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@translationof Titles and headers
Fast alle gedruckten Noten beinhalten einen Titel und den Namen des Komponisten, teilweise wird auch noch sehr viel mehr Information zur Verfügung gestellt.
| 3.2.1 Titel, Kopf- und Fußzeilen erstellen | ||
| 3.2.2 Eigene Kopf- und Fußzeilen sowie Titel | ||
| 3.2.3 Fußnoten erstellen | ||
| 3.2.4 Verweis auf die Seitenzahlen | ||
| 3.2.5 Inhaltsverzeichnis |
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@translationof Creating titles headers and footers
| Wie funktioniert die Titel-Umgebung? | ||
Standardlayout von book- und Partitur-Titelumgebungen | ||
| Standardlayout von Kopf- und Fußzeilen |
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@translationof Title blocks explained
Es gibt zwei Arten von Titelumgebungen: die Hauptumgebung, die über
der ersten \score-Umgebung innerhalb eines „book“ notiert
wird, und individuelle Titelumgebungen, die innerhalb von
\score auftreten können. Textfelder für beide Typen werden
in der \header-Umgebung eingegeben.
Wenn in dem „book“ nur eine einzelne Partitur vorkommt,
kann die \header-Umgebung innheralb oder außerhalb der
\score-Umgebung geschrieben werden.
Achtung: Denken Sie daran, dass zuerst ein musikalischer Ausdruck
notiert werden muss, wenn Sie eine \header-Umgebung innheralb
einer \score-Umgebung verwenden wollen.
\header { title = "SUITE I." composer = "J. S. Bach." } \score { \new Staff \relative { \clef bass \key g \major \repeat unfold 2 { g,16( d' b') a b d, b' d, } | \repeat unfold 2 { g,16( e' c') b c e, c' e, } | } \header { piece = "Prélude." } } \score { \new Staff \relative { \clef bass \key g \major \partial 16 b16 | <g, d' b'~>4 b'16 a( g fis) g( d e fis) g( a b c) | d16( b g fis) g( e d c) b(c d e) fis( g a b) | } \header { piece = "Allemande." } }
Textfelder der Haupttitelumgebung können in allen \score-Umgebungen
gesetzt oder manuell unterdrückt werden:
\book { \paper { print-all-headers = ##t } \header { title = "DAS WOHLTEMPERIRTE CLAVIER" subtitle = "TEIL I" % Do not display the tagline for this book tagline = ##f } \markup { \vspace #1 } \score { \new PianoStaff << \new Staff { s1 } \new Staff { \clef "bass" s1 } >> \header { title = "PRAELUDIUM I" opus = "BWV 846" % Do not display the subtitle for this score subtitle = ##f } } \score { \new PianoStaff << \new Staff { s1 } \new Staff { \clef "bass" s1 } >> \header { title = "FUGA I" subsubtitle = "A 4 VOCI" opus = "BWV 846" % Do not display the subtitle for this score subtitle = ##f } } }
Notationsreferenz: Die Dateistruktur, Angepasstes Layout für Titelumgebungen.
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book- und Partitur-Titelumgebungen@translationof Default layout of book and score title blocks
Dieses Beispiel zeigt alle \header-(Überschrifen)-Variablen:
\book { \header { % The following fields are centered dedication = "Dedication" title = "Title" subtitle = "Subtitle" subsubtitle = "Subsubtitle" % The following fields are evenly spread on one line % the field "instrument" also appears on following pages instrument = \markup \with-color #green "Instrument" poet = "Poet" composer = "Composer" % The following fields are placed at opposite ends of the same line meter = "Meter" arranger = "Arranger" % The following fields are centered at the bottom tagline = "tagline goes at the bottom of the last page" copyright = "copyright goes at the bottom of the first page" } \score { { s1 } \header { % The following fields are placed at opposite ends of the same line piece = "Piece 1" opus = "Opus 1" } } \score { { s1 } \header { % The following fields are placed at opposite ends of the same line piece = "Piece 2 on the same page" opus = "Opus 2" } } \pageBreak \score { { s1 } \header { % The following fields are placed at opposite ends of the same line piece = "Piece 3 on a new page" opus = "Opus 3" } } }
Beachten Sie:
piece (Stück)uand opus werden für eine Partitur
(\score) gesetzt, wenn die \paper-Variable
print-all-headers auf ##f gesetzt ist (Standardeinstellung).
