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2.10 Weltmusik

@translationof World music

Dieser Abschnitt soll Besonderheiten der Notation aufzeigen, die insbesondere relevant sind, um Musik nicht-westlicher Tradition zu notieren.


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2.10.1 Übliche Notation für nichteuropäische Musik

@translationof Common notation for non-Western music

Dieser Abschnitt zeigt, wie man Partituren erstellt, die nicht der europäischen klassischen Musiktradition angehören.


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Erweiterung von Notation und Stimmungssystemen

@translationof Extending notation and tuning systems

Die klassische Standardnotation wird üblicherweise zur Notation verschiedenster Musikarten benutzt und ist nicht auf die „klassische Musik“ beschränkt. Diese Notation wird behandelt in Tonhöhen setzen, und die unterschiedlichen Notenbezeichnungen, die eingesetzt werden können, finden sich in Notenbezeichnungen in anderen Sprachen.

Viele nicht-europäische Musik (und auch manche europäische Volksmusik) benutzt jedoch alternative oder erweiterte Skalen (Tonleitern), die man nicht mit der normalen westlichen Notation notieren kann.

In einigen Fällen wird die klassische Notation dennoch benutzt, wobei man die Tonhöhenunterschiede implizit mitliest. Beispielsweise arabische Musik wird mit normalen Halb- und Vierteltonversetzungszeichen notiert und die exakte Tonhöhe (die etwas von der notierten abeweichen kann) dann aus dem Kontext erschlossen. Italienische Notenbezeichnungen werden normalerweise benutzt, und die Init-Datei ‘arabic.ly’ stellt eine Anzahl an Makros zur Verfügung, die die Standardnoation erweitern. Siehe auch Arabische Musik.

Andere Musik brauchen erweiterte oder ganz einzigartige Notation. Die klassische Musik der Türkei, oder ottomanische Musik, benutzt melodische Formen, die als makamlar bekannt sind und deren Intervalle auf 1/9-Bruchteilen des Ganztones beruhen. Die normale europäische Notation wird trotzdem auf dem System mit normalen Noten benutzt mit speziellen türkischen Versetzungszeichen. Diese Versetzungszeichen sind in der Datei ‘makam.ly’ definiert. Zu weiterer Information über die klassische türkische Musik und Makamlar, siehe Türkische klassische Musik.

Um Dateien wie ‘arabic.ly’ oder ‘makam.ly’ zu finden, siehe (learning)Mehr Information in Abschnitt ‘Mehr Information’ in Handbuch zum Lernen.

Ausgewählte Schnipsel

Makam-Beispiel

Makam ist eine türkische Melodie, in der 1/9-Tonabstände eingesetzt werden. Sehen Sie sich die Initialisierungsdatei ‘makam.ly’ für weiter Information zu Tonhöhenbezeichnungen und Alterationen an (siehe Handbuch zum Lernen 2.21.3, 4.6.3 Weitere Information zu Hinweisen, wo diese Datei gespeichert ist).

 
% Initialize makam settings
\include "makam.ly"

\relative c' {
  \set Staff.keyAlterations = #`((6 . ,(- KOMA)) (3 . ,BAKIYE))
  c4 cc db fk
  gbm4 gfc gfb efk
  fk4 db cc c
}

[image of music]

Siehe auch

Glossar: (music-glossary)Common Practice Period in Abschnitt ‘Common Practice Period’ in Glossar, (music-glossary)makamlar in Abschnitt ‘makamlar’ in Glossar.

Handbuch zum Lernen: (learning)Mehr Information in Abschnitt ‘Mehr Information’ in Handbuch zum Lernen.

Notationsreferenz: Tonhöhen setzen, Notenbezeichnungen in anderen Sprachen, Arabische Musik, Türkische klassische Musik.


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2.10.2 Arabische Musik

@translationof Arabic music

Dieser Abschnitt zeigt Möglichkeiten, wie arabische Musik notiert werden kann.


