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@translationof Expressive marks
Dieser Abschnitt zeigt verschiedene Ausdrucksbezeichnungen, die zur Partitur hinzugefügt werden können.
| 1.3.1 Ausdrucksbezeichnungen an Noten angehängt | ||
| 1.3.2 Ausdrucksbezeichnungen als Bögen | ||
| 1.3.3 Ausdrucksbezeichnungen als Linien |
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@translationof Expressive marks attached to notes
Dieser Abschnitt erklärt, wie man Ausdrucksbezeichnungen erstellt, die an Noten gebunden sind: Artikulationszeichen, Ornamente und Dynamikzeichen. Es werden auch Methoden gezeigt, eigene Ausdrucksbezeichnungen zu erstellen.
| Artikulationszeichen und Verzierungen | ||
| Dynamik | ||
| Neue Lautstärkezeichen |
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@translationof Articulations and ornamentations
Eine Vielfalt an Symbolen kann über und unter den Noten erscheinen, um zu markieren, auf welche Art die Note ausgeführt werden soll. Hierzu wird folgende Syntax benutzt:
Note\Bezeichnung |
Die möglichen Werte für Bezeichnung sind aufgelistet in Liste der Artikulationszeichen. Ein Beispiel:
\relative { c''4\staccato c\mordent b2\turn c1\fermata }
Einige dieser Artikulationszeichen haben eine Abkürzung, damit
es einfacher ist, sie zu schreiben. Die Abkürzung wird an die
Notenbezeichnung gehängt, wobei ihre Syntax aus einem Minuszeichen
- besteht, gefolgt von dem Symbol, das dem
Artikulationszeichen zugeordnet ist. Es gibt diese Abkürzungen
für marcato,
stopped (gedämpft), tenuto,
staccatissimo, accent, staccato,
und portato. Die ihnen entsprechenden Symbole
werden also folgendermaßen notiert:
\relative { c''4-^ c-+ c-- c-! c4-> c-. c2-_ }
Die Regeln für die standardmäßige Platzierung von Artikulationszeichen werden in der Datei ‘scm/script.scm’ definiert. Artikulationszeichen und Ornamente können manuell über oder unter dem System gesetzt werden, siehe Richtung und Platzierung.
Artikulationszeichen sind Script-Objekte. Ihre Eigenschaften
werden ausführlich in
(internals)Script in Abschnitt ‘Script’ in Referenz der Interna beschrieben.
Artikulationen können neben Noten auch an Pausen und Mehrtaktpausen
gehängt werden. Beim Anhängen an eine Mehrtaktpause wird ein
MultiMeasureRestScript-Objekt erstellt.
\override Script.color = #red \override MultiMeasureRestScript.color = #blue a'2\fermata r\fermata R1\fermata
Zusätzlich zu den Artikulationszeichen können auch Text und Beschriftung an Noten angehängt werden. Siehe auch Textarten.
Zu weiterer Information über die Reihenfolge von Scripten und TextScripten, die an Noten angehängt werden, siehe (learning)Positionierung von Objekten in Abschnitt ‘Positionierung von Objekten’ in Handbuch zum Lernen.
Die Standardwerte der Abkürzungen von Artikulationen verändern
Die Abkürzungen sind in der Datei ‘ly/script-init.ly’ definiert, wo
den Variablen dashHat, dashPlus, dashDash,
dashBar, dashLarger, dashDot und
dashUnderscore Standardwerte zugewiesen werden. Diese Standardwerte
können verändert werden. Um zum Beispiel die Abkürzung
-+ (dashPlus) mit dem Triller anstatt mit dem +-Symbol zu
assoziieren, muss der Wert trill der Variable
dashPlus zugewiesen werden:
\relative c'' { c1-+ } dashPlus = "trill" \relative c'' { c1-+ }
Die vertikale Anordnung von Beschriftungen kontrollieren
Die vertikale Anordnung von Beschriftungen wird mit der
'script-priority-Eigenschaft kontrolliert. Um so kleiner die
Zahl, umso näher wird die Beschriftung in Bezug auf die Note gesetzt. In
diesem Beispiel hat das TextScript-Objekt (das Kreuz) zuerst
die niedrigste Priorität, wird also auch am niedrigsten in dem ersten
Beispiel gesetzt. Im zweiten Fall hat der Praller (das Script)
die niedrigste Priorität, darum wird er am nächsten zum System gesetzt.
Wenn zwei Objekte die gleiche Priorität haben, wird ihre Reihenfolge
anhand ihres Auftretens in der Quelldatei entschieden.