\header-Umgebung nicht benutzt werden,
werden durch \null-Textbeschriftung ersetzt, sodass sie keinen
leeren Platz belegen.
scoreTitleMarkup platzieren
die Felder piece (Stück) und opus zu den gegenüberliegenden
Seiten der selben Zeile.
Um die Standardeinstellungen des Layouts zu ändern, siehe Angepasstes Layout für Titelumgebungen.
Mit der Variable breakbefore innerhalb einer \header-Umgebung,
die für sich auch eine \score-Umgebung darstellt, kann man
die Hauptüberschriften auf der ersten Seite allein ausgeben, sodass die
Noten (in der score-Umgebung definiert) erst auf der folgenden
Seite beginnen.
\book {
\header {
title = "This is my Title"
subtitle = "This is my Subtitle"
copyright = "This is the bottom of the first page"
}
\score {
\repeat unfold 4 { e'' e'' e'' e'' }
\header {
piece = "This is the Music"
breakbefore = ##t
}
}
}
|
Handbuch zum Lernen: (learning)Wie eine LilyPond-Eingabe-Datei funktioniert in Abschnitt ‘Wie eine LilyPond-Eingabe-Datei funktioniert’ in Handbuch zum Lernen,
Notationsreferenz: Die Dateistruktur, Angepasstes Layout für Titelumgebungen.
Installierte Dateien: ‘ly/titling-init.ly’.
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@translationof Default layout of headers and footers
Kopf- und Fußzeilen sind Textzeilen, die ganz oben
und ganz unten auf der Seite stehen, unabhängig vom Textbereich eines
Buches. Sie können mit folgenden \paper-Variablen kontrolliert
werden:
oddHeaderMarkup
evenHeaderMarkup
oddFooterMarkup
evenFooterMarkup
Diese Beschriftungsvariablen können nur auf Textfelder einer
Haupttitelumgebung (eine \header-Umgebung auf höchster Ebene, die
sich auf alle \score-Umgebungen einer Datei bezieht)
zugreifen und sind definiert in der Datei ‘ly/titling-init.ly’. In
den Standardeinstellungen
instrument-Textfeld auf jeder Seite zentriert, beginnend
mit der zweiten Seite.
copyright-Text unten auf der ersten Zeite zentriert.
tagline unten auf der letzten Seite zentriert
und unterhalb des copyright-Texts, wenn es sich nur um eine Seite
handelt.
Die Standardeinstellung von tagline kann verändert werden,
indem man ein tagline-Feld in die \header-Umgebung auf
höchster Ebene schreibt.
\book {
\header {
tagline = "... music notation for Everyone"
}
\score {
\relative {
c'4 d e f
}
}
}
|
Um die tagline ganz zu entfernen, wird ihr Inhalb als ##f
(falsch) definiert.
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@translationof Custom headers footers and titles
| Angepasste Textformatierung für Titelumgebungen | ||
| Angepasstes Layout für Titelumgebungen | ||
| Angepasstes Layout für Kopf- und Fußzeilen |
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@translationof Custom text formatting for title blocks
Standard-\markup-Befehle können eingesetzt werden, um jeglichen
Text in Titeln, Kopf- und Fußzeilen innerhalb der \header-Umgebung
zu verändern.
\score { { s1 } \header { piece = \markup { \fontsize #4 \bold "PRAELUDIUM I" } subtitle = \markup { \italic "(Excerpt)" } } }
Notationsreferenz: Text formatieren.
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@translationof Custom layout for title blocks
\markup-Befehle in der \header-Umgebung sind sinnvoll
für einfaches Formatieren von Text, aber sie gewähren keine genaue
Kontrolle über die Positionierung von Titeln. Um die Positionierung
von Titeltextfeldern vorzunehmen, eignen sich beide oder eine von
folgenden Variablen (die man in der \paper-Umgebung einsetzen muss):
bookTitleMarkup
scoreTitleMarkup
Die Positionierung von Titeln, wenn die Standardeinstellung dieser
Variablen benützt werden, wird anhand einem Beispiel gezeigt in
Standardlayout von book- und Partitur-Titelumgebungen.
