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@translationof Pitches
Dieser Abschnitt zeigt, wie man die Tonhöhe notieren kann. Es gibt drei Stufen in diesem Prozess: Eingabe, Veränderung und Ausgabe.
| 1.1.1 Tonhöhen setzen | ||
| 1.1.2 Viele Tonhöhen gleichzeitig verändern | ||
| 1.1.3 Tonhöhen anzeigen lassen | ||
| 1.1.4 Notenköpfe |
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@translationof Writing pitches
Dieser Abschnitt zeigt, wie man Tonhöhen notiert. Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, Noten in bestimmten Oktaven zu notieren: den absoluten und den relativen Modus. In den meisten Fällen eignet sich der relative Modus besser.
| Absolute Oktavenbezeichnung | ||
| Relative Oktavenbezeichnung | ||
| Versetzungszeichen | ||
| Notenbezeichnungen in anderen Sprachen |
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@translationof Absolute octave entry
Tonhöhenbezeichnungen werden durch Kleinbuchstaben
von a bis g angegeben. Dabei
wird ein aus dem Englischen entlehntes Modell benutzt, das sich
vom Deutschen dadurch unterscheidet, dass b
für die Note „H“ steht. Die Benutzung deutscher
Notenbezeichnungen mit der Unterscheidung von b und h ist
auch möglich, siehe Notenbezeichnungen in anderen Sprachen.
Die Notenbezeichnungen c bis b
werden in der Oktave unter dem eingestrichenen C
gesetzt.
{ \clef bass c4 d e f g4 a b c d4 e f g }
Andere Oktaven können erreicht werden, indem man ein
Apostroph (') oder ein Komma (,)
benutzt. Jedes ' erhöht die Tonhöhe um
eine Oktave, jedes , erniedrigt sie um eine
Oktave.
{ \clef treble c'4 c'' e' g d''4 d' d c \clef bass c,4 c,, e, g d,,4 d, d c }
Glossar: (music-glossary)Pitch names in Abschnitt ‘Pitch names’ in Glossar.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
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@translationof Relative octave entry
Wenn Oktaven im absoluten Modus notiert, passiert es schnell, eine Note auf der falschen Oktave zu notieren. Mit dem relativen Modus kommen solche Fehler seltener vor, weil man die Oktave nur noch sehr selten spezifizieren muss. Hinzu kommt, dass im absoluten Modus ein einzelner Fehler schwer zu finden ist, während er im relativen Modus den ganzen Rest des Stückes um eine Oktave verschiebt.
\relative Anfangstonhöhe musikalischer Ausdruck |
Im relativen Modus wird angenommen, dass sich jede folgende Note so dicht wie möglich bei der nächsten befindet. Das bedeutet, dass die Oktave jeder Tonhöhe innerhalb eines musikalischen Ausdrucks wie folgt errechnet wird:
' oder ,
kann hinzugefügt werden, um eine Tonhöhe explizit um eine
Oktave zu erhöhen bzw. zu erniedrigen, relativ zu der Tonhöhe,
die ohne das Oktavänderungszeichen errechnet wurde.
'' und ,, ändern zum Beispiel
die Tonhöhe um zwei Oktaven.
Anfangstonhöhe. Die Anfangstonhöhe wird
im absoluten Modus gesetzt, und als Empfehlung gilt, eine
Oktave von C zu nehmen.
So funktioniert der relative Modus:
\relative { \clef bass c d e f g a b c d e f g }
Oktavversetzungen müssen für alle Intervalle angezeigt werden, die größer als eine Quarte sind.
\relative { c'' g c f, c' a, e'' c }
Eine Sequenz ohne ein einziges Oktavänderungszeichen kann aber trotzdem weite Intervalle umfassen:
\relative { c f b e a d g c }
Wenn \relative-Umgebungen geschachtelt werden, gilt
der innerste \relative-Abschnitt.
\relative { c' d e f \relative { c'' d e f } }
\relative hat keine Auswirkung auf \chordmode-Abschnitte.
\new Staff { \relative c''' { \chordmode { c1 } } \chordmode { c1 } }
\relative darf nicht innerhalb von \chordmode
notiert werden.
Tonhöhen innerhalb eines \transpose-Abschnitts sind absolut,
es sei denn ein \relativ wird eingefügt.
\relative { d' e \transpose f g { d e \relative { d' e } } }
Wenn der vorherige Ausdruck ein Akkord ist, wird die erste Note
des Akkordes benutzt, um die erste Note des nächsten Akkordes zu
bestimmen. Innerhalb von Akkorden ist die nächste Note immer
relativ zur vorherigen. Betrachten Sie das folgende Beispiel
aufmerksam, insbesondere die c-Noten.
\relative { c' <c e g> <c' e g'> <c, e, g''> }
Wie oben erklärt wurde, wird die Oktave einer Tonhöhe nur
nach ihrer Notenbezeichnung errechnet, unabhängig von allen
Versetzungszeichen. Darum wird ein Eisis auf ein H (notiert als b)
folgend höher gesetzt, während ein Feses tiefer gesetzt wird.
Anders gesagt wird eine doppelterhöhte Quarte wird als
kleineres Intervall angesehen als eine doppelterniedrigte
Quinte, unabhängig von der Anzahl an Halbtönen, die jedes
Intervall enthält.
\relative { c''2 fis c2 ges b2 eisis b2 feses }
Eine Konsequenz dieser Regeln ist, dass die erste Note innerhalb von
\relative f auf die selbe Art interpretiert wird als wenn
sie im absoluten Tonhöhenmodus geschrieben worden wäre.
Musikgossar: (music-glossary)fifth in Abschnitt ‘fifth’ in Glossar, (music-glossary)interval in Abschnitt ‘interval’ in Glossar, (music-glossary)Pitch names in Abschnitt ‘Pitch names’ in Glossar.
Notationsreferenz: Oktavenüberprüfung.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)RelativeOctaveMusic in Abschnitt ‘RelativeOctaveMusic’ in Referenz der Interna.
Wenn keine Anfangstonhöhe für \relative angegeben
wird, wird c' angenommen. Das ist aber eine
veraltete Option, die in späteren Programmversionen verschwinden kann.
Darum wird von der Benutzung abgeraten.
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@translationof Accidentals
Achtung: Neue Benutzer sind manchmal verwirrt, wie
Versetzungszeichen und Vorzeichen/Tonarten funktionieren.
In LilyPond sind Notenbezeichnungen die wirkliche
Tonhöhe, erst durch Vorzeichen wird bestimmt, wie diese
Tonhöhe dann im Notenbild dargestellt wird. Eine
einfache Tonhöhe wie etwa c bedeutet also
immer das eingestrichene C ohne Versetzungszeichen, egal
was für Vorzeichen/Tonart oder Schlüssel gesetzt sind.
Mehr Information dazu in
(learning)Tonhöhen und Tonartbezeichnungen (Vorzeichen) in Abschnitt ‘Tonhöhen und Tonartbezeichnungen (Vorzeichen)’ in Handbuch zum Lernen.
Ein Kreuz wird eingegeben, indem man -is an die
Notenbezeichnung hängt, ein b durch -es. Doppelkreuze
und Doppel-Bs werden durch Hinzufügen von -isis und
-eses hinter die Notenbezeichnung erzeugt. Diese
Syntax leitet sich von den holländischen Notenbezeichnungen
ab. Um andere Bezeichnungen für Versetzungszeichen zu
benutzen, siehe Notenbezeichnungen in anderen Sprachen.
\relative c'' { ais1 aes aisis aeses }
Auch die deutschen Varianten as für aes und
es für ees sind erlaubt. Im Unterschied zum
Deutschen ist aber bes die einzige Version für den Ton
B, während his als bis geschrieben werden muss. Das kann
aber auch verändert werden, siehe Notenbezeichnungen in anderen Sprachen.
