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@translationof Repeats
Wiederholung ist ein zentrales Konzept in der Musik, und es gibt eine ganze Vielzahl von Notationsmöglichkeiten für Wiederholungen. LilyPond unterstützt folgende Arten von Wiederholungen:
volta (Wiederholungsklammer)Die wiederholte Musik wird nicht geschrieben, sondern zwischen zwei Wiederholungstaktstrichen eingeschlossen. Wenn die Wiederholung am Anfang eines Stückes beginnt, wird nur am Ende der Wiederholung eine Wiederholungstaktlinie gesetzt. Alternative Schlüsse (Volta) werden von links nach rechts mit Klammern gesetzt. Das ist die Standardnotationspraxis für Wiederholungen mit alternativen Schlüssen.
unfold (aufklappen)Die wiederholte Musik wird ausgeschrieben, so oft, wie es durch
Wiederholungszähler definiert wird. Das erspart Arbeit,
wenn repetitive Musik notiert wird.
percent (Prozent-Wiederholung)Das sind Noten- oder Taktwiederholungen, sie sehen aus wie ein Schrägstrich bzw. wie ein Prozentzeichen.
tremoloDas wird benutzt, um Tremolo-Wiederholungen am Notenhals zu notieren.
| 1.4.1 Lange Wiederholungen | ||
| 1.4.2 Kurze Wiederholungen |
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@translationof Long repeats
| Normale Wiederholungen | ||
| Manuelle Wiederholungszeichen | ||
| Ausgeschriebene Wiederholungen |
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@translationof Normal repeats
Die Syntax für normale Wiederholungen ist
\repeat Typ Wiederholungszähler musikAusdr |
wobei musikAusdr ein musikalischer Ausdruck ist.
Wiederholung ohne alternativen Schluß:
\relative { \repeat volta 2 { c''4 d e f } c2 d \repeat volta 2 { d4 e f g } }
Alternative
Schlüsse können mit \alternative gesetzt werden. Damit die
alternativen Schlüsse von den wiederholten Noten abgegrenzt werden,
müssen sie in geschweiften Klammern zusammengefasst werden.
\repeat volta Wiederholungszähler musikAusdr
\alternative {
{ musikAusdr }
}
|
wobei musikAusdr ein musikalischer Ausdruck ist.
Wenn es mehr Wiederholungen gibt, als Alternativen angegeben sind, erhalten die ersten Wiederholungen den ersten Schluss.
Eine einfache Wiederholung mit einer Alternative:
\relative { \repeat volta 2 { c''4 d e f | } \alternative { { c2 e | } { f2 g | } } c1 }
Eine einfache Wiederholung mit mehr als einer Alternative:
\relative { \repeat volta 4 { c''4 d e f | } \alternative { { c2 e | } { f2 g | } } c1 }
Mehrfache Wiederholungen mit mehr als einer Alternative:
\relative { \repeat volta 3 { c''4 d e f | } \alternative { { c2 e | } { f2 g | } { a2 g | } } c1 }
Achtung: Wenn es zwei oder mehr Alternativen gibt, darf nichts zwischen der schließenden Klammer der einen und der öffnenden Klammer der anderen Wiederholung stehen, weil sonst nicht die erwartete Anzahl von Endungen produziert wird.
Achtung: Wenn man \relative innerhalb von \repeat
notiert, ohne den Voice-Kontext explizit zu beginnen, erscheinen
zusätzliche (ungewollte) Systeme.
Siehe auch
(usage)Ein zusätzliches System erscheint in Abschnitt ‘Ein zusätzliches System erscheint’ in Anwendungsbenutzung.