Die Standardeinstellungen von scoreTitleMarkup, wie in der
Datei ‘ly/titling-init.ly’ definiert, sind:
scoreTitleMarkup = \markup { \column {
\on-the-fly #print-all-headers { \bookTitleMarkup \hspace #1 }
\fill-line {
\fromproperty #'header:piece
\fromproperty #'header:opus
}
}
}
|
Dadurch werden die Textfelder piece (Stück) und opus
an den gegenüberliegenden Enden der gleichen Zeile platziert:
\score { { s1 } \header { piece = "PRAELUDIUM I" opus = "BWV 846" } }
Das folgende Beispiel verändert die Einstellungen von
scoreTitleMarkup, sodass das Textfeld piece
zentriert wird und in fetter, größerer Schrift erscheint.
\book { \paper { indent = 0\mm scoreTitleMarkup = \markup { \fill-line { \null \fontsize #4 \bold \fromproperty #'header:piece \fromproperty #'header:opus } } } \header { tagline = ##f } \score { { s1 } \header { piece = "PRAELUDIUM I" opus = "BWV 846" } } }
Textfelder, die normalerweise nur im Haupttitel ausgegeben werden,
können auch in die Titel einzelner Partituren aufgenommen werden,
indem man print-all-headers in die \paper-Umgebung einfügt.
Ein Nachteil dieser Methode ist, dass Textfelder, die tatsächlich nur
im Haupttitel erscheinen sollen, manuell für jede Partitur unterdrückt
werden müssen. Siehe auch Wie funktioniert die Titel-Umgebung?.
Um das zu vermeiden, kann das gewünschte Feld zur Definition von
scoreTitleMarkup hinzugefügt werden. Im folgenden Beispiel
wird das Komponistenfeld (composer) (normalerweise mit
bookTitleMarkup assoziiert) zu scoreTitleMarkup
hinzugefügt, sodass jede Partitur einen eigenen Komponisten haben kann.
\book { \paper { indent = 0\mm scoreTitleMarkup = \markup { \fill-line { \null \fontsize #4 \bold \fromproperty #'header:piece \fromproperty #'header:composer } } } \header { tagline = ##f } \score { { s1 } \header { piece = "MENUET" composer = "Christian Petzold" } } \score { { s1 } \header { piece = "RONDEAU" composer = "François Couperin" } } }
Es ist auch möglich, eigene Textfelder zu erstellen und dann auf sie in der Beschriftungsdefinition zu verweisen:
\book { \paper { indent = 0\mm scoreTitleMarkup = \markup { \fill-line { \null \override #`(direction . ,UP) \dir-column { \center-align \fontsize #-1 \bold \fromproperty #'header:mycustomtext %% User-defined field \center-align \fontsize #4 \bold \fromproperty #'header:piece } \fromproperty #'header:opus } } } \header { tagline = ##f } \score { { s1 } \header { piece = "FUGA I" mycustomtext = "A 4 VOCI" %% User-defined field opus = "BWV 846" } } }
Notationsreferenz: Wie funktioniert die Titel-Umgebung?.
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@translationof Custom layout for headers and footers
\markup-Befehle in der \header-Umgebung sind nützlich
um einfachen Text zu formatieren, erlauben aber keine Kontrolle
über die Positionierung von Kopf- und Fußzeilen. Um die Positionierung
der Textfelder zu ändern, eignen sich beide oder eine von
folgenden Variablen (die man in der \paper-Umgebung einsetzen muss):
oddHeaderMarkup
evenHeaderMarkup
oddFooterMarkup
evenFooterMarkup
Der \markup-Befehl \on-the-fly kann eingesetzt werden,
um Beschriftung anhand einer Bedingung zu Kopf- und Fußzeilentext
innerhalb der \paper-Umgebung hinzuzufügen. Hierzu wird folgende
Syntax eingesetzt:
Variable = \markup {
...