Ein Auflösungszeichen macht die Wirkung eines Kreuzes oder Bs rückgängig. Diese Auflösungszeichen werden jedoch nicht als Suffix einer Tonhöhenbezeichnung eingegeben, sondern sie ergeben sich (automatisch) aus dem Kontext, wenn die nicht alterierte Notenbezeichnung eingegeben wird.
a4 aes a2
Versetzungszeichen für Vierteltöne werden durch Anhängen der Endungen
-eh (Erniedrigung) und -ih (Erhöhung) an den
Tonhöhenbuchstaben erstellt. Das Beispiel zeigt eine in Vierteltönen
aufsteigende Serie vom eingestrichenen C.
\relative c'' { ceseh1 ces ceh c cih cis cisih }
Normalerweise werden Versetzungszeichen automatisch gesetzt, aber
sie können auch manuell hinzugefügt werden. Ein erinnerndes
Versetzungszeichen kann erzwungen werden, indem man ein Ausrufungszeichen
(!) hinter die Notenbezeichnung schreibt. Ein warnendes
Versetzungszeichen (also ein Vorzeichen in Klammern) wird durch Anfügen
eines Fragezeichens (?) erstellt. Mit diesen zusätzlichen
Zeichen kann man sich auch Auflösungszeichen ausgeben lassen.
cis cis cis! cis? c c? c! c
Versetzungzeichen von übergebundenen Noten werden nur dann gesetzt, wenn ein neues System begonnen wird:
cis1~ 1~ \break cis
Hiding accidentals on tied notes at the start of a new system
This shows how to hide accidentals on tied notes at the start of a new system.
\relative c'' { \override Accidental.hide-tied-accidental-after-break = ##t cis1~ cis~ \break cis }
Verhindern, dass zusätzliche Auflösungszeichen automatisch hinzugefügt werden
Den traditionellen Notensatzregeln zufolge wird ein
Auflösungszeichen immer dann vor einem Kreuz oder B gesetzt, wenn
ein vorheriges Versetzungszeichen der gleichen Note aufgehoben werden
soll. Um dieses Verhalten zu ändern, muss die Eigenschaft
extraNatural im Staff-Kontext auf "false" gesetzt werden.
\relative c'' { aeses4 aes ais a \set Staff.extraNatural = ##f aeses4 aes ais a }
Glossar: (music-glossary)sharp in Abschnitt ‘sharp’ in Glossar, (music-glossary)flat in Abschnitt ‘flat’ in Glossar, (music-glossary)double sharp in Abschnitt ‘double sharp’ in Glossar, (music-glossary)double flat in Abschnitt ‘double flat’ in Glossar, (music-glossary)Pitch names in Abschnitt ‘Pitch names’ in Glossar, (music-glossary)quarter tone in Abschnitt ‘quarter tone’ in Glossar.
Handbuch zum Lernen: (learning)Tonhöhen und Tonartbezeichnungen (Vorzeichen) in Abschnitt ‘Tonhöhen und Tonartbezeichnungen (Vorzeichen)’ in Handbuch zum Lernen.
Notationsreferenz: Automatische Versetzungszeichen, Vorgeschlagene Versetzungszeichen (musica ficta), Notenbezeichnungen in anderen Sprachen.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)Accidental_engraver in Abschnitt ‘Accidental_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)Accidental in Abschnitt ‘Accidental’ in Referenz der Interna, (internals)AccidentalCautionary in Abschnitt ‘AccidentalCautionary’ in Referenz der Interna, (internals)accidental-interface in Abschnitt ‘accidental-interface’ in Referenz der Interna.
Es gibt keine allgemeinen Regeln für die Notation von Vierteltönen, die Symbole von LilyPond folgen also keinem Standard.
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@translationof Note names in other languages
Es gibt vordefinierte Bezeichnungen für die Notenbezeichnungen in anderen Sprachen als Englisch. Die Sprache für die Notenbezeichnungen wird normalerweise zu Beginn einer Datei ausgewählt: das folgende Beispiel zeigt die Verwendung von italienischen Notenbezeichnungen:
\language "italiano" \relative { do' re mi sib }
In der Tabelle sind die existierenden Sprachdefinitionen mit den dazugehörigen Notenbezeichnungen dargestellt.
Sprache Notenbezeichnungen nederlandscdefgabesbcatalàoder
catalandoremifasollasibsideutschcdefgabhenglishcdefgabf/b-flatbespañoloder
espanoldoremifasollasibsifrançaisdoré/remifasollasibsiitalianodoremifasollasibsinorskcdefgabhportuguêsoder
portuguesdoremifasollasibsisuomicdefgabhsvenskacdefgabhvlaamsdoremifasollasibsi
und die dazugehörigen Versetzungszeichen-Endungen:
Sprache Kreuz B Doppelkreuz Doppel-B nederlandsisesisisesescatalàoder
cataland/sbdd/ssbbdeutschisesisisesesenglishs/-sharpf/-flatss/x/-sharpsharpff/-flatflatespañoloder
espanolsbss/xbbfrançaisdbdd/xbbitalianodbddbbnorskiss/isess/esississ/isisessess/esesportuguêsoder
portuguessbssbbsuomiisesisisesessvenskaissessississessessvlaamskbkkbb
Auf Holländisch, Deutsch, Norwegisch und Schwedisch (u. a.) wird die
Erniedrigungen von ‚a‘ – aes – zu as zusammengezogen.
Beide Formen werden jedoch akzeptiert. Genauso gelten auch
es und ees. Das gilt auch für
aeses / ases und
eeses / eses.
In manchen Sprachen sind nur diese Kurzformen definiert.
\relative c'' { a2 as e es a ases e eses }
Bestimmte Musik verwendet Alterationen, die Bruchteile von den „normalen“ Kreuzen oder Bs sind. Die Notenbezeichnungen für Vierteltöne für die verschiedenen Sprachen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Die Präfixe semi- und sesqui- bedeuten „halb“ bzw. „eineinhalb“.
Sprache Vierteltonkreuz Viertelton-B 3/4-Tonkreuz 3/4-Ton-B nederlandsihehisihesehcatalàoder
catalanqd/qsqbtqd/tqstqbdeutschihehisihesehenglishqsqftqstqfespañoloder
espanolcscbtcstcbfrançaissdsbdsdbsbitalianosdsbdsdbsbnorskihehissih/isihesseh/esehportuguêsoder
portuguessqtbqtstqtbtqtsuomiihehisihesehsvenskaihehissihessehvlaamshkhbkhkbhb
Die meisten Sprachen, die hier vorkommen, werden normalerweise mit der klassischen westlichen Musik assoziiert. Alternative Tonhöhen und Stimmungen sind aber auch unterstützt: siehe Übliche Notation für nichteuropäische Musik
Glossar: (music-glossary)Pitch names in Abschnitt ‘Pitch names’ in Glossar, (music-glossary)Common Practice Period in Abschnitt ‘Common Practice Period’ in Glossar.
Notationsreferenz: Übliche Notation für nichteuropäische Musik.
Installierte Dateien: ‘scm/define-note-names.scm’.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
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@translationof Changing multiple pitches
Dieser Abschnitt zeigt, wie man Tonhöhen beeinflusst.
| Oktavenüberprüfung | ||
| Transponieren | ||
| Umkehrung | ||
| Krebs | ||
| Modale Transformierungen |
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@translationof Octave checks
Im relativen Modus geschieht es recht häufig, dass ein Oktavänderungszeichen vergessen wird. Oktavenüberprüfungen machen es einfacher, solche Fehler zu entdecken und zu korrigieren. Sie geben eine Warnung aus und korrigieren die Oktave, wenn eine Note in einer unerwarteten Oktave gefunden wird.
Um die Oktave einer Note zu überprüfen, muss die absolute
Oktave nach dem =-Symbol angegeben werden. Im
folgenden Beispiel wird eine Warnung (und eine Tonhöhenänderung)
generiert, weil die zweite Note als absolute Oktave
ein d'' anstelle von d' notiert ist,
wie es die Oktavierungskorrektur markiert.
\relative { c''2 d='4 d e2 f }
Die Oktave von einer Note kann auch mit dem
\octaveCheck Kontrolltonhöhe-Befehl
überprüft werden. Kontrollhöhe wird im absoluten
Modus eingegeben. Dabei wird überprüft, ob das
Intervall zwischen der vorherigen Note und der
Kontrolltonhöhe nicht größer als eine Quarte ist
(die normale Berechnung im relativen Modus). Wenn diese
Überprüfung einen Fehler ausgibt, wird eine Warnung
gemeldet, aber die vorigen Note wird nicht verändert.