Wenn eine Wiederholung mitten in einem Takt beginnt und keine
Alternativen hat, fällt normalerweise auch das Ende der Wiederholung
mitten in einen Takt, sodass beide unvollständigen Takt einen
vollständigen Takt ergeben. In diesem Fall bezeichnen die
Wiederholungsstriche keine richtigen Taktstriche. Benutzen Sie
nicht \partial-Befehle oder Taktüberprüfung, wo die
Wiederholungslinien gesetzt werden:
\relative { % no \partial here c'4 e g % no bar check here % no \partial here \repeat volta 4 { e4 | c2 e | % no \partial here g4 g g % no bar check here } % no \partial here g4 | a2 a | g1 | }
Ähnlich ist es, wenn eine Wiederholung mit einem Auftakt beginnt und
keine Alternativen hat. In diesem Fall muss man aber den
\partial-Befehl zu Beginn der Partitur setzen:
\relative { \partial 4 % required \repeat volta 4 { e'4 | c2 e | % no \partial here g4 g g % no bar check here } % no \partial here g4 | a2 a | g1 | }
Wenn alternative Endungen zu einer Wiederholung hinzugefügt werden,
die mit einem Auftakt beginnt, muss die Timing.measureLength-Eigenschaft
manuell gesetzt werden, und an folgenden Stellen:
\alternative-Umgebung, die normalerweise am Ende
jeder Alternative auftreten, außer (in den meisten Fällen) in
der letzten.
\partial 4 \repeat volta 2 { e4 | c2 e | } \alternative { { f2 d | \set Timing.measureLength = #(ly:make-moment 3/4) g4 g g % optional bar check is allowed here } { \set Timing.measureLength = #(ly:make-moment 4/4) a2 a | } } g1 |
Die measureLength-Eigenschaft ist beschrieben in
Verwaltung der Zeiteinheiten.
Der \inStaffSegno-Befehl kann angewandt werden, um das
Segno-Zeichen in die Notenzeile einzubinden, auch in Kooperation
mit dem \repeat volta-Befehl. Die benutzten
Taktstrichsymbole können durch Überschreiben der Eigenschaften
segnoType, startRepeatSegnoType,
endRepeatSegnoType bzw. doubleRepeatSegnoType
geändert werden.
e1 \repeat volta 2 { \inStaffSegno f2 g a b } c1_"D.S." \bar "|."
Bindebögen können auch an eine zweite Klammer angefügt werden:
\relative { c''1 \repeat volta 2 { c4 d e f~ } \alternative { { f2 d } { f2\repeatTie f, } } }
Volta-Klammern verkürzen
Volta-Klammern werden normalerweise über alle Noten der Klammer gezogen, aber
es ist möglich sie zu verkürzen. Hierzu muss
voltaSpannerDuration definiert werden, in dem Beispiel etwa als
3/4, sodass die Klammer nur einen Takt dauert.
\relative c'' { \time 3/4 c4 c c \set Score.voltaSpannerDuration = #(ly:make-moment 3/4) \repeat volta 5 { d4 d d } \alternative { { e4 e e f4 f f } { g4 g g } } }
Volta-Klammern zu zusätzlichen Systemen hinzufügen
Der Volta_engraver befindet sich im Score-Kontext und Klammern
werden deshalb nur auf dem obersten System dargestellt. Das kann umgangen
werden, indem man den Volta_engraver zu dem Staff-Kontext
hinzufügt, in dem die Klammern zusätzlichen vorkommen sollen. Siehe auch
das "Volta multi staff"-Schnipsel.
<< \new Staff { \repeat volta 2 { c'1 } \alternative { c' } } \new Staff { \repeat volta 2 { c'1 } \alternative { c' } } \new Staff \with { \consists "Volta_engraver" } { c'2 g' e' a' } \new Staff { \repeat volta 2 { c'1 } \alternative { c' } } >>
Setting the double repeat default for volte
There are three different styles of double repeats for volte, that can
be set using doubleRepeatType.
\relative c'' { \repeat volta 1 { c1 } \set Score.doubleRepeatType = #":..:" \repeat volta 1 { c1 } \set Score.doubleRepeatType = #":|.|:" \repeat volta 1 { c1 } \set Score.doubleRepeatType = #":|.:" \repeat volta 1 { c1 } }
Alternative Taktnummerierung
Zwei alternative Methoden können eingestellt werden, die die Taktnummerierung beeinflussen, insbesondere bei Wiederholungen.