\on-the-fly #Prozedur Beschriftung
...
}
|
Die Prozedur wird jedes mal aufgerufen, wenn dar
\markup-Befehl, auf den sie sich auswirkt, ausgewertet wird.
Die Prozedur sollte nach einer bestimmten Bedingung fragen und
das Beschriftung-Argument ausführen (also setzen), wenn diese
Bedinung wahr ist.
Eine Anzahl von fertigen Prozeduren, um verschiedene Bedinungen zu testen, werden bereitgestellt:
Prozedurbezeichnung Getestete Bedinung print-page-number-check-first sollte diese Seitenzahl gesetzt werden? create-page-number-stencil ’print-page-numbers wahr? print-all-headers ’print-all-headers wahr? first-page erste Seite im Buch? (on-page nmbr) Seitenzahl = nmbr? last-page letzte Seite im Buch? not-first-page nicht erste Seite im Buch? part-first-page erste Seite im book part? part-last-page letzte Seite im book part? not-single-page Seiten im book part > 1?
Das folgende Beispiel zentriert die Seitenzahlen unten auf jeder Seite.
Zuerst werden die Standardeinstellungen von oddHeaderMarkup und
evenHeaderMarkup entfernt, indem sie als „Null“-Beschriftung
definiert werden. Dann wird oddFooterMarkup mit zentrierter
Seitennummer neu definiert. Schließlich erhält evenFooterMarkup
die selbe Layoutdefinition wie \oddFooterMarkup:
\book { \paper { print-page-number = ##t print-first-page-number = ##t oddHeaderMarkup = \markup \null evenHeaderMarkup = \markup \null oddFooterMarkup = \markup { \fill-line { \on-the-fly #print-page-number-check-first \fromproperty #'page:page-number-string } } evenFooterMarkup = \oddFooterMarkup } \score { \new Staff { s1 \break s1 \break s1 } } }
Verschiedene \on-the-fly-Bedingungen können mit dem Operator
„UND“ verknüpft werden, beispielsweise bestimmt
\on-the-fly #first-page
\on-the-fly #last-page
{ \markup ... \fromproperty #'header: ... }
|
ob es sich um eine einzelne Seite bei der Ausgabe handelt.
Notationsreferenz:
Wie funktioniert die Titel-Umgebung?,
Standardlayout von book- und Partitur-Titelumgebungen.
Installierte Dateien: ‘../ly/titling-init.ly’.
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@translationof Creating footnotes
Zwei Arten an Fußnoten können erstellt werden: automatische und manuelle Fußnoten.
| Übersicht über Fußnoten | ||
| Automatische Fußnoten | ||
| Manuelle Fußnoten |
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@translationof Footnotes overview
Automatische Fußnoten erstellen aufsteigende Zahlenverweise, während
mit manuellen Fußnoten eigene angepasste Verweise erstellt werden
können. Fußnoten werden normalerweise wie ein \tweak-Befehl
an Noten gehängt und können deshalb auch direkt mit den Grobs
(graphischen Objekten) verknüpft werden, die von den meisten
musikalischen Elementen und Postelementen erstellt werden. In Fällen, wo
das nicht funktioniert (etwa bei Taktstrichen und Taktartänderungen, wo
die Grobs als Folge einer Eigenschaftsänderung erstellt werden), können
Fußnoten als einzelnstehendes musikalisches Ereigenis ersetllt werden,
das sich auf alle Grobs eines bestimmten Typs zu einer bestimmten Zeit
bezieht.
Der vollständige Befehl ist:
\footnote Zeichen Verschiebung Grob-Bezeichnung Fußnote Noten |
Die Elemente sind folgende:
Zeichen
ist eine Beschriftung oder Zeichenkette, die das Fußnotenzeichen
angbit, welches für den Referenzpunkt als auch für die Fußnote
unten auf der Seite benützt wird. Es kann ausgelassen werden
(oder durch \default ersetzt werden); in diesem Fall wird
eine aufsteigende Zahlenfolge erstellt.
ist ein Zahlenpaar wie etwa ‘#(2 . 1)’, das die X- und Y-Verschiebung vom Referenzpunkt aus angibt, wo das Zeichen gesetzt werden soll.
gibt die Grob-Art an, der ein Fußnotenzeichen hinzugefügt werden soll
(wie etwa ‘#'Flag’). Wenn sie angegeben wird, wird der entsprechende
Grob als Referenzpunkt eingesetzt, auch wenn das referenzierte Element
nicht die Noten selber sind, sondern ein Grob, der durch sie
erstellt wird. Das Element kann ausgelassen werden (oder durch
\default ersetzt werden); dann wird nur ein direkt erstellter Grob
mit Fußnote versehen.
