| [ < ] | [ > ] | [ << ] | [ Nach oben ] | [ >> ] | [Anfang] | [Inhalt] | [Index] | [ ? ] |
@translationof Chord notation
Akkorde können entweder als normale Noten oder im Akkordmodus notiert werden; bei letztere Eingabemethode können unterschiedliche europäische Akkordbezeichnungsstile eingesetzt werden. Akkordbezeichnungen und Generalbass können auch angezeigt werden.
| 2.7.1 Akkord-Modus | ||
| 2.7.2 Akkorde anzeigen | ||
| 2.7.3 Generalbass |
| [ < ] | [ > ] | [ << ] | [ Nach oben ] | [ >> ] | [Anfang] | [Inhalt] | [Index] | [ ? ] |
@translationof Chord mode
Im Akkordmodus (engl. „chord“) werden Akkorde anhand von einem Symbol der erwünschten Akkordstruktur notiert, anstatt dass die einzelnen Tonhöhen ausgeschrieben werden.
| Überblick über den Akkord-Modus | ||
| Übliche Akkorde | ||
| Erweiterte und modifizierte Akkorde |
| [ < ] | [ > ] | [ << ] | [ Nach oben ] | [ >> ] | [Anfang] | [Inhalt] | [Index] | [ ? ] |
@translationof Chord mode overview
Akkorde können als simultane Noten eingegeben werden, wie gezeigt in Noten mit Akkorden.
Akkorde können aber auch im Akkordmodus notiert werden. Das ist ein Eingabemodus, der sich an Akkordstrukturen traditioneller europäischer Musik und nicht an bestimmten einzelnen Tonhöhen orientiert. Er bietet sich an, wenn man es gewohnt ist, Akkordsymbole zur Beschreibung von Akkorden zu benutzen. Mehr Information zu unterschiedlichen Eingabemethoden findet sich in Eingabe-Modi.
\chordmode { c1 g a g c }
Akkorde, die im Akkordmodus eingegeben werden, sind musikalische
Elemente und können genauso wie Akkorde im Notenmodus
transponiert werden. \chordmode ist absolut, und deshalb
hat \relative keine Auswirkung auf die \chordmode-Abschnitte.
Im Akkord-Modus ist jedoch die absolute Tonhöhe eine Oktave höher
als im Notationsmodus.
Akkordmodus und Notenmodus können gemischt verwendet werden:
\relative { <c' e g>2 <g b d> \chordmode { c2 f } <c e g>2 <g' b d> \chordmode { f2 g } }
Glossar: (music-glossary)chord in Abschnitt ‘chord’ in Glossar.
Notationsreferenz: Noten mit Akkorden, Eingabe-Modi.
Schnipsel: (snippets)Chords in Abschnitt ‘Chords’ in Schnipsel.
Vordefinierte Abkürzung für Artikulationen und Ornamente können mit Noten im Akkordmodus nicht benutzt werden, siehe auch Artikulationszeichen und Verzierungen.
Wenn Akkord- und Notenmodus in linearer Musik abwechseln eingesetzt werden und der Akkordmodus am Anfang steht, erstellt der Notenmodus ein neues Notensystem:
\chordmode { c2 f } <c e g>2 <g' b d>
Um dieses Verhalten zu verhindert, muss der Staff-Kontext
explizit aufgerufen werden:
\new Staff { \chordmode { c2 f } <c e g>2 <g' b d> }
| [ < ] | [ > ] | [ << ] | [ Nach oben ] | [ >> ] | [Anfang] | [Inhalt] | [Index] | [ ? ] |
@translationof Common chords
Ein Dreiklang wird mit seinem Grundton mit einer möglichen Dauer dahinter notiert:
\chordmode { c2 f4 g }
Moll- übermäßige und verminderte Dreiklänge werden notiert, indem
: und ein Modifikator hinter der Dauer angegeben wird:
\chordmode { c2:m f4:aug g:dim }
Septakkorde können erstellt werden:
\chordmode { c1:7 c:m7 c:maj7 c:dim7 c:aug7 }
Diese Tabelle zeigt die Funktion der Modifikatoren von Dreiklängen und Septakkorden. Die siebte Stufe wird standardmäßig als kleine Septime realisiert, sodass der Dominantseptakkord die Grundform des Septakkordes darstellt. Alle Alterationen sind relativ zur Dominantsept. Eine vollständigere Tabelle findet sich in Übliche Akkord-Variablen.