Folgende Noten sind dann relativ zur Kontrolltonhöhe.
\relative { c''2 d \octaveCheck c' e2 f }
Vergleichen Sie die zwei Takte im nächsten Beispiel. Die
erste und dritte \octaveCheck-Überprüfung gibt
einen Fehler aus, die zweite dagegen ist erfolgreich:
\relative { c''4 f g f c4 \octaveCheck c' f \octaveCheck c' g \octaveCheck c' f }
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)RelativeOctaveCheck in Abschnitt ‘RelativeOctaveCheck’ in Referenz der Interna.
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@translationof Transpose
Ein musikalischer Ausdruck kann mit dem Befehl \transpose
transponiert werden. Die Syntax lautet:
\transpose vonTonhöhe nachTonhöhe mus. Ausdruck |
Das bedeutet, dass der mus. Ausdruck um das Intervall zwischen den Tonhöhen vonTonhöhe und nachTonhöhe transponiert wird: Jede Note, die die Tonhöhe vonTonhöhe hat, wird in die Tonhöhe nachTonhöhe umgewandelt, und alle anderen Noten um das gleiche Intervall. Beide Tonhöhen werden im absoluten Modus eingegeben.
Achtung: Tonhöhen innerhalb einer \transpose-Umgebung
sind absolut, es sei denn, ein \relative wird
eingefügt.
So kann z. B. ein Stück in D-Dur, wenn es für den Sänger etwas zu tief ist, nach E-Dur transponiert werden. Dabei werden auch die Vorzeichen entsprechend angepasst:
\transpose d e { \relative { \key d \major d'4 fis a d } }
Wenn eine Stimme, die in C notiert ist, von einer A-Klarinette gespielt werden soll (für die A als C notiert wird, aber eine kleine Terz tiefer erklingt als es notiert ist), kann die entsprechende Stimme wie folgt erstellt werden:
\transpose a c' { \relative { \key c \major c'4 d e g } }
Beachten Sie, dass \key c \major explizit
angegeben werden muss. Wenn hier keine Tonart angemerkt
würde, würde die Noten zwar transponiert, aber keine
Vorzeichen angezeigt werden.
\transpose unterscheidet enharmonische Verwechslungen: sowohl
\transpose c cis als auch \transpose c des transponieren
die Musik einen Halbton nach oben. Aber die erste Version gibt als
Versetzungszeichen Kreuze aus, die zweite dagegen B-Versetzungszeichen.
music = \relative { c' d e f } \new Staff { \transpose c cis { \music } \transpose c des { \music } }
\transpose kann auch benutzt werden, um die geschriebenen
Noten eines transponierenden Instruments zu notieren. Im vorigen Beispiel wurde die Tonhöhen so eingegeben,
wie sie erklingen (also in C), aber man kann genauso
gut auch andersherum aus einer Stimme, die für ein
transponierendes Instrument in einem anderen Ton als
C geschrieben wurde, eine Partitur in C erstellen.
Die Noten einer B-Trompete, die mit einem notierten E
(also einem klingenden D) anfangen, könnte man also
auch so eingeben:
musicInBflat = { e4 … }
\transpose c bes, \musicInBflat
|
Um die Noten dann in F zu setzen (um sie etwa für ein
Horn zu arrangieren), könnte man die schon geschriebenen
Noten wieder mit einem weiteren \transpose umgeben:
musicInBflat = { e4 … }
\transpose f c' { \transpose c bes, \musicInBflat }
|
Für mehr Information zu transponierenden Instrumenten siehe auch Transposition von Instrumenten.
Noten mit minimaler Anzahl an Versetzungszeichen transponieren.
Dieses Beispiel benutzt Scheme-Code, um enharmonische Verwechslungen für Noten zu erzwingen, damit nur eine minimale Anzahl an Versetzungszeichen ausgegeben wird. In diesem Fall gelten die folgenden Regeln:
Auf diese Art werden am meisten natürliche Tonhöhen als enharmonische Variante gewählt.
#(define (naturalize-pitch p) (let ((o (ly:pitch-octave p)) (a (* 4 (ly:pitch-alteration p))) ;; alteration, a, in quarter tone steps, ;; for historical reasons (n (ly:pitch-notename p))) (cond ((and (> a 1) (or (eqv? n 6) (eqv? n 2))) (set! a (- a 2)) (set! n (+ n 1))) ((and (< a -1) (or (eqv? n 0) (eqv? n 3))) (set! a (+ a 2)) (set! n (- n 1)))) (cond ((> a 2) (set! a (- a 4)) (set! n (+ n 1))) ((< a -2) (set! a (+ a 4)) (set! n (- n 1)))) (if (< n 0) (begin (set! o (- o 1)) (set! n (+ n 7)))) (if (> n 6) (begin (set! o (+ o 1)) (set! n (- n 7)))) (ly:make-pitch o n (/ a 4)))) #(define (naturalize music) (let ((es (ly:music-property music 'elements)) (e (ly:music-property music 'element)) (p (ly:music-property music 'pitch))) (if (pair? es) (ly:music-set-property! music 'elements (map naturalize es))) (if (ly:music? e) (ly:music-set-property! music 'element (naturalize e))) (if (ly:pitch? p) (begin (set! p (naturalize-pitch p)) (ly:music-set-property! music 'pitch p))) music)) naturalizeMusic = #(define-music-function (m) (ly:music?) (naturalize m)) music = \relative c' { c4 d e g } \score { \new Staff { \transpose c ais { \music } \naturalizeMusic \transpose c ais { \music } \transpose c deses { \music } \naturalizeMusic \transpose c deses { \music } } \layout { } }
Notationsreferenz: Relative Oktavenbezeichnung, Transposition von Instrumenten. Umkehrung Krebs Modale Transformierungen.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)TransposedMusic in Abschnitt ‘TransposedMusic’ in Referenz der Interna.
Der relative Modus wirkt nicht in \transpose,
\chordmode oder \relative.
Um auch im relativen Modus transponieren
zu können, muss ein \relative innerhalb des
\transpose zusätzlich gesetzt werden.
Dreifache Versetzungszeichen werden nicht ausgegeben, wenn
\transpose benutzt wird. Eine enharmonisch
entsprechende Tonhöhe wird anstatt dessen gesetzt (z. B.
Des anstelle von e-dreifach-b).
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@translationof Inversion
Ein musikalischer Ausdruck kann in seine Umkehrung transformiert und gleichzeitig transponiert werden:
\inversion umTonhöhe nachTonhöhe mus. Ausdruck |
Der mus. Ausdruck wird Intervall für Intervall um
vUmTonhöhe umgekehrt und dann von vUmTonhöhe
nach nachTonhöhe transponiert.
music = \relative { c' d e f } \new Staff { \music \inversion d' d' \music \inversion d' ees' \music }
Achtung: Motive, die umgekehrt werden, sollen in absoluten Tonhöhen
notiert werden oder zuerst in absolute Tonhöhen umgewandelt werden,
indem sie in eine relative-Umgebung eingeschlossen werden.
Notationsreferenz: Modale Transformierungen, Krebs, Transponieren.
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@translationof Retrograde
Ein musikalischer Ausdruck kann umgekehrt werden, um im Krebsgang dargestellt zu werden:
music = \relative { c'8. ees16( fis8. a16 b8.) gis16 f8. d16 } \new Staff { \music \retrograde \music }
Manuell gesetzte Bindebögen innerhalb des Krebsgangs \retrograde werden
aufgebrochen und erzeugen Warnungen. Einige Bindebögen können automatisch
ersetllt werden, indem man @ref{Automatic note splitting} aktiviert.
Notationsreferenz: Modale Transformierungen, Umkehrung, Transponieren.