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Referenz für arabische Musik

@translationof References for Arabic music

Arabische Musik wurde bisher vor allem mündlich tradiert. Wenn Musik transkribiert wird, handelt es sich meistens um ein Gerüst, auf dem der Musiker eigene Improvisationen ausführt. Mehr und mehr wird die westliche Notation mit einigen Veränderungen benutzt, um die arabische Musiktradition weiterzugeben und zu konservieren.

Einige Elemente der westlichen Notation wie etwa die Transkription von Akkorden oder eigenständige Stimmen werden für die traditionelleren arabischen Noten nicht benötigt. Es gibt allerdings einige andere Probleme, wie etwa die Notwendigkeit, Zwischenintervalle zu notieren, die sich irgendwo zwischen einem Halbton und einem Ganzton befinden. Daneben werden auch die westlichen Halb- und Ganztöne eingesetzt. Es muss auch möglich sein, eine große Anzahl an maqam (Modi) der arabischen Musik zu bezeichnen und zu gruppieren.

Üblicherweise müssen Mikrotöne in der arabischen Musik nicht präzise notiert werden.

Einige Bereiche, die für die arabische Notation wichtig sind, sind an anderer Stelle behandelt:

Siehe auch

Notationsreferenz: Übliche Notation für nichteuropäische Musik, Tonartbezeichnung, Manuelle Balken.

Schnipsel: (snippets)World music in Abschnitt ‘World music’ in Schnipsel.


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Arabische Notenbezeichnungen

@translationof Arabic note names

An der arabischen Tradition orientierte Notenbezeichnungen können sehr land sein und eignen sich daher nicht gut für die Notation von Musik. Sie werden nicht benutzt. Englische Notenbezeichnungen hingegen sind in der arabischen Musikerziehung recht unbekannt, weshalb italienische Notenbezeichnungen (do, re, mi, fa, sol, la, si) eingesetzt werden. Modifikatoren (Versetzungszeichen) können auch benutzt werden. Italienische Notenbezeichnungen finden sich erklärt in Notenbezeichnungen in anderen Sprachen, die Benutzung der normalen europäischen Notation für nichteuropäische Musik findet sich erklärt in Übliche Notation für nichteuropäische Musik.

Hier ein Beispiel der arabischen rast-Tonleiter:

 
\include "arabic.ly"
\relative {
  do' re misb fa sol la sisb do sisb la sol fa misb re do
}

[image of music]

Das Symbol für das Halb-B sieht anders aus als das Symbol, was üblicherweise in arabischer Notation benutzt wird. Das \dwn-Symbol, das in der Datei ‘arabic.ly’ definiert ist, kann als ein Workaround eingesetzt werden, wenn es notwendig ist, das arabische Symbol zu benutzen. Das Aussehen des Halb-Bs in den Vorzeichen kann mit dieser Methode nicht verändert werden.

 
\include "arabic.ly"
\relative {
  \set Staff.extraNatural = ##f
  dod' dob dosd \dwn dob dobsb dodsd do do
}

[image of music]

Siehe auch

Notationsreferenz: Notenbezeichnungen in anderen Sprachen, Übliche Notation für nichteuropäische Musik.

Schnipsel: (snippets)World music in Abschnitt ‘World music’ in Schnipsel.


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Arabische Tonarten

@translationof Arabic key signatures

Neben den westlichen Dur- und Moll-Tonarten sind folgende Tonarten in ‘arabic.ly’ definiert: bayati, rast, sikah, iraq und kurd. Diese Tonarten definieren eine kleine Gruppe von Maqams, die weitverbreitet sind.

Ein Maqam kann die Tonart der Gruppe benutzen, zu der er gehört, oder die einer benachbarten Gruppe. Zusätzlich können verschiedene Versetzungszeichen in den Noten markiert werden.