| Modifikator | Funktion | Beispiel |
| Kein | Standard: erzeugt einen Durdreiklang. | |
| m, m7 | Mollakkord: Dieser Modifikator erniedrigt die dritte Stufe. | |
| dim, dim7 | Verminderter Akkord: Dieser Modifikator erniedrigt die dritte, fünfte und (wenn vorhanden) die siebte Stufe. | |
| aug | Übermäßiger Akkord: Dieser Modifikator erhöht die fünfte Stufe. | |
| maj, maj7 | Großer Septakkord: Dieser Modifikator fügt eine erhöhte siebe
Stufe hinzu. 7 nach dem maj ist optional. NICHT
benutzen, um einen Durdreiklang zu notieren. |
Notationsreferenz: Übliche Akkord-Variablen, Erweiterte und modifizierte Akkorde.
Schnipsel: (snippets)Chords in Abschnitt ‘Chords’ in Schnipsel.
Nur ein Qualitätsmodifikator sollte pro Akkord benutzt werden, meistens für die höchste Stufe des Akkordes. Akkorde mit weiteren Qualitätsmodifikatoren werden ohne Warnung oder Fehlermeldung gelesen, aber das Ergebnis ist nicht vorhersagbar. Akkorde, die nicht mit einem einzigen Qualitätsmodifikator erreicht werden können, sollten mit einzelnen Tonhöhen alteriert werden, wie beschrieben in Erweiterte und modifizierte Akkorde.
| [ < ] | [ > ] | [ << ] | [ Nach oben ] | [ >> ] | [Anfang] | [Inhalt] | [Index] | [ ? ] |
@translationof Extended and altered chords
Akkordstrukturen können im Akkordmodus beliebig komplex konstruiert werden. Die Modifikatoren können benutzt werden, um den Akkord zu erweitern, bestimmte Stufen hinzuzufügen oder zu entfernen, Stufen zu erhöhen oder zu erniedrigen und Bassnoten hinzuzufügen bzw. Umkehrungen zu erzeugen.
Die erste Zahl, die auf den Doppelpunkt folgt, wird als „Bereich“ des Akkordes interpretiert: Terzen werden auf dem Grundton gestapelt, bis die angegebene Zahl (=Tonstufe) erreicht ist. Die siebte Stufe, die zu einem Akkord hinzugefügt wird, ist die kleine Septime, nicht die große. Wenn der Bereich keine Terz ist (also etwa 6), dann werden Terzen bis zur höchst möglichen Terz unter dem Bereich gestapelt, und der Endton des Bereichs wird hinzugefügt. Der größtmögliche Wert ist 13. Jeder größere Werte wird als 13 interpretiert.
\chordmode { c1:2 c:3 c:4 c:5 c1:6 c:7 c:8 c:9 c1:10 c:11 c:12 c:13 c1:14 }
Sowohl c:5 als auch c erzeugen einen D-Dur-Dreiklang.
Da eine unveränderte 11 nicht gut klingt, wenn sie mit einer
unveränderten 13 zusammenklingt, wird die 11 von einem :13-Akkord
entfernt (es sei denn sie wird explizit verlangt).
\chordmode { c1:13 c:13.11 c:m13 }
Kompliziertere Akkorde können auch konstruiert werden, indem einzelne Intervalle zu dem Grundton addiert werden. Diese Additionen werden nach dem Bereich notiert und mit Punkten voneinander getrennt. Die normale Septime, die zu einem Akkord hinzugefügt wird, ist die kleine Septime, nicht die große.
\chordmode { c1:3.5.6 c:3.7.8 c:3.6.13 }
Hinzugefügte Stufen können beliebig groß sein:
\chordmode { c4:3.5.15 c:3.5.20 c:3.5.25 c:3.5.30 }
Einzelne Stufen können mit - oder + vergrößert
oder verkleinert werden. Um eine Stufe zu verändert, die automatisch
in den Akkord aufgenommen wurde, kann sie in veränderter Form
nach dem Bereich hinzugefügt werden.