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@translationof Modal transformations
In einer Komposition, die auf einer Skala basiert, wird ein Motiv oft in unterschiedlicher Weise transformiert. Es kann transponiert werden, um von einer anderen Tonhöhe in der Skala zu beginnen, oder beginnend von einer bestimmten Tonhöhe der Skala umgekehrt werden. Es kann auch im Krebsgang, also rückwärts erscheinen, siehe Krebs.
Achtung: Alle Noten, die nicht zu der vorgegebenen Skala gehören, werden nicht transformiert.
Ein Motiv kann innerhalb einer Skala transponiert werden:
\modalTranspose vonTonhöhe nachTonhöhe Skala mus. Ausdruck |
Die Noten von mus. Ausdruck werden innerhalb von Skala
um die Anzahl von Skalenstufen transponiert, die dem Intervall zwischen
vonTonhöhe und nachTonhöhe entspricht.
diatonicScale = \relative { c' d e f g a b } motif = \relative { c'8 d e f g a b c } \new Staff { \motif \modalTranspose c f \diatonicScale \motif \modalTranspose c b, \diatonicScale \motif }
Eine absteigende Skala beliebiger Länge und mit beliebigen Intervallen kann definiert werden:
pentatonicScale = \relative { ges aes bes des ees } motif = \relative { ees'8 des ges,4 <ges' bes,> <ges bes,> } \new Staff { \motif \modalTranspose ges ees' \pentatonicScale \motif }
Wenn \modalTranspose mit einer chromatischen Skala benutzt wird,
entspricht es der Funktion von \transpose mit dem Unterschied,
dass die Bezeichnungen der eingesetzten Noten definiert werden können:
chromaticScale = \relative { c' cis d dis e f fis g gis a ais b } motif = \relative { c'8 d e f g a b c } \new Staff { \motif \transpose c f \motif \modalTranspose c f \chromaticScale \motif }
Ein musikalischer Ausdruck kann innerhalb einer definierten Skala um eine Referenznote umgekehrt werden und transponiert werden:
\modalInversion Umkehrungstonhöhe nachTonhöhe Skala mus. Ausdruck |
Die Noten von mus. Ausdruck werden mit den gleichen Intervallabständen
voneinander gesetzt, ausgehend von Umkehrungstonhöhe, allerdings
in die entgegengesetzte Richtung. Das Result wird dann innerhalb der
Skala um das Intervall transponiert, das sich aus dem
Unterschied von Umkehrungstonhöhe und nachTonhöhe
ergibt.
Um also einfach eeine Umkehrung ohne zusätzliche Transposition zu machen,
sollten Umkehrungstonhöhe und nachTonhöhe gleich
sein.
octatonicScale = \relative { ees' f fis gis a b c d } motif = \relative { c'8. ees16 fis8. a16 b8. gis16 f8. d16 } \new Staff { \motif \modalInversion fis' fis' \octatonicScale \motif }
Um den Drehpunkt der Umkehrung zwischen zwei Noten der Skala zu definieren, wird um eine der Noten die Umkehrung vorgenommen und dann eine Skalenstufe transponiert. Die beiden Noten klammern sozusagen den Drehpunkt ein.
scale = \relative { c' g' } motive = \relative { c' c g' c, } \new Staff { \motive \modalInversion c' g' \scale \motive }
Die kombinierte Operation von Umkehrung und Krebs erzeugt die Krebsumkehrung:
octatonicScale = \relative { ees' f fis gis a b c d } motif = \relative { c'8. ees16 fis8. a16 b8. gis16 f8. d16 } \new Staff { \motif \retrograde \modalInversion c' c' \octatonicScale \motif }
Notationsreferenz: Umkehrung, Krebs, Transponieren.
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@translationof Displaying pitches
Dieser Abschnitt zeigt, wie die Ausgabe von Tonhöhen verändern werden kann.
| Notenschlüssel | ||
| Tonartbezeichnung | ||
| Oktavierungsklammern | ||
| Transposition von Instrumenten | ||
| Automatische Versetzungszeichen | ||
| Tonumfang |
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@translationof Clef
Der Schlüssel kann verändert werden. Das eingestrichene C wird in jedem Beispiel gezeigt:
\clef treble c'2 c' \clef alto c'2 c' \clef tenor c'2 c' \clef bass c'2 c'
Andere Schlüssel sind u. A.:
\clef french c2 c \clef soprano c2 c \clef mezzosoprano c2 c \clef baritone c2 c \break \clef varbaritone c2 c \clef subbass c2 c \clef percussion c2 c \break \clef G % synonym for treble c2 c \clef F % synonym for bass c2 c \clef C % synonym for alto c2 c
Indem _8 oder ^8 an die jeweilige Schlüsselbezeichnung
angehängt wird, wird der Schlüssel um eine Oktave nach oben oder unten
transponiert, mit _15 oder ^15 um zwei Oktaven. Auch
andere Ganzzahlen können verwendet werden, wenn es gewünscht wird.
Die Schlüsselbezeichnung muss in Anführungszeichen gesetzt werden,
wenn nicht-alphabetische Zeichen enthält, siehe Beispiel:
\clef treble c'2 c' \clef "treble_8" c'2 c' \clef "bass^15" c'2 c' \clef "alto_2" c'2 c' \clef "G_8" c'2 c' \clef "F^5" c'2 c'
Weitere unterstützte Schlüssel sind beschrieben in Mensurale Schlüssel,
Gregorianische Schlüssel, Standardtabulaturen und
Angepasste Tabulaturen. Zur Benutzung unterschiedlicher Schlüssel
bei Stichnoten siehe die Funktionen \cueClef und
\cueDuringWithClef in
Eigenschaften des Schlüssels optimieren
Der Befehl \clef "treble_8" ist gleichbedeutend mit einem
expliziten Setzen der Eigenschaften von clefGlyph,
clefPosition (welche die vertikale Position des Schlüssels bestimmt),
middleCPosition und clefTransposition. Ein Schlüssel wird
ausgegeben, wenn eine der Eigenschaften außer middleCPosition sich
ändert.
Eine Änderung des Schriftzeichens (Glyph), der Schlüsselposition oder der
Oktavierung selber ändert noch nicht die Position der darauf folgenden Noten
auf dem System: das geschieht nur, wenn auch die Position des
eingestrichenen C (middleCPosition) angegeben wird. Die
Positionsparameter sind relativ zur Mittellinie des Systems, dabei versetzen
positive Zahlen die Position nach oben, jeweils eine Zahl für jede Linie
plus Zwischenraum. Der clefTransposition-Wert ist normalerweise auf 7,
-7, 15 oder -15 gesetzt, aber auch andere Werte sind gültig.
Wenn ein Schlüsselwechsel an einem Zeilenwechsel geschieht, wird das neue
Symbol sowohl am Ende der alten Zeilen als auch am Anfang der neuen Zeile
ausgegeben. Wenn der Warnungs-Schlüssel am Ende der alten Zeile nicht
erforderlich ist, kann er unterdrückt werden, indem die
explicitClefVisibility-Eigenschaft des Staff-Kontextes auf den
Wert end-of-line-invisible gesetzt wird. Das Standardverhalten kann
mit \unset Staff.explicitClefVisibility wieder hergestellt werden.
Die folgenden Beispiele zeigen die Möglichkeiten, wenn man diese Eigenschaften manuell setzt. Auf der ersten Zeile erhalten die manuellen Änderungen die ursprüngliche relative Positionierung von Schlüssel und Noten, auf der zweiten Zeile nicht.