Um also etwa die Tonart des Maqams „muhayer“ folgendermaßen notiert:

 
\key re \bayati

re ist die Tonhöhe für den „muhayer“-Maqam und bayati ist die Bezeichnung des Basismaqams der Gruppe.

Während die Vorzeichen eine Gruppe anzeigen, wird meistens der eigentliche Maqam im Titel definiert. In diesem Beispiel müsste also der „muhayer“-Maqam im Titel erscheinen.

Andere Maqams derselben Bayati-Gruppe, wie in der Tabelle unten gezeigt ((bayati, hussaini, saba und ushaq) können auf die gleiche Weise notiert werden. Sie sind alle Variationen des Grundmaqams Bayati. Sie unterscheiden sich üblicherweise vom grundlegenden Maqam in ihrem oberen Tetrachord oder in bestimmten Einzelheiten, die aber nicht ihre eigentliche Qualität verändern.

Der andere Maqam der gleichen Gruppe (Nawa) ist mit bayati durch eine Modulation verwandt, deren Grundton in der Tabelle angezeigt wird, wenn es sich um einen Maqam handelt, der eine Modulation eines anderen Maqams darstellt. Nawa kann folgenderweise notiert werden:

 
\key sol \bayati

In der arabischen Musik ist ein Begriff wie bayati, der eine Maqam-Gruppe bezeichnet, gleichzeitig auch selber ein Maqam, meistens der häufigste dieser Gruppe.

Hier ist eine Möglichkeit, Maqams zu gruppieren, womit die häufigsten Maqams bestimmten Vorzeichen zugeordnet werden:

Maqam-GruppeVorzeichen (\key)FinalisAndere Maqams der Gruppe (Finalis)
ajammajorsibjaharka (fa)
bayatibayatirehussaini, muhayer, saba, ushaq, nawa (sol)
hijazkurdreshahnaz, shad arban (sol), hijazkar (do)
iraqiraqsisb-
kurdkurdrehijazkar kurd (do)
nahawandminordobusalik (re), farah faza (sol)
nakrizminordonawa athar, hisar (re)
rastrastdomahur, yakah (sol)
sikahsikahmisbhuzam

Ausgewählte Schnipsel

Untypische Tonarten

Der üblicherweise benutzte \key-Befehl setzt die keySignature-Eigenschaft im Staff-Kontext.

Um untypische Tonartenvorzeichen zu erstellen, muss man diese Eigenschaft direkt setzen. Das Format für den Befehl ist eine Liste: \set Staff.keySignature = #`(((Oktave . Schritt) . Alteration) ((Oktave . Schritt) . Alteration) ...) wobei für jedes Element in der Liste Oktave die Oktave angibt (0 ist die Oktave vom eingestrichenen C bis zum eingestrichenen H), Schritt gibt die Note innerhalb der Oktave an (0 heißt C und 6 heißt H), und Alteration ist ,SHARP ,FLAT ,DOUBLE-SHARP usw. (Beachte das beginnende Komma.)

Alternativ kann auch jedes Element der Liste mit dem allgemeineren Format (Schritt . Alteration) gesetzt werden, wobei dann die Einstellungen für alle Oktaven gelten.

Hier ein Beispiel einer möglichen Tonart für eine Ganztonleiter:

 
\include "arabic.ly"
\relative do' {
  \set Staff.keyAlterations = #`((0 . ,SEMI-FLAT)
                                 (1 . ,SEMI-FLAT)
                                 (2 . ,FLAT)
                                 (5 . ,FLAT)
                                 (6 . ,SEMI-FLAT))
%\set Staff.extraNatural = ##f
  re reb \dwn reb resd
  dod dob dosd \dwn dob |
  dobsb dodsd do do |
}

[image of music]

Siehe auch

Glossar: (music-glossary)maqam in Abschnitt ‘maqam’ in Glossar, (music-glossary)bayati in Abschnitt ‘bayati’ in Glossar, (music-glossary)rast in Abschnitt ‘rast’ in Glossar, (music-glossary)sikah in Abschnitt ‘sikah’ in Glossar, (music-glossary)iraq in Abschnitt ‘iraq’ in Glossar, (music-glossary)kurd in Abschnitt ‘kurd’ in Glossar.

