staff { \clef bass \voiceC } >>
Der relative Modus kann auch benutzt werden. Beachten Sie, dass
der \relative-Befehl nicht innerhalb von
\parallelMusic benutzt wird. Die Noten sind parallel
zu der vorherigen Note der gleichen Stimme , nicht zu der
vorherigen Note in der Quelldatei. Anders gesagt ignorieren
relative Noten von voiceA die Noten von voiceB.
\parallelMusic voiceA,voiceB,voiceC { % Bar 1 r8 g16 c e g, c e r8 g,16 c e g, c e | r16 e8.~ 4 r16 e8.~ 4 | c2 c | % Bar 2 r8 a,16 d f a, d f r8 a,16 d f a, d f | r16 d8.~ 4 r16 d8.~ 4 | c2 c | } \new StaffGroup << \new Staff << \relative c'' \voiceA \\ \relative c' \voiceB >> \new Staff \relative c' { \clef bass \voiceC } >>
Das funktioniert ziemlich gut für Klaviernoten. Dieses Beispiel speichert vier konsekutive Takte in vier Variablen:
global = { \key g \major \time 2/4 } \parallelMusic voiceA,voiceB,voiceC,voiceD { % Bar 1 a8 b c d | d4 e | c16 d e fis d e fis g | a4 a | % Bar 2 e8 fis g a | fis4 g | e16 fis g a fis g a b | a4 a | % Bar 3 ... } \score { \new PianoStaff << \new Staff { \global << \relative c'' \voiceA \\ \relative c' \voiceB >> } \new Staff { \global \clef bass << \relative c \voiceC \\ \relative c \voiceD >> } >> }
Handbuch zum Lernen: (learning)Stücke durch Variablen organisieren in Abschnitt ‘Stücke durch Variablen organisieren’ in Handbuch zum Lernen.
Schnipsel: (snippets)Simultaneous notes in Abschnitt ‘Simultaneous notes’ in Schnipsel.
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