{ % The default treble clef \key f \major c'1 % The standard bass clef \set Staff.clefGlyph = #"clefs.F" \set Staff.clefPosition = #2 \set Staff.middleCPosition = #6 \set Staff.middleCClefPosition = #6 \key g \major c'1 % The baritone clef \set Staff.clefGlyph = #"clefs.C" \set Staff.clefPosition = #4 \set Staff.middleCPosition = #4 \set Staff.middleCClefPosition = #4 \key f \major c'1 % The standard choral tenor clef \set Staff.clefGlyph = #"clefs.G" \set Staff.clefPosition = #-2 \set Staff.clefTransposition = #-7 \set Staff.middleCPosition = #1 \set Staff.middleCClefPosition = #1 \key f \major c'1 % A non-standard clef \set Staff.clefPosition = #0 \set Staff.clefTransposition = #0 \set Staff.middleCPosition = #-4 \set Staff.middleCClefPosition = #-4 \key g \major c'1 \break % The following clef changes do not preserve % the normal relationship between notes, key signatures % and clefs: \set Staff.clefGlyph = #"clefs.F" \set Staff.clefPosition = #2 c'1 \set Staff.clefGlyph = #"clefs.G" c'1 \set Staff.clefGlyph = #"clefs.C" c'1 \set Staff.clefTransposition = #7 c'1 \set Staff.clefTransposition = #0 \set Staff.clefPosition = #0 c'1 % Return to the normal clef: \set Staff.middleCPosition = #0 c'1 }
Notationsreferenz: Mensurale Schlüssel, Gregorianische Schlüssel Standardtabulaturen, Angepasste Tabulaturen, Stichnoten formatieren.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)Clef_engraver in Abschnitt ‘Clef_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)Clef in Abschnitt ‘Clef’ in Referenz der Interna, (internals)ClefModifier in Abschnitt ‘ClefModifier’ in Referenz der Interna, (internals)clef-interface in Abschnitt ‘clef-interface’ in Referenz der Interna.
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@translationof Key signature
Achtung: Neue Benutzer sind manchmal verwirrt, wie
Versetzungszeichen und Vorzeichen/Tonarten funktionieren.
In LilyPond sind Notenbezeichnungen die wirkliche
Tonhöhe, erst durch Vorzeichen wird bestimmt, wie diese
Tonhöhe dann im Notenbild dargestellt wird. Eine
einfache Tonhöhe wie etwa c bedeutet also
immer das eingestrichene C ohne Versetzungszeichen, egal
was für Vorzeichen/Tonart oder Schlüssel gesetzt sind.
Mehr Information dazu in
(learning)Tonhöhen und Tonartbezeichnungen (Vorzeichen) in Abschnitt ‘Tonhöhen und Tonartbezeichnungen (Vorzeichen)’ in Handbuch zum Lernen.
Die Vorzeichen zeigen die Tonart an, in welcher ein Stück notiert ist. Es handelt sich um eine Anzahl von Alterationszeichen (Kreuzen oder Bs) am Beginn jedes Notensystems.
Die Tonart kann geändert werden:
\key Tonhöhe Modus |
Der Wert Modus sollte entweder \major oder \minor
sein, um Moll oder Dur der Tonhöhe zu erhalten. Es können auch
Modusbezeichnungen für Kirchentonarten verwendet werden: \ionian
(Ionisch), \locrian (Lokrisch), \aeolian (Aeolisch),
\mixolydian (Mixolydisch), \lydian (Lydisch),
\phrygian (Phrygisch) und \dorian (Dorisch).
\relative { \key g \major fis''1 f fis }
Auflösungzeichen nicht setzen, wenn die Tonart wechselt
Wenn die Tonart wechselt, werden automatisch Auflösungszeichen ausgegeben,
um Versetzungszeichen der vorherigen Tonart aufzulösen. Das kann
verhindert werden, indem die printKeyCancellation-Eigenschaft
im Staff-Kontext auf "false" gesetzt wird.
\relative c' { \key d \major a4 b cis d \key g \minor a4 bes c d \set Staff.printKeyCancellation = ##f \key d \major a4 b cis d \key g \minor a4 bes c d }
Untypische Tonarten
Der üblicherweise benutzte \key-Befehl setzt die
keySignature-Eigenschaft im Staff-Kontext.
Um untypische Tonartenvorzeichen zu erstellen, muss man diese Eigenschaft
direkt setzen. Das Format für den Befehl ist eine Liste: \set
Staff.keySignature = #`(((Oktave . Schritt) . Alteration) ((Oktave
. Schritt) . Alteration) ...) wobei für jedes Element in der Liste
Oktave die Oktave angibt (0 ist die Oktave vom
eingestrichenen C bis zum eingestrichenen H), Schritt gibt
die Note innerhalb der Oktave an (0 heißt C und
6 heißt H), und Alteration ist ,SHARP ,FLAT
,DOUBLE-SHARP usw. (Beachte das beginnende Komma.)
Alternativ kann auch jedes Element der Liste mit dem allgemeineren Format
(Schritt . Alteration) gesetzt werden, wobei dann die Einstellungen
für alle Oktaven gelten.
Hier ein Beispiel einer möglichen Tonart für eine Ganztonleiter:
\include "arabic.ly" \relative do' { \set Staff.keyAlterations = #`((0 . ,SEMI-FLAT) (1 . ,SEMI-FLAT) (2 . ,FLAT) (5 . ,FLAT) (6 . ,SEMI-FLAT)) %\set Staff.extraNatural = ##f re reb \dwn reb resd dod dob dosd \dwn dob | dobsb dodsd do do | }
Glossar: (music-glossary)church mode in Abschnitt ‘church mode’ in Glossar, (music-glossary)scordatura in Abschnitt ‘scordatura’ in Glossar.
Handbuch zum Lernen: (learning)Tonhöhen und Tonartbezeichnungen (Vorzeichen) in Abschnitt ‘Tonhöhen und Tonartbezeichnungen (Vorzeichen)’ in Handbuch zum Lernen.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)KeyChangeEvent in Abschnitt ‘KeyChangeEvent’ in Referenz der Interna, (internals)Key_engraver in Abschnitt ‘Key_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)Key_performer in Abschnitt ‘Key_performer’ in Referenz der Interna, (internals)KeyCancellation in Abschnitt ‘KeyCancellation’ in Referenz der Interna, (internals)KeySignature in Abschnitt ‘KeySignature’ in Referenz der Interna, (internals)key-cancellation-interface in Abschnitt ‘key-cancellation-interface’ in Referenz der Interna, (internals)key-signature-interface in Abschnitt ‘key-signature-interface’ in Referenz der Interna.
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@translationof Ottava brackets
Oktavierungsklammern zeigen eine zusätzliche Transposition von einer Oktave an:
\relative a' { a2 b \ottava #-2 a2 b \ottava #-1 a2 b \ottava #0 a2 b \ottava #1 a2 b \ottava #2 a2 b }
Changing ottava text
Internally, \ottava sets the properties ottavation (for
example, to 8va or 8vb) and middleCPosition. To
override the text of the bracket, set ottavation after invoking
\ottava.
Short text is especially useful when a brief ottava is used.
{ c'2 \ottava #1 \set Staff.ottavation = #"8" c''2 \ottava #0 c'1 \ottava #1 \set Staff.ottavation = #"Text" c''1 }
Glossar: (music-glossary)octavation in Abschnitt ‘octavation’ in Glossar.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)Ottava_spanner_engraver in Abschnitt ‘Ottava_spanner_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)OttavaBracket in Abschnitt ‘OttavaBracket’ in Referenz der Interna, (internals)ottava-bracket-interface in Abschnitt ‘ottava-bracket-interface’ in Referenz der Interna.
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@translationof Instrument transpositions
Wenn man Noten setzt, die von transponierenden Instrumenten gespielt werden, sind oft einige Stimmen auf einer anderen Tonhöhe notiert als dem Kammerton. In diesem Fall muss die Tonart des transponierenden Instruments gekennzeichnet werden, weil sonst die MIDI-Ausgabe und Stichnoten in anderen Stimmen falsche Tonhöhen produzieren. Mehr Information zu Stichnoten in Andere Stimmen zitieren.
\transposition Tonhöhe |
Die Tonhöhe, die für \transposition benutzt
wird, muss mit dem wirklichen Ton übereinstimmen,
der erklingt, wenn das Instrument ein c'
in seiner Stimme spielt. Die Tonhöhe wird im
absoluten Modus angegeben, ein Instrument also,
dass einen Ton höher erklingt als es notiert wird,
muss folgenden Befehl benutzen:
\transposition d'. \transposition
sollte nur dann benutzt werden, wenn sie nicht
nicht in C notiert werden.