Notationsreferenz: Tonartbezeichnung.

Handbuch zum Lernen: (learning)Tonhöhen und Tonartbezeichnungen (Vorzeichen) in Abschnitt ‘Tonhöhen und Tonartbezeichnungen (Vorzeichen)’ in Handbuch zum Lernen.

Referenz der Interna: (internals)KeySignature in Abschnitt ‘KeySignature’ in Referenz der Interna.

Schnipsel: (snippets)World music in Abschnitt ‘World music’ in Schnipsel, (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.


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Arabische Taktarten

@translationof Arabic time signatures

Einige klassische Formen der arabischen und türkischen Musik wie etwa Semai haben ungewöhnliche Taktarten wie etwa 10/8. Das kann dazu führen, dass die automatische Bebalkung der Noten nicht zu dem Ergebnis kommt, welches in der üblichen Notation dieser Musik eingesetzt wird. Die Noten werden nicht anhand einer Taktzeit, sondern anhand von Kriterien gruppiert, die man schwer mit einer automatischen Balkenfunktion erfassen kann. Das kann umgangen werden, indem die automatische Bebalkung ausgeschaltet wird und die Balken explizit gesetzt werden. Auch wenn es nicht darauf ankommen sollte, eine schon notierte Musik nachzuahmen, ist es in vielen Fällen dennoch erforderlich, die Bebalkung anzupassen und/oder zusammengesetzte Taktarten zu benutzen.

Ausgewählte Schnipsel

Arabische Improvisation

Bei Improvisation oder taqasim, die zeitlich frei gespielt werden, kann die Taktart ausgelassen werden und \cadenzaOn kann eingesetzt werden. Es kann nötig sein, den Versetzungszeichenstil anzupassen, weil sonst die Versetzungszeichen nur einmal ausgegeben werden, da keine Taktlinien gesetzt sind. Hier ein Beispiel, wie der Beginn einer hijaz-Improvisation aussehen könnte:

 
\include "arabic.ly"

\relative sol' {
  \key re \kurd
  \accidentalStyle forget
  \cadenzaOn
  sol4 sol sol sol fad mib sol1 fad8 mib re4. r8 mib1 fad sol
}

[image of music]

Siehe auch

Glossar: (music-glossary)semai in Abschnitt ‘semai’ in Glossar, (music-glossary)taqasim in Abschnitt ‘taqasim’ in Glossar.

Notationsreferenz: Manuelle Balken, Automatische Balken, Musik ohne Metrum, Automatische Versetzungszeichen, Einstellung von automatischen Balken, Taktangabe.

Schnipsel: (snippets)World music in Abschnitt ‘World music’ in Schnipsel.


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Arabische Notenbeispiele

@translationof Arabic music example

Hier eine Vorlage, welche den Beginn eines türkischen Semai benutzt, der in der arabischen Musikerziehung oft herangezogen wird, um Besonderheiten der arabischen Musiknotation, wie etwa Zwischenintervalle und ungewöhnliche Modi, zu illustrieren.

 
\include "arabic.ly"
\score {
  \relative {
    \set Staff.extraNatural = ##f
    \set Staff.autoBeaming = ##f
    \key re \bayati
    \time 10/8

    re'4 re'8 re16 [misb re do] sisb [la sisb do] re4 r8
    re16 [misb do re] sisb [do] la [sisb sol8] la [sisb] do [re] misb
    fa4 fa16 [misb] misb8. [re16] re8 [misb] re  [do] sisb
    do4 sisb8 misb16 [re do sisb] la [do sisb la] la4 r8
  }
  \header {
    title = "Semai Muhayer"
    composer = "Jamil Bek"
  }
}

[image of music]

Siehe auch

Schnipsel: (snippets)World music in Abschnitt ‘World music’ in Schnipsel.


