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3.4 Ausgabe kontrollieren

@translationof Controlling output


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3.4.1 Notationsfragmente extrahieren

@translationof Extracting fragments of music

Es ist möglich, kleine Abschnitte einer großen Partitur direkt aus der Quelldatei zu erzeugen. Das kann damit verglichen werden, dass man mit der Schere bestimmte Regionen ausschneidet.

Es wird erreicht, indem man die Takte, die ausgeschnitten werden sollen (engl. to clip = ausschneiden), extra definiert. Mit folgender Definition beispielsweise

\layout {
  clip-regions
  = #(list
      (cons
       (make-rhythmic-location 5 1 2)
       (make-rhythmic-location 7 3 4)))
}

wird ein Fragment ausgeschnitten, dass auf der Mitte des fünften Taktes beginnt und im siebten Takt endet. Die Bedeutung von 5 1 2 ist: nach einer Halben in Takt fünf, 7 3 4 heißt: nach drei Vierteln in Takt 7.

Weitere Bereiche, die ausgeschnitten werden sollen, können definiert werden, indem mehrere derartige Paare definiert werden.

Um diese Funktion auch nutzen zu können, muss LilyPond mit dem Parameter ‘-dclip-systems’ aufgerufen werden. Die Schnipsel werden als EPS ausgegeben und dann zu PDF und PNG konvertiert, wenn diese Formate auch als Parameter angegeben werden.

Zu mehr Information über Ausgabeformate siehe (usage)lilypond aufrufen in Abschnitt ‘lilypond aufrufen’ in Anwendungsbenutzung.


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3.4.2 Korrigierte Musik überspringen

@translationof Skipping corrected music

Wenn man Noten eingibt oder kopiert, sind meistens nur die Noten nahe dem Ende (wo gerade neue Noten notiert wurden) wichtig für Kontrolle und Korrektur. Um die Korrektur zu beschleunigen, kann eingestellt werden, dass nur die letzten paar Takte angezeigt werden. Das erreicht man mit dem Befehl

showLastLength = R1*5
\score { ... }

in der Quelldatei. Damit werden nur die letzten fünf Takte (in einem 4/4-Takt) eines jeden \score-Abschnitts übersetzt. Besonders bei längeren Stücken ist es meistens sehr viel schneller, nur einen kleinen Teil des Stückes zu setzen als die gesamte Länge. Wenn man am Anfang eines Stückes arbeitet (weil etwa ein neuer Teil hinzugefügt werden soll), kann auch die showFirstLength-Eigenschaft nützlich sein.

Nur bestimmte Teile einer Partitur zu überspringen, kann mit der Eigenschaft Score.skipTypesetting sehr genau kontrolliert werden. Für den Bereich, für den sie auf „wahr“ gesetzt wird, wird kein Notensatz ausgegeben.

Diese Eigenschaft kann auch benutzt werden, um die MIDI-Ausgabe zu kontrollieren. Hiermit werden alle Ereignisse, auch Tempo- und Instrumentenwechsel ausgelassen. Man muss also sehr genau darauf achten, dass nichts unerwartetes geschieht.

 
\relative {
  c''8 d
  \set Score.skipTypesetting = ##t
  e8 e e e e e e e
  \set Score.skipTypesetting = ##f
  c8 d b bes a g c2
}

[image of music]

In polyphoner Notation wirkt sich Score.skipTypesetting auf alle Stimmen und Systeme aus, sodass noch mehr Zeit bei der Übersetzung der Datei gespart wird.


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3.4.3 Alternative Ausgabeformate

@translationof Alternative output formats

Das Standardausgabeformat für gedruckte Partituren ist PDF (Portable Document Forma) und PS (PostScript). SVG (Scalable Vector Graphics), EPS (Encapsulated PostScript) und PNG (Portable Network Graphics) gibt es auch als Ausgabeformate über die Kommandozeile. Siehe (usage)Grundlegende Optionen auf der Kommandozeile für LilyPond in Abschnitt ‘Grundlegende Optionen auf der Kommandozeile für LilyPond’ in Anwendungsbenutzung.


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3.4.4 Die Notationsschriftart verändern

@translationof Replacing the notation font

Gonville ist eine Alternative zu der Emmentaler-Schriftart, die in LilyPond eingesetzt wird und kann unter der Adresse

 
http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/gonville/

heruntergeladen werden. Hier einige Takte Noten mit der Gonville-Schriftart:

pictures/Gonville_after

Und hier einige Beispieltakte in der Feta-Glyphe:

pictures/Gonville_before

Installationsanweisungen für MacOS

Laden Sie die Datei herunter und entpacken Sie die ZIP-Datei. Kopieren Sie das lilyfonts-Verzeichnis nach ‘SHARE_DIR/lilypond/current’; für mehr Information siehe (learning)Mehr Information in Abschnitt ‘Mehr Information’ in Handbuch zum Lernen. Benennen Sie das existierende fonts-Verzeichnis in fonts_orig um und benennen Sie das Verzeichnis lilyfonts in fonts. Das alte Verzeichnis fonts_orig können Sie einfach in fonts zurückbenennen, um wieder nach Feta zu wechseln.

Siehe auch

Handbuch zum Lernen: (learning)Mehr Information in Abschnitt ‘Mehr Information’ in Handbuch zum Lernen.

Bekannte Probleme und Warnungen

Gonville kann nicht verwendet werden, um Alte Notation zu setzen und es ist wahrscheinlich, dass neuere Glyphen in späteren Versionen von LilyPond nicht in Gonville enthalten sein werden. Bitte lesen Sie die Webseite des Autoren zu mehr Information hierzu und zu anderen Einzelheiten, wie auch der Lizenz von Gonville.


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