Hier einige Noten für Geige und B-Klarinette: die Stimmen (Noten und Vorzeichen) sind so notiert, wie sie in der Partitur erscheinen. Die zwei Instrumente spielen unisono.
\new GrandStaff << \new Staff = "violin" { \relative c'' { \set Staff.instrumentName = "Vln" \set Staff.midiInstrument = "violin" % not strictly necessary, but a good reminder \transposition c' \key c \major g4( c8) r c r c4 } } \new Staff = "clarinet" { \relative c'' { \set Staff.instrumentName = \markup { Cl (B\flat) } \set Staff.midiInstrument = "clarinet" \transposition bes \key d \major a4( d8) r d r d4 } } >>
Die \transposition kann während eines Stückes
geändert werden. Ein Klarinettist zum Beispiel kann
zwischen B- und A-Klarinette wechseln.
\relative c'' { \set Staff.instrumentName = "Cl (A)" \key a \major \transposition a c d e f \textLengthOn <>^\markup { B-Klarinette benutzen } R1 \key bes \major \transposition bes c2 g }
Glossar: (music-glossary)concert pitch in Abschnitt ‘concert pitch’ in Glossar, (music-glossary)transposing instrument in Abschnitt ‘transposing instrument’ in Glossar.
Notationsreferenz: Andere Stimmen zitieren, Transponieren.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
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@translationof Automatic accidentals
Es gibt viele unterschiedliche Regeln, wie Versetzungszeichen notiert werden. LilyPond hat eine Funktion, mit der spezifiziert werden kann, welcher Stil benutzt werden soll. Diese Funktion kann man wie folgt benutzen:
\new Staff <<
\accidentalStyle voice
{ … }
>>
|
Der Versetzungszeichenstil bezieht sich auf das aktuelle
Notensystem in der Standardeinstellung (eine Ausnahme
bilden die Stile piano und piano-cautionary,
die weiter unten erklärt werden). Die Funktion kann aber
auch ein zweites Argument erhalten, mit der spezifiziert
wird, auf welchen Bereich sich der neue Stil erstreckt.
Um etwa den neuen Stil in allen Systemen einer
Stimmgruppe (StaffGroup) zu benutzen, müsste der Befehl so aussehen:
\accidentalStyle StaffGroup.voice |
Folgende Versetzungszeichenstile sind unterstützt. Um jeden Stil zu erklären, wird folgendes Beispiel benützt:
musicA = { << \relative { cis''8 fis, bes'4 <a cis>8 f bis4 | cis2. <c, g'>4 | } \\ \relative { ais'2 cis, | fis8 b a4 cis2 | } >> } musicB = { \clef bass \new Voice { \voiceTwo \relative { <fis a cis>8[ <fis a cis> \change Staff = up cis' cis \change Staff = down <fis, a> <fis a>] \showStaffSwitch \change Staff = up dis'4 | \change Staff = down <fis, a cis>4 gis <f a d>2 | } } } \new PianoStaff { << \context Staff = "up" { \accidentalStyle default \musicA } \context Staff = "down" { \accidentalStyle default \musicB } >> }
Die letzten Zeilen des Beispiels könnten auch mit folgendem Code ersetzt werden, solange der gleiche Versetzungszeichenstil in beiden Systemen benutzt werden soll:
\new PianoStaff {
<<
\context Staff = "up" {
%%% nächste Zeile wie gewünscht ändern:
\accidentalStyle Score.default
\musicA
}
\context Staff = "down" {
\musicB
}
>>
}
|
default (Standard)Das ist das Standardverhalten. Es entspricht der
Konvention für Notation von Musik des 18. Jahrhunderts:
Versetzungszeichen werden bis zum Taktende erinnert, in
dem sie gesetzt wurden, und nur in ihrer eigenen
Oktave. Im nächsten Beispiel wird also kein
Auslösungszeichen vor dem b (H) im zweiten
Takt oder dem letzen c gesetzt:
voice (Stimme)Das normale Verhalten ist es, die Versetzungszeichen
auf der Notensystemebene zu erinnern. In diesem
Stil aber werden Versetzungszeichen individuell für
jede Stimme errechnet. Abgesehen davon gelten die
Regeln des Standardstiles (default).
Das hat zur Folge, dass Versetzungszeichen von einer
Stimme in der anderen nicht aufgelöst werden, was oft
ein unerwünschtes Ergebnis ist: im folgenden Beispiel
kann man schwer sagen, ob das zweite a unalteriert
oder erhöht gespielt werden soll. Die voice-Option
sollte also nur benutzt werden, wenn die Stimmen
separat von unterschiedlichen Musikern gelesen werden.
Wenn das System nur von einem Musiker benutzt wird
(etwa der Dirigent oder ein Klavierspieler), dann
sind die Stile modern oder modern-cautionary
besser.
modern (Modern)Dieser Stil orientiert sich an den üblichen Regeln für das 20. Jahrhundert. Hierbei werden einige zusätzliche Auflösungszeichen ausgelassen, die traditionell für ein Kreuz nach einem Doppelkreuz und ein b nach einem Doppel-b gesetzt werden. Die gleichen Versetzungszeichen wie im Standardstil werden gesetzt, allerdings mit zwei Zusätzen, die Uneindeutigkeiten verhindern sollen: nach vorübergehenden Versetzungszeichen werden Auflösungszeichen auch im folgenden Takt gesetzt (für Noten innerhalb der selben Oktave) und im gleichen Takt für Noten in unterschiedlichen Oktaven. Daher kommen also die Auflösungszeichen vor dem H und dem C im zweiten Takt des oberen Systems:
modern-cautionary (Modern mit Warnungen)Dieser Stil ähnelt modern, aber die „zusätzlichen“
Versetzungszeichen (die normalerweise nicht gesetzt werden)
werden als Warnungen gesetzt. In der Standardeinstellung werden
sie in Klammern gesetzt, aber sie können auch in kleinerer
Größe gesetzt werden, wenn man die cautionary-style-Eigenschaft
von AccidentalSuggestion definiert.
modern-voice (Modern für Stimmen)Diese Regel wird für vielstimmige Noten benutzt, die sowohl von
unterschiedlichen Spielern für jede Stimme als auch von einem Spieler
für alle Stimmen benutzt. Versetzungszeichen werden für jede
Stimme gesetzt, aber sie werden über die Stimme hinweg
aufgelöst innerhalb des selben Notensystems. Das a im letzten
Takt ist also aufgelöst, weil die vorigen Auflösung in einer anderen
Stimme stattgefunden hatte, und das d im unteren System ist
aufgelöst wegen eines Versetzungszeichens in einer anderen Stimme im
vorigen Takt:
modern-voice-cautionary (modern mit Warnungen für einzelne Stimmen)Dieser Stil ist der gleiche wie modern-voice, nur dass hier
die zusätzlichen Versetzungszeichen (die nicht vom voice-Stil
gesetzt werden) als Warnungsversetzungszeichen gesetzt werden.
Obwohl alle Versetzungszeichen, die mit default gesetzt werden,
auch mit diesem Stil gesetzt werden, sind manche Warnungsversetzungszeichen.
piano (Klavier)Dieser Stil orientiert sich an den Regeln im 20. Jahrhundert für die
Notation von Klaviermusik. Er ist sehr ähnlich mit dem modernen
Stil, aber Versetzungszeichen werden auch über Notensysteme hinweg
für die selbe Akkolade (GrandStaff oder PianoStaff) aufgelöst.