\relative c''' { \once \override TextScript.script-priority = #-100 a2^\prall^\markup { \sharp } \once \override Script.script-priority = #-100 a2^\prall^\markup { \sharp } }
Einen Doppelschlag mit Vorhalt erstellen
Einen Doppelschlag mit Vorhalt zu erstellen, wobei die untere Note das
Vorzeichen benutzt, erfordert einige Einstellungsänderungen. Die
outside-staff-priority-Eigenschaft muss auf falsch (#f)
gesetzt werden, weil sie sonst über die Eigenschaft
avoid-slur property dominieren würde. Der Wert von halign
wird benutzt, um den Doppelschlag horizontal zu positionieren.
\relative c'' { c2*2/3 ( s2*1/3\turn d4) r << { c4.( d8) } { s4 s\turn } >> \transpose c d \relative c'' << { c4.( d8) } { s4 \once \set suggestAccidentals = ##t \once \override AccidentalSuggestion.outside-staff-priority = ##f \once \override AccidentalSuggestion.avoid-slur = #'inside \once \override AccidentalSuggestion.font-size = -3 \once \override AccidentalSuggestion.script-priority = -1 \single \hideNotes b8-\turn \noBeam s8 } >> }
Glossar: (music-glossary)tenuto in Abschnitt ‘tenuto’ in Glossar, (music-glossary)accent in Abschnitt ‘accent’ in Glossar, (music-glossary)staccato in Abschnitt ‘staccato’ in Glossar, (music-glossary)portato in Abschnitt ‘portato’ in Glossar.
Handbuch zum Lernen: (learning)Positionierung von Objekten in Abschnitt ‘Positionierung von Objekten’ in Handbuch zum Lernen.
Notationsreferenz: Textarten, Richtung und Platzierung, Liste der Artikulationszeichen, Triller.
Installierte Dateien: ‘scm/script.scm’.
Schnipsel: (snippets)Expressive marks in Abschnitt ‘Expressive marks’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)Script in Abschnitt ‘Script’ in Referenz der Interna, (internals)TextScript in Abschnitt ‘TextScript’ in Referenz der Interna.
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@translationof Dynamics
Absolute Dynamikbezeichnung wird mit Befehlen nach den Noten
angezeigt, etwa c4\ff. Die vordefinierten Befehle lauten:
\ppppp, \pppp, \ppp,
\pp, \p, \mp, \mf, \f, \ff,
\fff, \ffff, fffff, \fp, \sf, \sff,
\sp, \spp, \sfz, and \rfz. Die
Dynamikzeichen können manuell unter- oder oberhalb des Systems
platziert werden, siehe Richtung und Platzierung.
\relative c'' { c2\ppp c\mp c2\rfz c^\mf c2_\spp c^\ff }
Eine Crescendo-Klammer wird mit dem Befehl
\< begonnen und mit \!, einem absoluten Dynamikbefehl oder einer weiteren Crescendo- oder
Decrescendo-Klammer beendet. Ein Decrescendo
beginnt mit \> und wird auch beendet mit \!,
einem absoluten Dynamikbefehl oder einem weiteren
Crescendo oder Decrescendo. \cr und \decr können
anstelle von \< und
\> benutzt werden. Die Befehle ergeben standardmäßig
Crescendo-Klammern.
\relative c'' { c2\< c\! d2\< d\f e2\< e\> f2\> f\! e2\> e\mp d2\> d\> c1\! }
Eine Crescendo-Klammer, die mit \! beendet wird, endet an der rechten
Seite der Note, welcher \! zugeordnet ist. In dem Fall, dass es durch
den Beginn eines anderen crescendo- oder decrescendo-Zeichens
beendet wird, endet es in der Mitte der Note, welche das nächste \<
oder \> angehängt hat. Die nächste Klammer beginnt dann am rechten
Rand der selben Note anstatt dem normalerweise linken Rand, wenn die
vorherige Klammer mit \! beendet worden wäre.
\relative { c''1\< | c4 a c\< a | c4 a c\! a\< | c4 a c a\! }
Leere Pausenzeichen werden benötigt, um mehrere Zeichen für eine Note zu notieren. Das ist insbesondere nützlich, wenn man crescendo und decrescendo zu der selben Note hinzufügen will:
\relative { c''4\< c\! d\> e\! << f1 { s4 s4\< s4\> s4\! } >> }
Der \espressivo-Befehl kann eingesetzt werden, um crescendo
und decrescendo für die selbe Note anzuzeigen. Dieser Befehl ist
jedoch als Artikulation, nicht als Dynamikzeichen implementiert.
\relative { c''2 b4 a g1\espressivo }
Mit Text gesetzte Crescendo-Bezeichnungen beginnen mit \cresc.
Mit Text gesetzte Decrescendo-Bezeichnungen beginnen mit \decresc
oder \dim. Fortsetzungslinien werden gesetzt, wenn sie benötigt werden.