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Weitere Literatur zur arabischen Musik

@translationof Further reading for Arabic music

  1. The Music of the Arabs von Habib Hassan Touma (Amadeus Press, 1996) enthält eine Beschreibung von Maqams und Methoden zu ihrer Gruppierung.

    Es gibt auch einige Internetseiten, die Maqams erklären und teilweise auch Klangdateien zur Verfügung stellen:

    Die Maqam-Gruppierungen unterscheiden sich in einigen Details, auch wenn die allgemeinen Kriterien weithin anerkannt sind: gemeinsame untere Tetrachorde sowie Modulation.

  2. Es gibt keine Übereinstimmung darüber, wie die Vorzeichen für bestimmte Maqams angegeben werden sollen. Oft wird eine Vorzeichenart für eine ganze Maqam-Gruppe verwendet, anstatt dass jeder Maqam eigene Vorzeichen hätte.

    Lehrbücher für Oud, die arabische Laute, folgender Autoren enthalten Beispiele vor allem türkischer und arabischer Kompositionen:


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2.10.3 Türkische klassische Musik

@translationof Turkish classical music

Dieser Abschnitt zeigt Probleme, die bei der Notation von klassischer türkischer Musik auftreten können.


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Verweise für türkische klassische Musik

@translationof References for Turkish classical music

Türkische klassische Musik wurde im Osmanischen Reich während einer Periode entwickelt, die ungefähr zur gleichen Zeit der westlichen klassischen Musik stattfand. Diese lebendige und starke Tradition wird bis heute mit ihren eigenen kompositorischen Formen, Musiktheorie und Aufführungsstilen weitergeführt. Unter den Eigenheiten dieser Tradition befinden sich die Benutzung von Mikrointervallen basierend auf „Kommas“ von 1/9-Tönen, aus denen melodische Formen konstruiert werden, welche man als makam (Pl. makamlar) bezeichnet.

Einige Probleme der Notation türkischer klassischer Musik sind woanders behandelt:


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Türkische Notenbezeichnungen

@translationof Turkish note names

Tonhöhen der türkischen klassischen Musik haben traditionell einmalige Bezeichnungen, und weil die Tonhöhen auf 1/9-Tönen basieren, unterscheiden sich die Intervalle von makamlar deutlich von den Intervallen westlicher klassischer Musik: koma (1/9 eines Ganztons), eksik bakiye (3/9), bakiye (4/9), kücük mücenneb (5/9), büyük mücenneb (8/9), tanîni (ein Ganzton) und artık ikili (12/9 oder 13/9 eines Ganztons).

Es bietet sich an, die normalen westlichen Noten auf dem Notensystem zu benutzen (also c, d, e …) angrereichert mit besonderen Versetzungszeichen, die die Noten um 1/9, 4/9, 5/9 und 8/9 eines Ganztons erhöhen oder erniedrigen. Diese Versetzungszeichen sind definiert in der Datei ‘makam.ly’.

Die folgende Tabelle zeigt

VersetzungszeichenEndungTonhöhenveränderung
büyük mücenneb (Kreuz)-bm+8/9
kücük mücenneb (Kreuz)-k+5/9
bakiye (Kreuz)-b+4/9
koma (Kreuz)-c+1/9
koma (B)-fc-1/9
bakiye (B)-fb-4/9
kücük mücenneb (B)-fk-5/9
büyük mücenneb (B)-fbm-8/9

Eine weitergehende Erklärung der Notation nichteuropäischer Musik findet sich in Übliche Notation für nichteuropäische Musik.

Siehe auch

Glossar: (music-glossary)makam in Abschnitt ‘makam’ in Glossar, (music-glossary)makamlar in Abschnitt ‘makamlar’ in Glossar.

Notationsreferenz: Übliche Notation für nichteuropäische Musik.


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