\chordmode { c1:7+ c:5+.3- c:3-.5-.7- }
Zu entfernende Töne werden mit der gleichen Methode notiert,
allerdings mit einem Dach (^) vor der Sequenz, die
nicht erscheinen soll. Sie müssen nach den zu addierenden
Tönen notiert werden. Die einzelnen zu entfernenden Töne werden
mit Punkten getrennt.
\chordmode { c1^3 c:7^5 c:9^3 c:9^3.5 c:13.11^3.7 }
Sekund- und Quartakkorde können mit dem Modifikator sus
notiert werden. Hiermit wird die dritte Stufe aus dem Akkord
entfernt. Mit einer anschließenden 2 wird die zweite, mit
einer 4 die vierte Stufe hinzugefügt. sus entspricht
^3 und sus4 ist gleich .4^3.
\chordmode { c1:5 c:sus2 c:sus4 c:5.4 }
Eine Umkehrung (ein Ton des Akkordes wird unter den Grundton gesetzt)
sowie auch zusätzliche Bassnoten können mit dem Schrägstrich (/) markiert
werden:
\chordmode { c1 c/g c/f }
Eine Bassnote, die zum Akkord hinzugehört, kann hinzugefügt werden, anstatt dass sie aus dem Akkord entnommen wird, indem noch ein Plus zwischen den Schrägstrich und die Tonhöhe gesetzt wird:
\chordmode { c1 c/g c/+g }
Akkordmodifikatoren, die benutzt werden können, um eine große Anzahl an Standardakkorden zu erzeugen, werden gezeigt in Übliche Akkord-Variablen.
Notationsreferenz: Übliche Akkord-Variablen.
Schnipsel: (snippets)Chords in Abschnitt ‘Chords’ in Schnipsel.
Jede Stufe kann nur einmal in einem Akkord vorkommen.
Im folgenden Beispiel wird ein erweiterter Akkord erstellt,
weil 5+ zuletzt gelesen wird.
\chordmode { c1:3.5.5-.5+ }
Nur die zweite Umkehrung kann erstellt werden, indem eine Bassnote hinzugefügt wird. Die erste Umkehrung erfordert, dass der Grundton des Akkordes geändert wird.
\chordmode { c'1: c':/g e:6-3-^5 e:m6-^5 }
| [ < ] | [ > ] | [ << ] | [ Nach oben ] | [ >> ] | [Anfang] | [Inhalt] | [Index] | [ ? ] |
@translationof Displaying chords
Akkorde können zusätzlich zur üblichen Notation als Töne auf einem Notensystem auch mit einem Akkordsymbol gesetzt werden.
| Akkordbezeichnungen drucken | ||
| Akkordbezeichnungen anpassen |
| [ < ] | [ > ] | [ << ] | [ Nach oben ] | [ >> ] | [Anfang] | [Inhalt] | [Index] | [ ? ] |
@translationof Printing chord names
Akkordsymbole anstelle der Noten werde im ChordNames-Kontext
notiert.
\new ChordNames { \chordmode { c2 f4. g8 } }
Die Akkorde können entweder als simultane Noten oder unter Einsatz
des Akkordmodus (chordmode) notiert werden. Der angezeigte
Akkord ist der gleiche, es sei denn, Umkehrungen oder zusätzliche
Basstöne werden notiert:
<< \new ChordNames { <c e g>2 <f bes c> <f c' e g>1 \chordmode { c2 f:sus4 c1:/f } } { <c e g>2 <f bes c> <f, c' e g>1 \chordmode { c2 f:sus4 c1:/f } } >>
Pausen, die in einem ChordNames-Kontext notiert werden, werden
mit der noChordSymbol-Beschriftung darstellt.
<< \new ChordNames \chordmode { c1 r1 g1 c1 } \chordmode { c1 r1 g1 c1 } >>
\chords { ... } ist eine Kurznotation für die Bezeichnung
\new ChordNames { \chordmode { ... } }.