\relative { g'8\cresc a b c b c d e\mf | f8\decresc e d c e\> d c b | a1\dim ~ | a2. r4\! | }
Als Text gesetzte Dynamik-Bezeichnungen können auch die Crescendo-Klammern ersetzen:
\relative c'' { \crescTextCresc c4\< d e f\! | \dimTextDecresc g4\> e d c\! | \dimTextDecr e4\> d c b\! | \dimTextDim d4\> c b a\! | \crescHairpin \dimHairpin c4\< d\! e\> d\! | }
Um neue absolute Dynamikzeichen oder Text, der mit ihnen angeordnet wird, zu erstellen, siehe Neue Lautstärkezeichen.
Vertikale Position der Zeichen wird von der Funktion (internals)DynamicLineSpanner in Abschnitt ‘DynamicLineSpanner’ in Referenz der Interna verwaltet.
Es gibt einen besonderen Dynamics-Kontext, um Crescendi und Decrescendi
auf einer eigenen Zeile zu notieren. Mit leeren Pausen (s) werden die
Dauern gesetzt. (Auch Noten in einem Dynamics-Kontext nehmen eine Dauer
ein, werden aber nicht gesetzt.) Der Dynamics-Kontext ist sehr nützlich,
um andere Elemente wie Textbeschriftung, Text-Strecker und Klavierpedalbezeichnungen
aufzunehmen.
<< \new Staff \relative { c'2 d4 e | c4 e e,2 | g'4 a g a | c1 | } \new Dynamics { s1\< | s1\f | s2\dim s2-"rit." | s1\p | } >>
\dynamicUp,
\dynamicDown,
\dynamicNeutral,
\crescTextCresc,
\dimTextDim,
\dimTextDecr,
\dimTextDecresc,
\crescHairpin,
\dimHairpin.
Das Verhalten von Crescendo-Klammern an Taktlinien beeinflussen
Wenn die Note, an welcher eine Crescendo-Klammer endet, die erste Note
eines Taktes ist, wird die Klammer an der vorhergehenden Taktlinie
beendet. Dieses Verhalten kann auch mit der Eigenschaft
'to-barline geändert werden:
\relative c'' { e4\< e2. e1\! \override Hairpin.to-barline = ##f e4\< e2. e1\! }
Die Mindestlänge von Crescendo-Klammern bestimmen
Wenn Crescendo-Klammern zu kurz sind, können sie verlängert werden, indem
die minimum-length-Eigenschaft des Hairpin-Objektes
verändert wird.
\relative c'' { c4\< c\! d\> e\! << f1 { s4 s\< s\> s\! } >> \override Hairpin.minimum-length = #5 << f1 { s4 s\< s\> s\! } >> }
Crescendo Klammern al niente schreiben
Crescendo-Klammern können mit einem kleinen Kreis vor der Spitze
notiert werden (al niente = bis zum Nichts), indem die
circled-tip-Eigenschaft des Hairpin-Objekts auf
#t gesetzt wird.
\relative c'' { \override Hairpin.circled-tip = ##t c2\< c\! c4\> c\< c2\! }
Vertikale Ausrichtung von Dynamik und Textbeschriftung beeinflussen
Indem man die 'Y-extent-Eigenschaft auf einen passenden Wert setzt,
können alle DynamicLineSpanner-Objekte (Crescendo-Klammern und
Dynamik-Texte) (hairpins and dynamic texts) unabhängig von ihrer
wirklichen Ausdehnung an einem gemeinsamen Referenzpunkt ausgerichtet werden.
Auf diese Weise ist jedes Element vertikal ausgerichtet und der Notensatz
sieht ansprechender aus.
Die gleiche Idee wird benutzt, um Textbeschriftungen an ihrer Grundlinie auszurichten.
music = \relative c' { a'2\p b\f e4\p f\f\> g, b\p c2^\markup { \huge gorgeous } c^\markup { \huge fantastic } } { \music \break \override DynamicLineSpanner.staff-padding = #3 \textLengthOn \override TextScript.staff-padding = #1 \music }
Crescendo-Linien von Dynamik-Texten unterdrücken
Dynamik-Texte (wie cresc. und dim.) werden mit einer gestrichelten Linie gesetzt, die ihre Dauer anzeigt. Diese Linie kann auf folgende Weise unterdrückt werden:
\relative c'' { \override DynamicTextSpanner.style = #'none \crescTextCresc c1\< | d | b | c\! }
Text und Strecker-Stile für Dynamik-Texte ändern
Der Text, der für Crescendo und Decrescendo gesetzt wird, kann geändert
werden, indem man die Eigenschaften crescendoText und
decrescendoText verändert. Der Stil des Streckers kann auch
geändert werden, indem die 'style-Eigenschaft des
DynamicTextSpanner beeinflusst wird. Der Standardwert ist
'hairpin, andere Möglichkeiten sind 'line, 'dashed-line
und 'dotted-line.