Dieser Versetzungszeichenstil wirkt sich standardmäßig auf die gesamte
Akkolade (GrandStaff oder PianoStaff) aus.
piano-cautionary (Klavier mit Warnungen)Dieser Stil verhält sich wie piano, aber die zusätzlichen
Versetzungszeichen werden als Warnungen ausgegeben:
neo-modernDieser Stil richtet sich nach den Regeln für moderne Musik:
Versetzungszeichen werden mit im modern-Stil gesetzt, aber
sie werden nochmal gesetzt, wenn die gleiche Note später im selben
Takt auftritt – außer die Note wird unmittelbar wiederholt.
neo-modern-cautionary (neo-modern mit Warnungen)Dieser Stil ähnelt neo-modern, aber die zusätzlichen
Versetzungszeichen werden als Warnungen gesetzt.
neo-modern-voice (neo-modern für Stimmen)Diese Regel wird für für Versetzungszeichen in mehreren Stimmen
eingesetzt, wenn die Noten sowohl von Musikern gelesen werden, die
nur eine Stimme lesen, als auch von Musikern, die alle Stimmen
lesen. Versetzungszeichen werden für jede Stimme so wie mit der
neo-modern-Regel gesetzt, aber innerhalb des gesamten
Notensystems mit Auflösungszeichen versehen.
neo-modern-voice-cautionaryDiese Regel ähnelt neo-modern-voice, aber die zusätzlichen
Versetzungszeichen werden hier als warnende Versetzungszeichen
gesetzt.
dodecaphonic (Zwölftonmusik)Dieser Stil orientiert sich an der Notation von sog. Zwölftonmusik, der Stil wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Gebrauch genommen. In diesem Stil erhält jede Note ein Versetzungszeichen, wozu auch Auflösungszeichen zählen.
teaching (didaktisch)Dieser Stil ist für Lernende bestimmt: der Stil orientiert sich
am modern-Stil, aber die Alterationen, die sich durch die
Tonart ergeben, werden zusätzlich als Warnungsversetzungszeichen
gesetzt. Eine Ausnahme sind direkt wiederholte Noten.
no-reset (nicht zurücksetzen)Das ist der gleiche Stil wie default, aber die Versetzungszeichen
dauern für „immer“ an, nicht nur im aktuellen Takt:
forget (vergessen)Das ist das Gegenteil von no-reset: Versetzungszeichen
werden überhaupt nicht erinnert und folgerichtig werden alle
Versetzungszeichen entsprechend der Tonart gesetzt, unabhängig
vom Kontext der Noten.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)Accidental in Abschnitt ‘Accidental’ in Referenz der Interna, (internals)Accidental_engraver in Abschnitt ‘Accidental_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)GrandStaff in Abschnitt ‘GrandStaff’ in Referenz der Interna, (internals)PianoStaff in Abschnitt ‘PianoStaff’ in Referenz der Interna, (internals)Staff in Abschnitt ‘Staff’ in Referenz der Interna, (internals)AccidentalSuggestion in Abschnitt ‘AccidentalSuggestion’ in Referenz der Interna, (internals)AccidentalPlacement in Abschnitt ‘AccidentalPlacement’ in Referenz der Interna, (internals)accidental-suggestion-interface in Abschnitt ‘accidental-suggestion-interface’ in Referenz der Interna.
Gleichzeitig erklingende Noten werden bei der automatischen Bestimmung
der Versetzungszeichen nicht berücksichtigt: nur die vorige Note und
die Vorzeichen werden einbezogen. Man muss die Versetzungszeichen
mit ! oder ? schreiben, wenn gleichzeitig
unterschiedliche Alterationen vorkommen, wie etwa für ‘<f! fis!>’.
Die warndenden Auflösungzeichen werden gesetzt, indem die vorangegangenen
Takte betrachtet werden. In der zweiten oder einer weiteren
Wiederholungsklammer erwartet man jedoch, dass die Auflösungszeichen sich
aus dem letzten gespielten und nicht dem letzten gesetzten
Takt ergeben. Im folgenden Beispiel bräuchte das c in der zweiten
Klammer kein Auflösungszeichen:
Die folgende Notlösung kann benutzt werden: Man definiert eine Funktion,
die den Versetzungszeichenstil kurzzeitig auf forget umschaltet:
forget = #(define-music-function (music) (ly:music?) #{ \accidentalStyle forget #music \accidentalStyle modern #}) { \accidentalStyle modern \time 2/4 \repeat volta 2 { c'2 } \alternative { cis' \forget c' } }
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@translationof Ambitus
Der Begriff ambitus (Pl. ambitus) beschreibt den Stimmumfang einer Stimme. Er kann auch die Töne bedeuten, die ein Musikinstrument zu spielen in der Lage ist. Ambitus werden in Chorpartituren gesetzt, damit die Sänger schnell wissen, ob sie die Stimme meistern können.
Ambitus werden zu Beginn des Stückes nahe des ersten Schlüssels notiert. Der Stimmumfang wird durch zwei Notenköpfe dargestellt, die die tiefste und höchste Note der Stimme repräsentieren. Versetzungszeichen werden nur gesetzt, wenn sie nicht durch die Tonart definiert werden.
\layout { \context { \Voice \consists "Ambitus_engraver" } } \relative { aes' c e2 cis,1 }
Ambitus pro Stimme hinzufügen
Ambitus können pro Stimme gesetzt werden. In diesem Fall müssen sie manuell verschoben werden, um Zusammenstöße zu verhindern.
\new Staff << \new Voice \with { \consists "Ambitus_engraver" } \relative c'' { \override Ambitus.X-offset = #2.0 \voiceOne c4 a d e f1 } \new Voice \with { \consists "Ambitus_engraver" } \relative c' { \voiceTwo es4 f g as b1 } >>
Ambitus mit vielen Stimmen
Indem man den Ambitus_engraver im Staff-Kontext
hinzufügt, erhält man einen einzigen Ambitus pro System, auch in dem
Fall, dass mehrere Stimmen sich im gleichen System befinden.
\new Staff \with { \consists "Ambitus_engraver" } << \new Voice \relative c'' { \voiceOne c4 a d e f1 } \new Voice \relative c' { \voiceTwo es4 f g as b1 } >>
Changing the ambitus gap
It is possible to change the default gap between the ambitus noteheads and the line joining them.
\layout { \context { \Voice \consists "Ambitus_engraver" } } \new Staff { \time 2/4 % Default setting c'4 g'' } \new Staff { \time 2/4 \override AmbitusLine.gap = #0 c'4 g'' } \new Staff { \time 2/4 \override AmbitusLine.gap = #1 c'4 g'' } \new Staff { \time 2/4 \override AmbitusLine.gap = #1.5 c'4 g'' }
Glossar: (music-glossary)ambitus in Abschnitt ‘ambitus’ in Glossar.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)Ambitus_engraver in Abschnitt ‘Ambitus_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)Voice in Abschnitt ‘Voice’ in Referenz der Interna, (internals)Staff in Abschnitt ‘Staff’ in Referenz der Interna, (internals)Ambitus in Abschnitt ‘Ambitus’ in Referenz der Interna, (internals)AmbitusAccidental in Abschnitt ‘AmbitusAccidental’ in Referenz der Interna, (internals)AmbitusLine in Abschnitt ‘AmbitusLine’ in Referenz der Interna, (internals)AmbitusNoteHead in Abschnitt ‘AmbitusNoteHead’ in Referenz der Interna, (internals)ambitus-interface in Abschnitt ‘ambitus-interface’ in Referenz der Interna.
Es gibt keine Kollisionskontrolle bei mehreren Ambitus in einem System.
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@translationof Note heads
Dieser Abschnitt zeigt, wie man Notenköpfe ändern kann.
| Besondere Notenköpfe | ||
| Easy-Notation-Notenköpfe | ||
| Notenköpfe mit besonderen Formen | ||
| Improvisation |
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@translationof Special note heads
Notenköpfe können verändert werden:
\relative c'' { c4 b \override NoteHead.style = #'cross c4 b \revert NoteHead.style a b \override NoteHead.style = #'harmonic a b \revert NoteHead.style c4 d e f }
Für alle Notenkopfstile siehe Notenkopfstile
Der Kreuz-(cross) Stil wird mit unterschiedlichen
musikalischen Absichten eingesetzt. Die folgenden
vordefinierten Befehle verändern die Notenköpfe sowohl
in Notensystemen als auch in Tabulaturen und können
benutzt werden, um alle musikalischen Bedeutungen zu
notieren:
\relative { c''4 b \xNotesOn a b c4 b \xNotesOff c4 d }
Die Form als musikalische Funktion dieses Befehls kann innerhalb und außerhalb von Akkorden benutzt werden, um Notenköpfe mit Kreuzen in normalen und Tabulatursystemen zu erstellen:
\relative { c''4 b \xNote { e f } c b < g \xNote c f > b }
Als Synonym für \xNote, \xNotesOn und \xNotesOff
kann \deadNote, \deadNotesOn und \deadNotesOff
benutzt werden. Der Begriff dean note (engl. tote Note)
wird regelmäßig von Gitaristen benutzt.