Diese Beschriftung oder Zeichenkette bezeichnet den Fußnotentext, der am unteren Seitenrand gesetzt werden soll.
Das ist das Element, ein musikalisches Ereignis oder eine Akkordkonstruktion
oder ein Post-Ereignis, das die Fußnote erhält. Man kann es nicht auslassen,
aber man kann es durch \default ersetzten. In diesem Fall
wird die Fußnote aber nicht an einen bestimmten musikalischen Ausdruck
angehänt, sondern an einen zeitlichen Moment. In diesem Fall muss man
zwingend die Grob-Bezeichnung angeben, um den Grob-Typ auszuwählen, auf
den sich die Fußnote bezieht (etwa ‘#'TimeSignature’).
Wie auch mit \tweak muss dem \footnote-Befehl -
vorangestellt werde,n wenn er an ein Post-Ereignis oder eine
Artikulation angehängt werden soll, damit der Parser das Ergebnis
der vorherigen Note oder Pause zuordnen kann.
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@translationof Automatic footnotes
Automatische Fußnoten haben vier Argumente: die (x . y)-Position des Indikators, die optionale Grob-Bezeichnung, die die Anmerkung erhalten soll, die Fußnote-Beschriftung, die den Inhalt der Fußnote enthält, und natürlich die Noten, welche mit einer Fußnote versehen werden sollen.
Der Befehl \footnote muss vor dem Grob geschrieben
werden, auf den sich die Fußnote bezieht.
\book { \header { tagline = ##f } \relative c' { \footnote #'(0.5 . -2) \markup { Die erste Note } a'4 b8 \footnote #'(0.5 . 1) \markup { Die dritte Note } Flag e\noBeam c4 d4 } }
Noten in Akkorden stellen keine Schwierigkeit dar:
\book { \header { tagline = ##f } \relative c' { < \footnote #'(1 . -1.25) "Hier ein C" c \footnote #'(2 . -0.25) \markup { \italic "Ein Es" } es \footnote #'(2 . 3) \markup { \bold "Das ist ein G" } g >1 } }
Achtung: Wenn Fußnoten die selbe vertikale Position haben, werden sie von oben nach unten nummeriert.
Hier noch einige Beispiele von Grobs, die mit Fußnoten versehen sind, wobei auch die Position des Fußnotentextes relativ zu Tagline und Copyright gezeigt wird.
\book { \header { copyright = \markup { "Copyright 1970" } } \relative { a'4-\footnote #'(-3 . 0) \markup { \bold Forte } \f -\footnote #'(0 . 1.5) \markup { Ein Bogen } ( b8)-\footnote #'(0 . -2) \markup { Balken } [ e] \single\footnote #'(1 . -1) \markup { \teeny { Das ist ein Hals } } Stem c4 \single\footnote #'(0 . 0.5) \markup \italic { Ein warnendes Versetzungszeichen } AccidentalCautionary \footnote #'(1 . 1) "Die Note selber" dis?4-\footnote #'(0.5 . -0.5) \markup \italic { langsamer werden } _"rit." } }
Für eine \markup-Beschriftung auf oberster Ebene braucht man
den Befehl \footnote:
\book { \header { tagline = ##f } \markup { \footnote "Eine einfache Melodie" \italic "Von mir" } \relative { a'4 b8 e c4 d } }
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@translationof Manual footnotes
Manuell erstellte Fußnoten haben ein zusätzliches erstes Argument Zeichen, das das Fußnotenzeichen erstellt. Im Gegensatz zu automatisch erstellten Fußnotenzeichen erscheinen sie nicht unbedingt vor dem Fußnotentext unten auf der Seite – das Herstellen eines visualen Zusammenhanges ist dem Setzer überlassen. LilyPond stellt nur ischer, dass der zugehörige Text unten auf der selben Seite erscheint.