\relative c'' { \set crescendoText = \markup { \italic { cresc. poco } } \set crescendoSpanner = #'text \override DynamicTextSpanner.style = #'dotted-line a2\< a a2 a a2 a a2 a\mf }
Glossar: (music-glossary)al niente in Abschnitt ‘al niente’ in Glossar, (music-glossary)crescendo in Abschnitt ‘crescendo’ in Glossar, (music-glossary)decrescendo in Abschnitt ‘decrescendo’ in Glossar, (music-glossary)hairpin in Abschnitt ‘hairpin’ in Glossar. Handbuch zum Lernen: (learning)Artikulationszeichen und Lautstärke in Abschnitt ‘Artikulationszeichen und Lautstärke’ in Handbuch zum Lernen.
Notationsreferenz: Richtung und Platzierung, Neue Lautstärkezeichen, Was geht in die MIDI-Ausgabe, MIDI-Lautstärke kontrollieren.
Schnipsel: (snippets)Expressive marks in Abschnitt ‘Expressive marks’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)DynamicText in Abschnitt ‘DynamicText’ in Referenz der Interna, (internals)Hairpin in Abschnitt ‘Hairpin’ in Referenz der Interna, (internals)DynamicLineSpanner in Abschnitt ‘DynamicLineSpanner’ in Referenz der Interna, (internals)Dynamics in Abschnitt ‘Dynamics’ in Referenz der Interna.
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@translationof New dynamic marks
Die einfachste Art, eigene Dynamikbezeichnungen zu erstellen,
ist die Benutzung von \markup-(Textbeschriftungs)-Objekten.
moltoF = \markup { molto \dynamic f } \relative { <d' e>16_\moltoF <d e> <d e>2.. }
Mit einer Textbeschriftung können editorische Dynamikzeichen (in runden oder eckigen Klammern) erstellt werden. Die Syntax für den Textbeschriftungsmodus wird erklärt in Text formatieren.
roundF = \markup { \center-align \concat { \bold { \italic ( } \dynamic f \bold { \italic ) } } } boxF = \markup { \bracket { \dynamic f } } \relative { c'1_\roundF c1_\boxF }
Einfache, mittig gesetzte Dynamikzeichen können schnell mit der
make-dynamic-script-Funktion erstellt werden.
sfzp = #(make-dynamic-script "sfzp") \relative { c'4 c c\sfzp c }
Allgemein gesagt kann make-dynamic-script jegliches
Textbeschriftungsobjekt als Argument haben. Die
Schriftart für Dynamikzeichen enthält nur die Buchstaben
f,m,p,r,s sowie z; ein Dynamikzeichen, das
anderen Text oder Satzzeichen enthalten soll, benötigt
Textbeschriftungsbefehle, die die normale Schriftart
einschalten, etwa \normal-text. Die Funktion
make-dynamic-script sollte anstelle einer normalen
Textbeschriftung vor allem deshalb benutzt werden, weil auf
diese Weise die vertikale Ausrichtung von den Textbeschriftungen
(engl. markup) und den spitzen Klammern an der selben Linie
gewährleistet wird.
roundF = \markup { \center-align \concat { \normal-text { \bold { \italic ( } } \dynamic f \normal-text { \bold { \italic ) } } } } boxF = \markup { \bracket { \dynamic f } } mfEspress = \markup { \center-align \line { \hspace #3.7 mf \normal-text \italic espress. } } roundFdynamic = #(make-dynamic-script roundF) boxFdynamic = #(make-dynamic-script boxF) mfEspressDynamic = #(make-dynamic-script mfEspress) \relative { c'4_\roundFdynamic\< d e f g,1~_\boxFdynamic\> g1 g'1~\mfEspressDynamic g1 }
Anstelle dessen kann auch die Scheme-Form des Beschriftungs-Modus verwendet werden. Seine Syntax ist erklärt in (extending)Beschriftungskonstruktionen in Scheme in Abschnitt ‘Beschriftungskonstruktionen in Scheme’ in Extending.
moltoF = #(make-dynamic-script (markup #:normal-text "molto" #:dynamic "f")) \relative { <d' e>16 <d e> <d e>2..\moltoF }
Die Auswahl von Schriftarten in Textbeschriftungen ist erklärt in Überblick über die wichtigsten Textbeschriftungsbefehle.
Notationsreferenz: Text formatieren, Überblick über die wichtigsten Textbeschriftungsbefehle, Was geht in die MIDI-Ausgabe, MIDI-Lautstärke kontrollieren.
Erweitern: (extending)Beschriftungskonstruktionen in Scheme in Abschnitt ‘Beschriftungskonstruktionen in Scheme’ in Extending.
Schnipsel: (snippets)Expressive marks in Abschnitt ‘Expressive marks’ in Schnipsel.