\relative c'{ \set Score.alternativeNumberingStyle = #'numbers \repeat volta 3 { c4 d e f | } \alternative { { c4 d e f | c2 d \break } { f4 g a b | f4 g a b | f2 a | \break } { c4 d e f | c2 d } } c1 \break \set Score.alternativeNumberingStyle = #'numbers-with-letters \repeat volta 3 { c,4 d e f | } \alternative { { c4 d e f | c2 d \break } { f4 g a b | f4 g a b | f2 a | \break } { c4 d e f | c2 d } } c1 }
Glossar: (music-glossary)repeat in Abschnitt ‘repeat’ in Glossar, (music-glossary)volta in Abschnitt ‘volta’ in Glossar.
Notationsreferenz: Taktstriche, Umgebungs-Plugins verändern, Verwaltung der Zeiteinheiten.
Schnipsel: (snippets)Repeats in Abschnitt ‘Repeats’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)VoltaBracket in Abschnitt ‘VoltaBracket’ in Referenz der Interna, (internals)RepeatedMusic in Abschnitt ‘RepeatedMusic’ in Referenz der Interna, (internals)VoltaRepeatedMusic in Abschnitt ‘VoltaRepeatedMusic’ in Referenz der Interna, (internals)UnfoldedRepeatedMusic in Abschnitt ‘UnfoldedRepeatedMusic’ in Referenz der Interna.
Bindebögen, die von einer \repeat-Umgebung in eine
\alternative-Umgebung ragen, funktionieren nur in der
ersten Klammer. Bindebögen können auch nicht von der Ende einer
Wiederholungsklammer auf den Anfang der Wiederholung
verweisen.
Wenn eine Wiederholung innerhalt eines unvollständigen Taktes
beginnt und eine \alternative-Umgebung mit einer
Veränderung von measureLength enghält, führt
die Verwendung von \unfoldRepeats zu falsch gesetzten
Taktstrichen und Taktüberprüfungswarnungen.
Eine ineinandergeschachtelte Wiederholung wie
\repeat … \repeat … \alternative |
ist mehrdeutig, weil nicht klar ist, zu welchem \repeat-Abschnitt
die \alternative-Endung gehört. Diese Mehrdeutigkeit wird von
LilyPond aufgelöst, indem die alternative Endung immer zu der innersten
Wiederholung gehört. Um Klarheit zu schaffen, bietet es sich an, in solchen
Situationen Klammern zu benutzen.
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@translationof Manual repeat marks
Achtung: Diese Methoden werden nur verwendet, um ungewöhnliche
Wiederholungskonstruktionen darzustellen und können sich unerwünscht
verhalten. In den meisten Fällen sollten Wiederholungen mit dem
Befehl \repeat erstellt werden oder indem die entsprechenden
Taktstriche eingegeben werden. Mehr Information in Taktstriche.
Die Eigenschaft repeatCommands kann verwendet werden, um das
Aussehen der Wiederholungen zu beeinflussen. Ihr Argument ist eine
Scheme-Liste an Wiederholungsbefehlen.
start-repeatSetzt eine |: Taktlinie.
\relative { c''1 \set Score.repeatCommands = #'(start-repeat) d4 e f g c1 }
Der Notensatzpraxis folgend werden Wiederholungstaktstriche nicht zu Beginn eines Stückes gesetzt.
end-repeatSetzt eine :| Taktlinie.
\relative { c''1 d4 e f g \set Score.repeatCommands = #'(end-repeat) c1 }
(volta Zahl) ... (volta #f)Setzt eine Volta-Klammer mit der Beschriftung Nummer. Die Volta-Klammer muss explizit beendet werden, sonst wird sie nicht ausgegeben.