\chords { c2 f4.:m g8:maj7 }
\new ChordNames { \chordmode { c2 f4.:m g8:maj7 } }
Akkordsymbole bei Wechsel anzeigen
Akkordsymbole können so eingestellt werden, dass sie nur zu Beginn der Zeile und bei Akkordwechseln angezeigt werden.
harmonies = \chordmode { c1:m c:m \break c:m c:m d } << \new ChordNames { \set chordChanges = ##t \harmonies } \new Staff { \relative c' { \harmonies } } >>
Ein einfaches Liedblatt
Ein Liedblatt besteht aus Akkordbezeichnungen, einer Melodie und dem Liedtext:
<< \chords { c2 g:sus4 f e } \new Staff \relative c'' { a4 e c8 e r4 b2 c4( d) } \addlyrics { One day this shall be free __ } >>
Glossar: (music-glossary)chord in Abschnitt ‘chord’ in Glossar.
Notationsreferenz: Musik parallel notieren.
Schnipsel: (snippets)Chords in Abschnitt ‘Chords’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)ChordNames in Abschnitt ‘ChordNames’ in Referenz der Interna, (internals)ChordName in Abschnitt ‘ChordName’ in Referenz der Interna, (internals)Chord_name_engraver in Abschnitt ‘Chord_name_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)Volta_engraver in Abschnitt ‘Volta_engraver’ in Referenz der Interna, (internals)Bar_engraver in Abschnitt ‘Bar_engraver’ in Referenz der Interna.
Akkorde, die Umkehrungen oder zusätzliche Basstöne beinhalten, werden nicht richtig bezeichnet, wenn sie im Notenmodus notiert werden.
| [ < ] | [ > ] | [ << ] | [ Nach oben ] | [ >> ] | [Anfang] | [Inhalt] | [Index] | [ ? ] |
@translationof Customizing chord names
Es gibt kein allein gültiges System zur Benennung von Akkorden. Unterschiedliche Musiktraditionen benutzen unterschiedliche Bezeichnungen für die gleichen Akkorde. Es gibt zusätzlich auch unterschiedliche Symbole, die für den gleichen Akkord angezeigt werden können. Die Bezeichnungen und dargestellten Symbole können angepasst werden.
Die Standardeinstellungen für die Symbole entsprechen den Konventionen im Jazz, wie sie von Klaus Ignatzek (siehe (essay-big-page)Literatur in Abschnitt ‘Literatur’ in Aufsatz). vorgeschlagen wurden. Das Benennungssystem für die Akkorde kann verändert werden, wie weiter unten gezeigt wird. Ein alternatives Notationssystem für Jazzakkorde ist auch erhältlich. Die Ignatzek und die alternative Jazznotation finden sich in der Tabelle in Liste der Akkordbezeichnungen.
Zusätzlich zu den unterschiedlichen Bezeichnungssystemen werden
unterschiedliche Notenbezeichnungen für die Grundtöne.
Die vordefinierten Befehle \germanChords,
\semiGermanChords, \italianChords und \frenchChords
setzen diese Variablen. Die Auswirkungen werden im nächsten Beispiel
gezeigt.
Deutsche Liederbücher zeigen Mollakkorde oft durch die Verwendung von
Kleinbuchstaben an, ohne die Endung m. Dieses Verhalten kann
erreicht werden, indem man die chordNameLowercaseMinor-Eigenschaft
setzt:
\chords { \set chordNameLowercaseMinor = ##t c2 d:m e:m f }
Wenn keine der definierten Einstellungen zum gewünschten Ergebnis führt, kann die Anzeige des Akkordsymbols durch die folgenden Eigenschaften verändert werden:
chordRootNamerDas Akkordsymbol wird normalerweise als Buchstabe des Grundtons mit
optionaler Alteration dargestellt. Die Interpretation
einer Tonhöhe als Buchstabe wird von der chordRootNamer-Funktion
übernommen. Besondere Bezeichnungen, wie etwa im Deutschen H für
einen H-Dur-Akkord (und nicht „B“ wie im Englischen), können
durch Hinzufügen einer neuen Funktion zu dieser Eigenschaft
erstellt werden.
majorSevenSymbolMit dieser Eigenschaft wird das Aussehen der Notation für die
große Septime (7) bestimmt. Vordefiniert sind die Optionen
whiteTriangleMarkup und blackTriangleMarkup.
additionalPitchPrefixWenn die Akkordbezeichnung zusätzliche Tonhöhen enthält, können sie optional mit einer Textvorsilbe versehen werden. Als Standard ist keine Vorsilbe eingestellt, sodass die visuelle Einfachheit gewahrt bleibt, aber für eine kleine Anzahl zusätzlicher Töne kann diese Option effektiv sein.