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@translationof Expressive marks as curves
Dieser Abschnitt erklärt, wie man verschiedene gebogene Ausdrucksbezeichnungen erstellt: Legato- und Phrasierungsbögen, Atemzeichen und Glissandos zu unbestimmten Tonhöhen.
| Legatobögen | ||
| Phrasierungsbögen | ||
| Atemzeichen | ||
| Glissando zu unbestimmter Tonhöhe |
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@translationof Slurs
Ein Legatobogen (engl. slur) zeigt an, dass die Noten legato gespielt werden sollen. Er wird mit Klammern hinter den Notenwerten notiert.
Achtung: In polyphoner Musik muss ein Legatobogen in der gleichen Stimme beendet werden, in der er begonnen wurde.
\relative { f''4( g a) a8 b( a4 g2 f4) <c e>2( <b d>2) }
Legatobögen können manuell ober- oder unterhalb des Notensystems besetzt werden, siehe Richtung und Platzierung.
Gleichzeitige, überlappende Legatobögen sind nicht erlaubt, aber ein Phrasierungsbogen kann einen Legatobogen überlappen. Damit können zwei Bögen gleichzeitig ausgegeben werden. Siehe auch Phrasierungsbögen.
Legatobögen können durchgehend, gepunktet oder gestrichelt dargestellt werden. Standard ist der durchgehende Bogen:
\relative { c'4( e g2) \slurDashed g4( e c2) \slurDotted c4( e g2) \slurSolid g4( e c2) }
Bögen können auch halb gestrichelt (die erste Hälfte gestrichelt, die zweite Hälfte durchgehend) erstellt werden, oder als halb durchgehend (die erste Hälfte durchgehend, die zweite Hälfte gestrichelt:
\relative { c'4( e g2) \slurHalfDashed g4( e c2) \slurHalfSolid c4( e g2) \slurSolid g4( e c2) }
Eigene Muster für die Strichelung können definiert werden:
\relative { c'4( e g2) \slurDashPattern #0.7 #0.75 g4( e c2) \slurDashPattern #0.5 #2.0 c4( e g2) \slurSolid g4( e c2) }
\slurUp,
\slurDown,
\slurNeutral,
\slurDashed,
\slurDotted,
\slurHalfDashed,
\slurHalfSolid,
\slurDashPattern,
\slurSolid.
Doppelte Bögen für Legato-Akkorde benutzen
Einige Komponisten schreiben doppelte Bögen, wenn Legato-Akkorde notiert
werden. Das kann mit der Eigenschaft doubleSlurs erreicht werden.
\relative c' { \set doubleSlurs = ##t <c e>4( <d f> <c e> <d f>) }
Textbeschriftung innerhalb von Bögen positionieren
Textbeschriftung kann innerhalb von Bögen gesetzt werden, wenn die
outside-staff-priority-Eigenschaft auf falsch gesetzt wird.
\relative c'' { \override TextScript.avoid-slur = #'inside \override TextScript.outside-staff-priority = ##f c2(^\markup { \halign #-10 \natural } d4.) c8 }
Legatobögen mit kompliziertem Strichelmuster definieren
Legatobögen können mit einem komplizierten Strichelmuster
gesetzt werden, indem die dash-definition-Eigenschaft
definiert wird. dash-definition ist eine Liste bestehend
aus dash-elements-Elementen. Ein dash-element ist
eine Liste an Parametern, die das Strichverhalten für einen
Abschnitt des Legatobogens definieren.
Der Bogen wird nach dem Bezierparameter t definiert, welcher
von 0 am linken Ende des Bogens zu 1 am rechten Ende des Bogens
reicht. dash-element ist eine Liste (start-t stop-t dash-Unterbrechung dash-Abschnitt). Die Region des Bogens von start-t
bis stop-t hat eine Unterbrechung von dash-Unterbrechung
von jedem dash-Abschnitt-Schwarzabschnitt. dash-Abschnitt ist in Notenlinienzwischenräumen definiert.
dash-Abschnitt ist auf 1 für einen durchgehenden Bogen
gesetzt.
\relative c' { \once \override Slur.dash-definition = #'((0 0.3 0.1 0.75) (0.3 0.6 1 1) (0.65 1.0 0.4 0.75)) c4( d e f) \once \override Slur.dash-definition = #'((0 0.25 1 1) (0.3 0.7 0.4 0.75) (0.75 1.0 1 1)) c4( d e f) }
Glossar: (music-glossary)slur in Abschnitt ‘slur’ in Glossar.
Handbuch zum Lernen: (learning)Über die Nicht-Schachtelung von Klammern und Bindebögen in Abschnitt ‘Über die Nicht-Schachtelung von Klammern und Bindebögen’ in Handbuch zum Lernen.
Notationsreferenz: Richtung und Platzierung, Phrasierungsbögen.
Schnipsel: (snippets)Expressive marks in Abschnitt ‘Expressive marks’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)Slur in Abschnitt ‘Slur’ in Referenz der Interna.