\relative { f''4 g a b \set Score.repeatCommands = #'((volta "2")) g4 a g a \set Score.repeatCommands = #'((volta #f)) c1 }
Mehrfache Wiederholungszeichen können an der selben Stelle vorkommen:
\relative { f''4 g a b \set Score.repeatCommands = #'((volta "2, 5") end-repeat) g4 a g a c1 \set Score.repeatCommands = #'((volta #f) (volta "95") end-repeat) b1 \set Score.repeatCommands = #'((volta #f)) }
Text kann auch in der Volta-Klammer gesetzt werden. Der Text kann aus Zahlen oder einer Zahl oder einer Textbeschriftung bestehen, siehe Text formatieren. Die einfachste Art Text zu benutzen ist, die Beschriftung zuerst zu definieren und dann die Beschriftung in einer Scheme-Liste einzufügen.
voltaAdLib = \markup { 1. 2. 3... \text \italic { ad lib. } } \relative { c''1 \set Score.repeatCommands = #(list(list 'volta voltaAdLib) 'start-repeat) c4 b d e \set Score.repeatCommands = #'((volta #f) (volta "4.") end-repeat) f1 \set Score.repeatCommands = #'((volta #f)) }
Notationsreferenz: Taktstriche, Text formatieren.
Schnipsel: (snippets)Repeats in Abschnitt ‘Repeats’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)VoltaBracket in Abschnitt ‘VoltaBracket’ in Referenz der Interna, (internals)RepeatedMusic in Abschnitt ‘RepeatedMusic’ in Referenz der Interna, (internals)VoltaRepeatedMusic in Abschnitt ‘VoltaRepeatedMusic’ in Referenz der Interna.
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@translationof Written-out repeats
Mit dem unfold-Befehl können Wiederholungen eingesetzt werden,
um repetitive Musik zu notieren. Die Syntax ist
\repeat unfold Wiederholungszähler musikAusdr |
wobei musikAusdr ein musikalischer Ausdruck ist und
Wiederholungszähler die Anzahl bezeichnet, mit der
musikAusdr wiederholt wird.
\relative { \repeat unfold 2 { c''4 d e f } c1 }
In einigen Fällen, insbesondere in einer \relative-Umgebung,
bedeutet die Funktion \repeat unfold nicht das gleiche wie
die ausgeschriebenen Noten mehrere Male. Beispielsweise ist
\repeat unfold 2 { a'4 b c }
|
nicht das Selbe wie
a'4 b c | a'4 b c |
Repititive Wiederholungen können auch mit mehreren Alternativeklammern notiert werden:
\relative { \repeat unfold 2 { c''4 d e f } \alternative { { c2 g' } { c,2 b } } c1 }
Wenn es mehr Wiederholungen als Alternativen gibt, wird die erste Alternative so oft eingesetzt, bis sich zusammen mit den restlichen Alternativen die Gesamtanzahl der Wiederholungen ergeben.
\relative { \repeat unfold 4 { c''4 d e f } \alternative { { c2 g' } { c,2 b } { e2 d } } c1 }
Wenn es mehr Alternativen als Wiederholungen gibt, wird nur die ersten Alternativen ausgegeben und die restlichen Alternativen ignoriert und nicht gesetzt.
\relative { \repeat unfold 2 { c''4 d e f } \alternative { { c2 g' } { c,2 b } { e2 d } } c1 }
Es ist auch möglich, mehrere unfold-Wiederholungen (mit oder
ohne Alternativen) ineinander zu verschachteln:
\relative { \repeat unfold 2 { \repeat unfold 2 { c''4 d e f } \alternative { { c2 g' } { c,2 b } } } c1 }
Akkordkonstruktionen können mit dem Akkordwiederholungssymbol q
wiederholt werden. Siehe Akkord-Wiederholungen.
Achtung: Wenn man \relative innerhalb von \repeat
notiert, ohne den Voice-Kontext explizit zu beginnen, erscheinen
zusätzliche (ungewollte) Systeme.
Siehe auch
(usage)Ein zusätzliches System erscheint in Abschnitt ‘Ein zusätzliches System erscheint’ in Anwendungsbenutzung.
Notationsreferenz: Akkord-Wiederholungen.