Davon abgesehen ist die Benutzung identisch mit automatischen Fußnoten.
\book { \header { tagline = ##f } \relative c' { \footnote "1" #'(0.5 . -2) \markup { \italic "1. Die erste Note" } a'4 b8 \footnote \markup { \bold "2" } #'(0.5 . 1) "2. Die zweite Note" e c4 d-\footnote "3" #'(0.5 . -1) "3. Piano" \p } }
Fußnoten für Akkordnoten werden wie folgt notiert:
\book { \header { tagline = ##f } \relative c' { < \footnote "1" #'(1 . -1.25) "1. C" c \footnote \markup { \bold "b" } #'(2 . -0.25) "b. E-flat" es \footnote "3" #'(2 . 3) \markup { \italic "iii. G" } g >1 } }
Achtung: Wenn Fußnoten die selbe vertikale Position haben, werden sie von oben nach unten nummeriert.
Hier einige Beispiele manueller Fußnoten, die auch die relative Position der Fußnotentexte zu Tagline und Copyright anzeigen:
\book { \header { tagline = ##f } \relative { a'4-\footnote \markup { \teeny 1 } #'(-3 . 0) \markup { 1. \bold Forte } \f -\footnote \markup { \teeny b } #'(0 . 1.5) \markup { b. Ein Bogen } ( b8)-\footnote \markup { \teeny 3 } #'(0 . -2) \markup { 3. Balken } [ e] \single\footnote \markup { 4 } #'(1 . -1) \markup { \bold 4. { Das ist ein Hals } } Stem c4 \single\footnote \markup \concat \teeny { "sharp (v)" } #'(0 . 0.5) \markup \italic { v. Ein warndendes Versetzungszeichen } AccidentalCautionary dis?4-\footnote \markup \concat \teeny { "a" } #'(0.5 . -0.5) \markup \italic { a. Langsamer werden } _"rit." \footnote \markup { \teeny \musicglyph "rests.4" } #'(1.5 . -0.25) \markup { \null } \breathe } }
Eine \markup-Beschriftung der höchsten Ebene wird wie folgt
annotiert:
\book { \header { tagline = ##f } \markup { "Eine einfache Melodie" \footnote "*" \italic "* Von mir" } \relative { a'4 b8 e c4 d4 } }
Handbuch zum Lernen: (learning)Objekte und Schnittstellen in Abschnitt ‘Objekte und Schnittstellen’ in Handbuch zum Lernen.
Notationsreferenz: Erklärungen in Ballonform, Seitenlayout, Textartige Zeichen, Textarten, Titel.
Referenz der Interna: (internals)FootnoteEvent in Abschnitt ‘FootnoteEvent’ in Referenz der Interna, (internals)FootnoteItem in Abschnitt ‘FootnoteItem’ in Referenz der Interna, (internals)FootnoteSpanner in Abschnitt ‘FootnoteSpanner’ in Referenz der Interna, (internals)Footnote_engraver in Abschnitt ‘Footnote_engraver’ in Referenz der Interna.
Mehrere Fußnoten auf einer Seite können ausschließlich übereinander
gedruckt werden und nicht auf der gleiche Zeile gesetzt werden.
Fußnoten können nicht an MultiMeasureRests (mehrtaktige Pause)
angehängt werden und können mit Staff-(Notensystem)-,
\markup-(Beschriftungs)-Objekten und anderen Fußnoten
zusammenstoßen. Wenn man den manuellen Fußnotenbefehl einsetzt,
braucht man in der \paper-Umgebung den Eintrag
footnote-auto-number = ##f.
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@translationof Reference to page numbers
Eine bestimmte Stelle der Partitur kann mit einem \label-Befehl
markiert werden, sowohl auf oberster Ebene als auch innerhalb eines
musikalischen Ausdrucks. Auf diese Marke kann dann verwiesen werden,
um die Seitenzahl zu erhalten, auf der die Marke vorkommt. Der
Verweis wird mit dem Befehl \page-ref gefordert (innerhalb
von \markup).