\new ChordNames { <c e g d'> % add9 \set additionalPitchPrefix = "add" <c e g d'> % add9 }
chordNoteNamerWenn das Akkordsymbol zusätzliche Tonhöhen enthält, die nicht den
Grundton darstellen (etwa eine zusätzliche Bassnote), wird diese
Funktion eingesetzt, um die zusätzliche Tonhöhe auszugeben.
In den Standardeinstellungen wird die Tonhöhe mit der
chordRootNamer-Funktion gesetzt. Die
chordNoteNamer-Eigenschaft hingegen kann dieses Verhalten
verändern und etwa den Basston etwa als Kleinbuchstaben darstellen.
chordNameSeparatorVerschiedene Teile eines Akkordsymboles werden normalerweise
durch eine kleinen Freiraum angezeigt. Indem chordNameSeparator
ein Wert zugewiesen wird, kann ein beliebiges Zeichen für
den Trenner benutzt werden. Das hat keine Auswirkung auf den
Trenner zwischen einem Akkord und seiner Bassnote. Um diesen
einzustellen muss slashChordSeparator benutzt werden.
\chords { c4:7.9- c:7.9-/g \set chordNameSeparator = \markup { "/" } \break c4:7.9- c:7.9-/g }
slashChordSeparatorAkkorde können auch aufbauend auf einer anderen Bassnote als dem
üblichen Grundton gespielt werden. Sie werden Umkehrungen genannt,
sind aber auch als Slash-Akkorde bekannt, weil ihre übliche Notation
aus dem Akkordsymbol, einem Schrägstrich und dem Basston besteht.
Deshalb ist der Standardwert von slashChordSeparator ein
Schrägstrich, aber jedes andere Beschriftungszeichen kann auch eingestellt
werden.
\chords { c4:7.9- c:7.9-/g \set slashChordSeparator = \markup { " over " } \break c4:7.9- c:7.9-/g }
chordNameExceptionsDiese Funktion ist eine Liste mit Paaren. Das erste Objekt eines
Paares ist eine Anzahl von Tonhöhen, die die Stufen eines Akkordes
definieren. Das zweite Objekt ist eine Beschriftung, die nach
chordRootNamer ausgegeben wird, um das Akkordsymbol zu
erstellen.
minorChordModifierMoll-Akkorde werden oft durch ein nachgestelltes „m“ rechts des Akkordgrundtons angezeigt. Manche bevorzugen aber andere Zeichen, wie etwa ein Minus-Zeichen.
\chords { c4:min f:min7 \set minorChordModifier = \markup { "-" } \break c4:min f:min7 }
chordPrefixSpacerDas Zeichen für Moll-Akkorde, durch minorChordModifier erstellt,
wird normalerweise direkt hinter dem Akkordbuchstaben gesetzt. Mit der
Eigenschaft chordPrefixSpacer kann ein Abstand(halter) zwischen
den Buchstaben und das Zeichen gesetzt werden. Der Abstandhalter wird
nicht verwendet, wenn der Grundton erhöht oder erniedrigt ist.
\whiteTriangleMarkup,
\blackTriangleMarkup,
\germanChords,
\semiGermanChords,
\italianChords,
\frenchChords.
Akkordsymbolausnahmen
Die Eigenschaft chordNameExceptions kann benutzt werden, um eine
Liste an besonderen Notationen für bestimmte Akkorde zu speichern.
% modify maj9 and 6(add9) % Exception music is chords with markups chExceptionMusic = { <c e g b d'>1-\markup { \super "maj9" } <c e g a d'>1-\markup { \super "6(add9)" } } % Convert music to list and prepend to existing exceptions. chExceptions = #( append ( sequential-music-to-chord-exceptions chExceptionMusic #t) ignatzekExceptions) theMusic = \chordmode { g1:maj9 g1:6.9 \set chordNameExceptions = #chExceptions g1:maj9 g1:6.9 } \layout { ragged-right = ##t } << \context ChordNames \theMusic \context Voice \theMusic >>
Akkordbezeichnung maj7
Das Aussehen des großen Septakkords kann mit majorSevenSymbol verändert werden.