Handbuch zur Benutzung: (usage)Ein zusätzliches System erscheint in Abschnitt ‘Ein zusätzliches System erscheint’ in Anwendungsbenutzung.
Schnipsel: (snippets)Repeats in Abschnitt ‘Repeats’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)RepeatedMusic in Abschnitt ‘RepeatedMusic’ in Referenz der Interna, (internals)UnfoldedRepeatedMusic in Abschnitt ‘UnfoldedRepeatedMusic’ in Referenz der Interna.
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@translationof Short repeats
Dieser Abschnitt zeigt, wie man kurze Wiederholungen notiert. Kurze Wiederholungen haben zwei Formen: Wiederholungen von einer Note bis zu zwei Takten, die mit Schrägstrichen oder Prozentzeichen dargestellt werden, und Tremolos.
| Prozent-Wiederholungen | ||
| Tremolo-Wiederholung |
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@translationof Percent repeats
Kurze wiederholte Muster werden einmal gesetzt und das wiederholte Muster wird durch ein besonderes Zeichen ersetzt.
Die Syntax lautet:
\repeat percent Wiederholungszahl musikAusdr |
wobei musikAusdr ein musikalischer Ausdruck ist.
Muster, die kürzer als ein Takt sind, werden mit Schrägstrichen ersetzt:
\relative c'' { \repeat percent 4 { c128 d e f } \repeat percent 4 { c64 d e f } \repeat percent 5 { c32 d e f } \repeat percent 4 { c16 d e f } \repeat percent 4 { c8 d } \repeat percent 4 { c4 } \repeat percent 2 { c2 } }
Muster von einem oder zwei Takten Dauer werden mit prozentartigen Symbolen ersetzt:
\relative c'' { \repeat percent 2 { c4 d e f } \repeat percent 2 { c2 d } \repeat percent 2 { c1 } }
\relative { \repeat percent 3 { c''4 d e f | c2 g' } }
Muster, die kürzer als ein Takt sind, aber unterschiedliche Dauern beinhalten, benützten ein doppeltes Prozent-Symbol.
\relative { \repeat percent 4 { c''8. <d f>16 } \repeat percent 2 { \tuplet 3/2 { r8 c d } e4 } }
Prozent-Wiederholungen zählen
Ganztaktwiederholungen mit mehr als zwei Wiederholungen erhalten einen Zähler, wenn man die entsprechende Eigenschaft einsetzt:
\relative c'' { \set countPercentRepeats = ##t \repeat percent 4 { c1 } }
Sichtbarkeit von Prozent-Wiederholungen
Prozentwiederholungszähler können in regelmäßigen Intervallen angezeigt
werden, indem man die Eigenschaft repeatCountVisibility beeinflusst.
\relative c'' { \set countPercentRepeats = ##t \set repeatCountVisibility = #(every-nth-repeat-count-visible 5) \repeat percent 10 { c1 } \break \set repeatCountVisibility = #(every-nth-repeat-count-visible 2) \repeat percent 6 { c1 d1 } }
Isolierte Prozentwiederholungen
Isolierte Prozentwiederholungen können auch ausgegeben werden. Das wird erreicht, indem man eine Ganztaktpause notiert und ihre Ausgabeform ändert:
makePercent = #(define-music-function (note) (ly:music?) "Make a percent repeat the same length as NOTE." (make-music 'PercentEvent 'length (ly:music-length note))) \relative c'' { \makePercent s1 }
Glossar: (music-glossary)percent repeat in Abschnitt ‘percent repeat’ in Glossar, (music-glossary)simile in Abschnitt ‘simile’ in Glossar.