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@translationof Phrasing slurs
Ein Phrasierungsbogen verbindet Noten und wird verwendet, um einen
musikalischen Ausdruck anzuzeigen. Er wird mit den Befehlen
\( und \) eingegeben.
\relative { c''4\( d( e) f( e2) d\) }
Im typographischen Sinne verhalten sich Phrasierungsbögen genauso wie
Legatobögen. Sie werden aber als eigene Objekte behandelt. Ein
\slurUp hat also keine Auswirkung auf die Phrasierungsbögen.
Phrasierungsbögen können manuell oberhalb oder unterhalb des
Notensystems gesetzt werden, siehe
Richtung und Platzierung.
Simultane oder überlappende Phrasierungsbögen sind nicht erlaubt.
Phrasierungsbögen können durchgehend, gepunktet oder gestrichelt dargestellt werden. Standard ist der durchgehende Bogen:
\relative { c'4\( e g2\) \phrasingSlurDashed g4\( e c2\) \phrasingSlurDotted c4\( e g2\) \phrasingSlurSolid g4\( e c2\) }
funindex phrasingSlurHalfDashed
Phrasierungsbögen können auch als halbgestrichelt dargestellt werden (die erste Hälfte gestrichelt, die zweite Hälfte durchgehend, oder halb durchgehend (die erste Hälfte durchgehend, die zweite gestrichelt):
\relative { c'4\( e g2\) \phrasingSlurHalfDashed g4\( e c2\) \phrasingSlurHalfSolid c4\( e g2\) \phrasingSlurSolid g4\( e c2\) }
Eigene Strichelmuster für Phrasierungsbögen können definiert werden:
\relative { c'4\( e g2\) \phrasingSlurDashPattern #0.7 #0.75 g4\( e c2\) \phrasingSlurDashPattern #0.5 #2.0 c4\( e g2\) \phrasingSlurSolid g4\( e c2\) }
Strichelmusterdefinitionen für Phrasierungsbögen haben die gleiche Struktur wie die Definitionen für Legatobögen. Zu mehr Information über komplizierte Strichelmuster, siehe die Schnipsel im Abschnitt Legatobögen.
\phrasingSlurUp,
\phrasingSlurDown,
\phrasingSlurNeutral,
\phrasingSlurDashed,
\phrasingSlurDotted,
\phrasingSlurHalfDashed,
\phrasingSlurHalfSolid,
\phrasingSlurDashPattern,
\phrasingSlurSolid.
Handbuch zum Lernen: (learning)Über die Nicht-Schachtelung von Klammern und Bindebögen in Abschnitt ‘Über die Nicht-Schachtelung von Klammern und Bindebögen’ in Handbuch zum Lernen.
Notationsreferenz: Richtung und Platzierung.
Schnipsel: (snippets)Expressive marks in Abschnitt ‘Expressive marks’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)PhrasingSlur in Abschnitt ‘PhrasingSlur’ in Referenz der Interna.
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@translationof Breath marks
Atemzeichen werden mit dem Befehl \breathe eingegeben.
{ c''2. \breathe d''4 }
Ein Atemzeichen bezeichnet gleichzeitig das Ende eines automatischen Balkens. Um das Verhalten zu verändern siehe Manuelle Balken.
\relative { c''8 \breathe d e f g2 }
Musikalische Zeichen für Atemzeichen in Alter Notation, auch Divisiones genannt, sind unterstützt. Für Einzelheiten siehe Divisiones.
Das Atemzeichen-Symbol verändern
Das Schriftzeichen für das Atemzeichen kann verändert werden, indem
die Text-Eigenschaft des BreathingSign-Layoutobjekts mit einer
beliebigen Textbeschriftung definiert wird.
\relative c'' { c2 \override BreathingSign.text = \markup { \musicglyph "scripts.rvarcomma" } \breathe d2 }
Eine Zäsur einfügen
Zäsurzeichen können erstellt werden, indem die 'text-Eigenschaft
des BreathingSign-Objektes verändert wird. Ein gekrümmtes
Zäsurzeichen ist auch möglich.
\relative c'' { \override BreathingSign.text = \markup { \musicglyph "scripts.caesura.straight" } c8 e4. \breathe g8. e16 c4 \override BreathingSign.text = \markup { \musicglyph "scripts.caesura.curved" } g8 e'4. \breathe g8. e16 c4 }
Glossar: (music-glossary)caesura in Abschnitt ‘caesura’ in Glossar.
Notationsreferenz: Divisiones.
Schnipsel: (snippets)Expressive marks in Abschnitt ‘Expressive marks’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)BreathingEvent in Abschnitt ‘BreathingEvent’ in Referenz der Interna, (internals)BreathingSign in Abschnitt ‘BreathingSign’ in Referenz der Interna, (internals)Breathing_sign_engraver in Abschnitt ‘Breathing_sign_engraver’ in Referenz der Interna.