\header { tagline = ##f }
\book {
\label #'ErstePartitur
\score {
{
c'1
\pageBreak \mark A \label #'ZeichenA
c'1
}
}
\markup { Die erste Partitur fängt auf
Seite \page-ref #'ErstePartitur "0" "?" an.}
\markup { Zeichen A befindet sich auf Seite
\concat { \page-ref #'ZeichenA "0" "?" . } }
}
|
Der \page-ref-Textbeschriftungsbefehl braucht drei Argumente:
#'ErstePartitur,
Der Grund, warum ein Platzhalter benötigt wird, ist dass zu dem Zeitpunkt, an dem die Textbeschriftungen ausgewertet werden, noch keine Seitenumbrüche vorgenommen wurden und die Seitenzahlen deshalb noch nicht bekannt sind. Um hier ein Problem zu vermeiden, wird die eigentliche Auswertung der Textbeschriftung erst später ausgeführt, die Größe des Textes muss aber schon vorher bekannt sein. Die Größe wird mithilfe des Platzhalters bestimmt. Wenn eine Partitur zwischen 10 und 99 Seiten hat, kann man "00" schreiben, also eine zweistellige Zahl.
\label
\page-ref
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@translationof Table of contents
Ein Inhaltsverzeichnis kann eingefügt werden mit dem Befehl
\markuplist \table-of-contents. Die Elemente, die im
Inhaltsverzeichnis aufgelistet werden sollen, werden mit dem
\tocItem-Befehl markiert, welches sowohl auf höchster
Ebene als auch in einem musikalischen Ausdruck verwendet werden
kann.
\markuplist \table-of-contents
\pageBreak
\tocItem \markup "Erste Partitur"
\score {
{
c'4 % ...
\tocItem \markup "Ein bestimmter Punkt innerhalb der ersten Partitur"
d'4 % ...
}
}
\tocItem \markup "zweite Partitur"
\score {
{
e'4 % ...
}
}
Die Beschriftungen, die benutzt werden um das Inhaltsverzeichnis
zu formatieren, sind in der \paper-Umgebung definiert.
Die Standardformatierungselemente sind tocTitleMarkup
um die Überschrift zu formatieren und tocItemMarkup um
die einzelnen Inhaltselemente zu formatieren, bestehend aus
dem Titelelement und einer Seitenzahl. Die Variablen können
durch den Benutzer geändert werden:
\paper {
%% Übersetzung der Inhaltsverzeichnisüberschrift nach französisch:
tocTitleMarkup = \markup \huge \column {
\fill-line { \null "Table des matières" \null }
\hspace #1
}
%% hier größere Schriftarten
tocItemMarkup = \markup \large \fill-line {
\fromproperty #'toc:text \fromproperty #'toc:page
}
}
Die Inhaltsverzeichniselemente Text und Seitenzahl werden
in der Definition von tocItemMarkup aufgerufen mit
#'toc:text und #'toc:page.
Neue Befehle und Beschriftungen können auch definiert werden, um eigene Inhaltsverzeichnisse zu gestalten:
\paper-Umgebung definiert werden
Das folgende Beispiel definiert einen neuen Stil um Akt-Bezeichnungen einer Oper in das Inhaltsverzeichnis aufzunehmen:
\paper {
tocActMarkup = \markup \large \column {
\hspace #1
\fill-line { \null \italic \fromproperty #'toc:text \null }
\hspace #1
}
}
tocAct =
#(define-music-function (text) (markup?)
(add-toc-item! 'tocActMarkup text))
Die Zeile zwischen dem Inhalt und der Seitenzahl kann mit einer gepunkteten Linie gefüllt werden:
\header { tagline = ##f } \paper { tocItemMarkup = \tocItemWithDotsMarkup } \book { \markuplist \table-of-contents \tocItem \markup { Allegro } \tocItem \markup { Largo } \markup \null }
Installierte Dateien: ‘ly/toc-init.ly’.
\table-of-contents,
\tocItem.
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