Schnipsel: (snippets)Repeats in Abschnitt ‘Repeats’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)RepeatSlash in Abschnitt ‘RepeatSlash’ in Referenz der Interna, (internals)RepeatSlashEvent in Abschnitt ‘RepeatSlashEvent’ in Referenz der Interna, (internals)DoubleRepeatSlash in Abschnitt ‘DoubleRepeatSlash’ in Referenz der Interna, (internals)PercentRepeat in Abschnitt ‘PercentRepeat’ in Referenz der Interna, (internals)PercentRepeatCounter in Abschnitt ‘PercentRepeatCounter’ in Referenz der Interna, (internals)PercentRepeatedMusic in Abschnitt ‘PercentRepeatedMusic’ in Referenz der Interna, (internals)Percent_repeat_engraver in Abschnitt ‘Percent_repeat_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)DoublePercentEvent in Abschnitt ‘DoublePercentEvent’ in Referenz der Interna, (internals)DoublePercentRepeat in Abschnitt ‘DoublePercentRepeat’ in Referenz der Interna, (internals)DoublePercentRepeatCounter in Abschnitt ‘DoublePercentRepeatCounter’ in Referenz der Interna, (internals)Double_percent_repeat_engraver in Abschnitt ‘Double_percent_repeat_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)Slash_repeat_engraver in Abschnitt ‘Slash_repeat_engraver’ in Referenz der Interna.
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@translationof Tremolo repeats
Tremolos können in zwei Arten notiert werden: als Wechsel zwischen zwei Noten oder Akkorden oder als schnelle Wiederholung einer einzigen Note. Tremolos, die als Wechsel realisiert werden, werden dargestellt, indem Balken zwischen die Noten gesetzt werden, Tremolos, die eine schnelle Wiederholung darstellen, haben Balken oder Schrägstriche am Hals einer einzigen Note.
Um Tremolobalken zwischen Noten zu setzen, kann der \repeat-Befehl
mit dem Tremolo-Stil benutzt werden:
\relative c'' { \repeat tremolo 8 { c16 d } \repeat tremolo 6 { c16 d } \repeat tremolo 2 { c16 d } }
Die \repeat tremolo-Syntax braucht genau zwei Noten innerhalb
der geschweiften Klammern, und die Anzahl der Wiederholungen muss
einem Wert entsprechen, der mit einfachen oder punktierten Noten
ausgedrückt werden kann. \repeat tremolo 7 funktioniert und
setzt Tremolo für die Dauer einer Doppeltpunktierten, aber
\repeat tremolo 9 funktioniert nicht.
Die Dauer des Tremolos entspricht der Dauer der Wertes in Klammern,
multipliziert mit der Zahl der Wiederholungen: \repeat tremolo
8 { c16 d16 } ergibt ein Tremolo für eine Ganze, notiert als zwei
Ganze, die zwei Tremolobalken zwischen sich haben.
Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Tremolozeichen zu einer einzelnen
Noten hinzuzufügen. Die \repeat tremolo-Syntax kann hier auch
benutzt werden; in diesem Fall wird die Note allerdings nicht
eingeklammert:
\repeat tremolo 4 c'16
Die gleiche Darstellung wird erreicht, indem nach der Note
:Zahl geschrieben wird. Die Zahl zeigt
die Dauer der Unterteilung an, und sie muss mindestens den
Wert 8 haben. Ein Wert von 8 ergibt einen Balken durch den
Notenhals. Wenn die Zahl ausgelassen wird, wird der letzte
benutzte Wert eingesetzt (gespeichert in tremoloFlags):
\relative { c''2:8 c:32 c: c: }
Cross-staff tremolos
Since \repeat tremolo expects exactly two musical arguments for
chord tremolos, the note or chord which changes staff within a
cross-staff tremolo should be placed inside curly braces together with
its \change Staff command.
\new PianoStaff << \new Staff = "up" \relative c'' { \key a \major \time 3/8 s4. } \new Staff = "down" \relative c'' { \key a \major \time 3/8 \voiceOne \repeat tremolo 6 { <a e'>32 { \change Staff = "up" \voiceTwo <cis a' dis>32 } } } >>
Schnipsel: (snippets)Repeats in Abschnitt ‘Repeats’ in Schnipsel.
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Dieses Dokument wurde erzeugt von gub am 13. Juli 2020 durch texi2html 1.82.
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