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@translationof Falls and doits
Gleiten nach oben und unten kann mit dem Befehl \bendAfter
notiert werden. Die Richtung des Glissandos wird mit einem
Plus oder Minus (nach oben bzw. nach unten) angezeigt. Die
Zahl zeigt die Intervallgröße an, über die sich das Glissando nach
der Note erstreckt.
\relative c'' { c2\bendAfter #+4 c2\bendAfter #-4 c2\bendAfter #+6.5 c2\bendAfter #-6.5 c2\bendAfter #+8 c2\bendAfter #-8 }
Das Aussehen von unbestimmten Glissandi anpassen
Die shortest-duration-space-Eigenschaft kann verändert werden, um
das Aussehen von unbestimmten Glissandi anzupassen.
\relative c'' { \override Score.SpacingSpanner.shortest-duration-space = #4.0 c2-\bendAfter #5 c2-\bendAfter #-4.75 c2-\bendAfter #8.5 c2-\bendAfter #-6 }
Glossar: (music-glossary)fall in Abschnitt ‘fall’ in Glossar, (music-glossary)doit in Abschnitt ‘doit’ in Glossar.
Schnipsel: (snippets)Expressive marks in Abschnitt ‘Expressive marks’ in Schnipsel.
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@translationof Expressive marks as lines
Dieser Abschnitt zeigt, wie man verschiedene Ausdrucksbezeichnungen erstellt, die sich linear erstrecken: Glissando, Arpeggio und Triller.
| Glissando | ||
| Arpeggio | ||
| Triller |
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@translationof Glissando
Ein Glissando wird
mit dem Befehl \glissando auf eine Note folgend notiert:
g2\glissando g' c2\glissando c,
Verschiedene Glissando-Stile sind möglich. Für Einzelheiten siehe Linienstile.
Glissando kann Grobs überspringen
NoteColumn-Grobs können bei Glissandos übersprungen werden.
\relative c' { a2 \glissando \once \override NoteColumn.glissando-skip = ##t f''4 d, }
Moderne Glissandi
Ein modernes Glissando ohne eine Endnote kann gesetzt werden, indem eine Kadenz eingesetzt wird und die Endnote unsichtbar gemacht wird.
\relative c'' { \time 3/4 \override Glissando.style = #'zigzag c4 c \cadenzaOn c4\glissando \hideNotes c,,4 \unHideNotes \cadenzaOff \bar "|" }
Glossar: (music-glossary)glissando in Abschnitt ‘glissando’ in Glossar.
Notationsreferenz: Linienstile.
Schnipsel: (snippets)Expressive marks in Abschnitt ‘Expressive marks’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)Glissando in Abschnitt ‘Glissando’ in Referenz der Interna.
Printing text over the line (such as gliss.) is not supported.
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@translationof Arpeggio
Ein Arpeggio als Zeichen, dass ein Akkord gebrochen gespielt werden soll,
kann mit dem Befehl \arpeggio hinter der
Akkord-Konstruktion erzeugt werden.
\relative { <c' e g c>1\arpeggio }
Unterschiedliche Arpeggio-Typen können benutzt werden.
\arpeggioNormal stellt wieder das normale Verhalten
her:
\relative { <c' e g c>2\arpeggio \arpeggioArrowUp <c e g c>2\arpeggio \arpeggioArrowDown <c e g c>2\arpeggio \arpeggioNormal <c e g c>2\arpeggio }
Besondere Arpeggios mit Klammern können erstellt werden:
\relative { <c' e g c>2 \arpeggioBracket <c e g c>2\arpeggio \arpeggioParenthesis <c e g c>2\arpeggio \arpeggioParenthesisDashed <c e g c>2\arpeggio \arpeggioNormal <c e g c>2\arpeggio }
Die dash-Eigenschaft der Arpeggioklammern werden von
der 'dash-definition-Eigenschaft kontrolliert, die
beschrieben ist in Legatobögen.
Ein Arpeggio kann auch explizit ausgeschrieben werden, indem Überbindungsbögen benutzt werden. Für mehr Information siehe Bindebögen.
\arpeggio,
\arpeggioArrowUp,
\arpeggioArrowDown,
\arpeggioNormal,
\arpeggioBracket,
\arpeggioParenthesis,
\arpeggioParenthesisDashed.
Arpeggio über mehrere Systeme in anderen Kontexten
Arpeggio über mehrere Systeme können in anderen Kontexten als dem
PianoStaff erstellt werden, wenn der Span_arpeggio_engraver
in den Score-Kontext eingefügt wird.