\chords { c:7+ \set majorSevenSymbol = \markup { j7 } c:7+ }
Tatkstriche in einen ChordNames-Kontext hinzufügen
Um Taktstriche in einem ChordNames-Kontext anzeigen zu lassen, muss der
Bar_engraver hinzugefügt werden.
\new ChordNames \with { \override BarLine.bar-extent = #'(-2 . 2) \consists "Bar_engraver" } \chordmode { f1:maj7 f:7 bes:7 }
Wiederholungs-(Volta-)Klammern unterhalb der Akkordsymbole
Indem man den Volta_engraver zu dem entsprechenden Notensystem
hinzufügt, können Wiederholungsklammern unterhalb der Akkorde gesetzt
werden.
\score { << \chords { c1 c1 } \new Staff \with { \consists "Volta_engraver" } { \repeat volta 2 { c'1 } \alternative { c' } } >> \layout { \context { \Score \remove "Volta_engraver" } } }
Akkordsymboltrenner verändern
Der Trenner zwischen unterschiedlichen Teilen eines Akkordsymbols kann beliebiger Text sein.
\chords { c:7sus4 \set chordNameSeparator = \markup { \typewriter | } c:7sus4 }
Notationsreferenz: Liste der Akkordbezeichnungen, Übliche Akkord-Variablen.
Aufsatz über den automatischen Musiksatz: (essay-big-page)Literatur in Abschnitt ‘Literatur’ in Aufsatz.
Installierte Dateien: ‘scm/chords-ignatzek-names.scm’, ‘scm/chord-entry.scm’, ‘ly/chord-modifiers-init.ly’.
Schnipsel: (snippets)Chords in Abschnitt ‘Chords’ in Schnipsel.
Akkordsymbole werden von den Tonhöhenbezeichnungen innerhalb des
Akkordes und der Information über die Akkordstruktur, die innerhalb
von \chordmode notiert wurde, bestimmt. Wenn der direkte
Notenmodus benutzt wird, stammen unerwünschte Bezeichnungen daher,
dass Umkehrungen und zusätzliche Bassnoten nicht richtig
interpretiert werden.
myChords = \relative c' { \chordmode { c1 c/g c/f } <c e g>1 <g c e> <f c' e g> } << \new ChordNames { \myChords } \new Staff { \myChords } >>
| [ < ] | [ > ] | [ << ] | [ Nach oben ] | [ >> ] | [Anfang] | [Inhalt] | [Index] | [ ? ] |
@translationof Figured bass
Generalbassnotation kann dargestellt werden.
| Grundlagen des Bezifferten Basses | ||
| Eingabe des Generalbass’ | ||
| Generalbass anzeigen |
| [ < ] | [ > ] | [ << ] | [ Nach oben ] | [ >> ] | [Anfang] | [Inhalt] | [Index] | [ ? ] |
@translationof Introduction to figured bass
LilyPond stellt Unterstützung für Generalbassnotation, auch als Basso Continuo bezeichnet, zur Verfügung.
<< \new Voice { \clef bass dis4 c d ais g fis} \new FiguredBass { \figuremode { < 6 >4 < 7\+ >8 < 6+ [_!] > < 6 >4 <6 5 [3+] > < _ >4 < 6 5/>4 } } >>
Die Unterstützung für Generalbass besteht aus zwei Teilen: Es gibt
einen Eingabe-Modus, aktiviert durch den Befehl \figuremode,
in dem Ziffern für den Bass als Nummern eingegeben werden können,
und einen Kontext FiguredBass, der dafür sorgt, dass die
entsprechenden BassFigure-Objekte auch erstellt werden.
Generalbass kann auch in einem Staff-Kontext dargestellt
werden.
\figures{ ... } ist eine Kurznotation für
\new FiguredBass { \figuremode { ... } }.