Es gibt auch einen Kurzbefehl für die Rautenform, der nur innerhalb von Akkorden benutzt werden kann:
<c f\harmonic>2 <d a'\harmonic>4 <c g'\harmonic>
\harmonic,
\xNotesOn,
\xNotesOff,
\xNote.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
Notationsreferenz: Notenkopfstile, Noten mit Akkorden Flageolett und gedämpfte Noten.
Referenz der Interna: (internals)note-event in Abschnitt ‘note-event’ in Referenz der Interna, (internals)Note_heads_engraver in Abschnitt ‘Note_heads_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)Ledger_line_engraver in Abschnitt ‘Ledger_line_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)NoteHead in Abschnitt ‘NoteHead’ in Referenz der Interna, (internals)LedgerLineSpanner in Abschnitt ‘LedgerLineSpanner’ in Referenz der Interna, (internals)note-head-interface in Abschnitt ‘note-head-interface’ in Referenz der Interna, (internals)ledger-line-spanner-interface in Abschnitt ‘ledger-line-spanner-interface’ in Referenz der Interna.
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@translationof Easy notation note heads
Die „einfachen Notenköpfe“ haben die Bezeichnung der Note im Kopf gedruckt. Das wird eingesetzt, um die Notation beizubringen. Damit die Buchstaben noch lesbar sind, müssen sie sehr groß gesetzt werden. Wie man eine größere Schriftart einstellt, findet sich in Die Notensystemgröße einstellen.
#(set-global-staff-size 26) \relative c' { \easyHeadsOn c2 e4 f g1 \easyHeadsOff c,1 }
\easyHeadsOn,
\easyHeadsOff.
Numbers as easy note heads
Easy notation note heads use the note-names property of the
NoteHead object to determine what appears inside the note head.
By overriding this property, it is possible to print numbers
representing the scale-degree.
A simple engraver can be created to do this for every note head object it sees.
#(define Ez_numbers_engraver (make-engraver (acknowledgers ((note-head-interface engraver grob source-engraver) (let* ((context (ly:translator-context engraver)) (tonic-pitch (ly:context-property context 'tonic)) (tonic-name (ly:pitch-notename tonic-pitch)) (grob-pitch (ly:event-property (event-cause grob) 'pitch)) (grob-name (ly:pitch-notename grob-pitch)) (delta (modulo (- grob-name tonic-name) 7)) (note-names (make-vector 7 (number->string (1+ delta))))) (ly:grob-set-property! grob 'note-names note-names)))))) #(set-global-staff-size 26) \layout { ragged-right = ##t \context { \Voice \consists \Ez_numbers_engraver } } \relative c' { \easyHeadsOn c4 d e f g4 a b c \break \key a \major a,4 b cis d e4 fis gis a \break \key d \dorian d,4 e f g a4 b c d }
Notationsreferenz: Die Notensystemgröße einstellen.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)note-event in Abschnitt ‘note-event’ in Referenz der Interna, (internals)Note_heads_engraver in Abschnitt ‘Note_heads_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)NoteHead in Abschnitt ‘NoteHead’ in Referenz der Interna, (internals)note-head-interface in Abschnitt ‘note-head-interface’ in Referenz der Interna.
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@translationof Shape note heads
In dieser Notation haben die Notenköpfe eine Form, die ihrer harmonischen Funktion innerhalb der Tonleiter entspricht. Die Notation war sehr beliebt in amerikanischen Liederbüchern des 19. Jahrhunderts. Auf diese Weise können die Formen Sacred Harp, Southern Harmony, Funk (Harmonia Sacra), Walker und Aiken (Christian Harmony) benutzt werden:
\relative c'' { \aikenHeads c, d e f g2 a b1 c \break \sacredHarpHeads c,4 d e f g2 a b1 c \break \southernHarmonyHeads c,4 d e f g2 a b1 c \break \funkHeads c,4 d e f g2 a b1 c \break \walkerHeads c,4 d e f g2 a b1 c \break }
Die unterschiedlichen Formen richten sich nach der Stufe in der
Skala, wobei der Grundton der Skala aus dem \key-Befehl
entnommen wird. Wenn man eine Moll-Skala benutzt, ergibt sich
die Form der Notenköpfe aus der parallelen Dur-Tonleiter:
\key a \minor \aikenHeads a b c d e2 f g1 a \break \aikenHeadsMinor a,4 b c d e2 f g1 a \break \sacredHarpHeadsMinor a,2 b c d \break \southernHarmonyHeadsMinor a2 b c d \break \funkHeadsMinor a2 b c d \break \walkerHeadsMinor a2 b c d \break
\aikenHeads,
\aikenHeadsMinor,
\funkHeads,
\funkHeadsMinor,
\sacredHarpHeads,
\sacredHarpHeadsMinor,
\southernHarmonyHeads,
\southernHarmonyHeadsMinor,
\walkerHeads,
\walkerHeadsMinor.
Notenkopfstile basierend auf der Tonleiterstufe erstellen
Die shapeNoteStyles-(NotenFormenStile)-Eigenschaft kann benutzt
werden, um verschiedene Notenstile für jeden Schritt der Tonleiter
zu definieren (vorgegeben von der Tonart oder der „tonic“
(Tonika)-Eigenschaft. Diese Eigenschaft braucht eine Anzahl von Symbolen,
welche beliebig sein können (geometrische Ausdrücke wie triangle
(Dreieck), cross (Kreuz) und xcircle (X-Kreis) sind erlaubt)
oder basierend auf einer alten amerikanischen Notensatztradition (einige
lateinische Notenbezeichnungen sind auch erlaubt).
Um alte amerikanische Liederbücher zu imitieren, gibt es einige
vordefinierte Notenstile wie etwa \aikenHeads (im Stil von Aiken)
oder \sacredHarpHeads (im Stil der Sacred Harp-Tradition).
Dieses Beispiel zeigt, wie man unterschiedlich geformte Noten erhält und eine Melodie transponieren kann, ohne dass das Verhältnis zwischen den harmonischen Funktionen und dem Notenstil verloren geht.
fragment = { \key c \major c2 d e2 f g2 a b2 c } \new Staff { \transpose c d \relative c' { \set shapeNoteStyles = ##(do re mi fa #f la ti) \fragment } \break \relative c' { \set shapeNoteStyles = ##(cross triangle fa #f mensural xcircle diamond) \fragment } }
Alle Notenkopfstile finden sich in Notenkopfstile.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
Notationsreferenz: Notenkopfstile.
Referenz der Interna: (internals)note-event in Abschnitt ‘note-event’ in Referenz der Interna, (internals)Note_heads_engraver in Abschnitt ‘Note_heads_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)NoteHead in Abschnitt ‘NoteHead’ in Referenz der Interna, (internals)note-head-interface in Abschnitt ‘note-head-interface’ in Referenz der Interna.
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@translationof Improvisation
Improvisation wird manchmal angezeigt, indem schräge Notenköpfe gesetzt werden, wenn der Spieler eine beliebige Tonhöhe wählen kann aber den vorgegebenen Rhythmus spielen soll. Sie können wie folgt benutzt werden:
\new Voice \with { \consists "Pitch_squash_engraver" } \relative { e''8 e g a a16( bes) a8 g \improvisationOn e8 ~ 2 ~ 8 f4 f8 ~ 2 \improvisationOff a16( bes) a8 g e }
\improvisationOn,
\improvisationOff.
Schnipsel: (snippets)Pitches in Abschnitt ‘Pitches’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)Pitch_squash_engraver in Abschnitt ‘Pitch_squash_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)Voice in Abschnitt ‘Voice’ in Referenz der Interna, (internals)RhythmicStaff in Abschnitt ‘RhythmicStaff’ in Referenz der Interna.
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