\new PianoStaff \relative c'' << \set PianoStaff.connectArpeggios = ##t \new Staff { <c e g c>4\arpeggio <g c e g>4\arpeggio <e g c e>4\arpeggio <c e g c>4\arpeggio } \new Staff { \clef bass \repeat unfold 4 { <c,, e g c>4\arpeggio } } >>
Arpeggio zwischen Systemen in einem Klaviersystem erstellen
In einem Klaviersystem (PianoStaff) ist es möglich, ein Arpeggio
zwischen beiden Systemen zu verbinden, indem die
PianoStaff.connectArpeggios-Eigenschaft gesetzt wird.
\score { \new ChoirStaff { \set Score.connectArpeggios = ##t << \new Voice \relative c' { <c e>2\arpeggio <d f>2\arpeggio <c e>1\arpeggio } \new Voice \relative c { \clef bass <c g'>2\arpeggio <b g'>2\arpeggio <c g'>1\arpeggio } >> } \layout { \context { \Score \consists "Span_arpeggio_engraver" } } }
Arpeggios zwischen unterschiedlichen Stimmen erzeugen
Ein Arpeggio kann zwischen Noten aus unterschiedlichen Stimmen auf demselben
System gezogen werden, wenn der Span_arpeggio_engraver in den
Staff-Kontext verschoben wird:
\new Staff \with { \consists "Span_arpeggio_engraver" } \relative c' { \set Staff.connectArpeggios = ##t << { <e' g>4\arpeggio <d f> <d f>2 } \\ { <d, f>2\arpeggio <g b>2 } >> }
Glossar: (music-glossary)arpeggio in Abschnitt ‘arpeggio’ in Glossar.
Notationsreferenz: Legatobögen, Bindebögen.
Schnipsel: (snippets)Expressive marks in Abschnitt ‘Expressive marks’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)Arpeggio in Abschnitt ‘Arpeggio’ in Referenz der Interna, (internals)Slur in Abschnitt ‘Slur’ in Referenz der Interna, (internals)PianoStaff in Abschnitt ‘PianoStaff’ in Referenz der Interna.
Es ist nicht möglich, Arpeggios zwischen Systemen und solche, die sich
nur auf ein System erstrecken, zum gleichen Zeitpunkt in einem
Klaviersystem (PianoStaff) zu benutzen.
Die Arpeggios im Klammer-Stil funktionieren nicht über mehrere Notensysteme.
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@translationof Trills
Kurze Triller ohne eine Dauer werden mit dem Befehl
\trill notiert, siehe auch
Artikulationszeichen und Verzierungen.
Längere Triller mit einer Dauer werden mit den Befehlen
\startTrillSpan zu
Beginn und \stopTrillSpan am Ende erstellt.
\relative { d''1\startTrillSpan d1 c2\stopTrillSpan r2 }
Ein Triller-Strekcer, der über einen Zeilenumbruch geht, beginnt genau über der ersten Note auf der neue Zeile erneut.
\relative { d''1\startTrillSpan \break d1 c2\stopTrillSpan r2 }
Aufeinanderfolgende Trillerstrecker funktieren ohne einen
\stopTrillSpan-Befehl, weil ein folgender Strecker
automatisch die rechte Begrenzung des vorhergehenden beendet.
d1\startTrillSpan d1 d1\startTrillSpan d2\stopTrillSpan r2
Triller können auch mit Vorschlägen kombiniert werden. Die Syntax für diese Konstruktion und die Methode, um die Position der Vorschläge präzise zu positionieren, wird gezeigt in Verzierungen.
\relative { d''1~\afterGrace d1\startTrillSpan { c32[ d]\stopTrillSpan } c2 r2 }
Triller, die auf einer bestimmten Note ausgeführt werden sollen, können
mit dem Befehl pitchedTrill notiert werden. Das erste
Argument ist die Hauptnote, das zweite die Note, auf der getrillert
wird. Sie wird als Note ohne Hals in Klammern ausgegeben.
\relative { \pitchedTrill d''2\startTrillSpan fis d2 c2\stopTrillSpan r2 }
Aufeinanderfolgende Versetzungszeichen der selben Note im selben Takt müssen selbst hinzugefügt werden. Nur das Versetzungszeichen des ersten Trillers mit Tonhöhe innerhalb eines Taktes wird ausgegeben.
\relative { \pitchedTrill eis''4\startTrillSpan fis eis4\stopTrillSpan \pitchedTrill eis4\startTrillSpan cis eis4\stopTrillSpan \pitchedTrill eis4\startTrillSpan fis eis4\stopTrillSpan \pitchedTrill eis4\startTrillSpan fis! eis4\stopTrillSpan }
\startTrillSpan,
\stopTrillSpan.
Glossar: (music-glossary)trill in Abschnitt ‘trill’ in Glossar.
Notationsreferenz: Artikulationszeichen und Verzierungen, Verzierungen.
Schnipsel: (snippets)Expressive marks in Abschnitt ‘Expressive marks’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)TrillSpanner in Abschnitt ‘TrillSpanner’ in Referenz der Interna.
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