Auch wenn die Unterstützung für Generalbass auf den ersten Blick
wie die Akkordunterstützung ausschauen mag, ist sie sehr viel
einfacher. \figuremode speichert einfach die Zahlen und der
FiguredBass-Kontext setzt sie in der Form, wie sie notiert
wurden. Sie werden nicht in Tonhöhen umgewandelt.
Glossar: (music-glossary)figured bass in Abschnitt ‘figured bass’ in Glossar.
Schnipsel: (snippets)Chords in Abschnitt ‘Chords’ in Schnipsel.
| [ < ] | [ > ] | [ << ] | [ Nach oben ] | [ >> ] | [Anfang] | [Inhalt] | [Index] | [ ? ] |
@translationof Entering figured bass
\figuremode (Zahlenmodus) wird benutzt, um den Eingabemodus
auf den Zahlenmodus umzustellen. Mehr Information zu unterschiedlichen
Eingabemodi findet sich in Eingabe-Modi.
Im Zahlenmodus wird eine Gruppe von Bassziffern mit den Zeichen
< und > begrenzt. Die Dauer wird nach dem >-Zeichen
eingegeben.
\new FiguredBass { \figuremode { <6 4>2 } }
Versetzungszeichen (inklusive Auflösungszeichen) können hinzugefügt werden:
\figures { <7! 6+ 4-> <5++> <3--> }
Übermäßige und verminderte Stufen können dargestellt werden:
\figures { <6\+ 5/> <7/> }
Ein Schrägstrich von links nach rechts (üblicherweise für erhöhte Sexten benutzt) kann erstellt werden:
\figures { <6> <6\\> }
Vertikaler Platz und Klammern können zu den Zahlen hinzugefügt werden:
\figures { <[12 _!] 8 [6 4]> }
Beliebiger Text kann als Zahl notiert werden:
\figures { <\markup { \tiny \number 6 \super (1) } 5> }
Es ist auch möglich, Fortsetzungslinien für wiederholte Ziffern zu benutzen.
<< { \clef bass e4 d c b, e4 d c b, } \figures { \bassFigureExtendersOn <6 4>4 <6 3> <7 3> <7 3> \bassFigureExtendersOff <6 4>4 <6 3> <7 3> <7 3> } >>
In diesem Fall werden wiederholte Ziffern immer durch eine Linie ersetzt, es sei denn, die Linie wird explizit beendet.
<< \figures { \bassFigureExtendersOn <6 4>4 <6 4> <6\! 4\!> <6 4> } { \clef bass d4 d c c } >>
Die folgende Tabelle zeigt die vorhandenen Zahlenmodifikatoren:
| Modifier | Purpose | Example |
| +, -, ! | Accidentals | |
| \+, / | Augmented and diminished steps | |
| \\ | Raised sixth step | |
| \! | End of continuation line |
\bassFigureExtendersOn,
\bassFigureExtendersOff.
Positionen von Generalbass-Alterationszeichen verändern
Versetzungszeichen und Pluszeichen können vor oder nach den Ziffern erscheinen,
je nach den Einstellungen der figuredBassAlterationDirection und
figuredBassPlusDirection-Eigenschaften.
\figures { <6\+> <5+> <6 4-> r \set figuredBassAlterationDirection = #RIGHT <6\+> <5+> <6 4-> r \set figuredBassPlusDirection = #RIGHT <6\+> <5+> <6 4-> r \set figuredBassAlterationDirection = #LEFT <6\+> <5+> <6 4-> r }
Schnipsel: (snippets)Chords in Abschnitt ‘Chords’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)BassFigure in Abschnitt ‘BassFigure’ in Referenz der Interna, (internals)BassFigureAlignment in Abschnitt ‘BassFigureAlignment’ in Referenz der Interna, (internals)BassFigureLine in Abschnitt ‘BassFigureLine’ in Referenz der Interna, (internals)BassFigureBracket in Abschnitt ‘BassFigureBracket’ in Referenz der Interna, (internals)BassFigureContinuation in Abschnitt ‘BassFigureContinuation’ in Referenz der Interna, (internals)FiguredBass in Abschnitt ‘FiguredBass’ in Referenz der Interna.
| [ < ] | [ > ] | [ << ] | [ Nach oben ] | [ >> ] | [Anfang] | [Inhalt] | [Index] | [ ? ] |
@translationof Displaying figured bass
Generalbass kann mit dem FiguredBass-Kontext, aber auch in
den meisten anderen Staff-Kontexten dargestellt werden.
Wenn die Ziffern im FiguredBass-Kontext dargestellt werden,
ist die vertikale Position der Ziffern unabhängig von den Noten
des parallelen Systems.
<< \relative { c''4 c'8 r8 c,4 c' } \new FiguredBass { \figuremode { <4>4 <10 6>8 s8 <6 4>4 <6 4> } } >>
In diesem Beispiel muss der FiguredBass-Kontext explizit
erstellt werden, damit kein zusätzliches (leeres) Notensystem
erstellt wird.
Bassziffern können auch direkt einem Notensystemkontext (Staff)
hinzugefügt werden. In diesem Fall wird ihre vertikale Position automatisch
bestimmt.
<< \new Staff = myStaff \figuremode { <4>4 <10 6>8 s8 <6 4>4 <6 4> } %% Put notes on same Staff as figures \context Staff = myStaff { \clef bass c4 c'8 r8 c4 c' } >>
Wenn Generalbass zu einem vorhandenen System hinzugefügt wird, ist es möglich, die Ziffern über oder unter dem System anzuzeigen:
<< \new Staff = myStaff \figuremode { <4>4 <10 6>8 s8 \bassFigureStaffAlignmentDown <6 4>4 <6 4> } %% Put notes on same Staff as figures \context Staff = myStaff { \clef bass c4 c'8 r8 c4 c' } >>
Schnipsel: (snippets)Chords in Abschnitt ‘Chords’ in Schnipsel.
Referenz der Interna: (internals)BassFigure in Abschnitt ‘BassFigure’ in Referenz der Interna, (internals)BassFigureAlignment in Abschnitt ‘BassFigureAlignment’ in Referenz der Interna, (internals)BassFigureLine in Abschnitt ‘BassFigureLine’ in Referenz der Interna, (internals)BassFigureBracket in Abschnitt ‘BassFigureBracket’ in Referenz der Interna, (internals)BassFigureContinuation in Abschnitt ‘BassFigureContinuation’ in Referenz der Interna, (internals)FiguredBass in Abschnitt ‘FiguredBass’ in Referenz der Interna.
Um sicherzugehen, dass die Fortsetzungslinien funktionieren, sollte der gleiche Rhythmus für die Bassfiguren und die eigentlichen Noten der Bassstimme benutzt werden.
<< { \clef bass \repeat unfold 4 { f16. g32 } f8. es16 d8 es } \figures { \bassFigureExtendersOn % The extenders are correct here, with the same rhythm as the bass \repeat unfold 4 { <6 4->16. <6 4->32 } <5>8. r16 <6>8 <6\! 5-> } >> << { \clef bass \repeat unfold 4 { f16. g32 } f8. es16 d8 es } \figures { \bassFigureExtendersOn % The extenders are incorrect here, even though the timing is the same <6 4->4 <6 4->4 <5>8. r16 <6>8 <6\! 5-> } >>
Wenn Fortsetzungslinien eingesetzt werden, können aufeinander folgende Bezifferungen mit der selben Zahl in einer anderen Position dazu führen, dass sich die Reihenfolge der Zahlen umkehrt.
<< { fis4 g g, e' } \figures { \bassFigureExtendersOn <6 5>4 <5\! 4> < 5 _!> <6> } >>
Um dieses Problem zu umgehen, kann die Fortsetzungslinie nach der Bezifferung, mit der die Linie beginnen soll, angeschaltet und am Ende der Linie wieder ausgeschaltet werden.
<< { fis4 g g, e' } \figures { <6 5>4 <5 4> \bassFigureExtendersOn < 5 _!>4 <6> \bassFigureExtendersOff } >>
| [ < ] | [ > ] | [ << ] | [ Nach oben ] | [ >> ] |
Dieses Dokument wurde erzeugt von gub am 13. Juli 2020 durch texi2html 1.82.
Andere Sprachen: English, català, español, français, italiano, 日本語.
Über die automatische Sprachauswahl.