Tonhöhen
sharp oder flat im Namen benötigen jetzt einen
Bindestrich.
\key a-flat \major |
statt:
\key aflat \major |
Tonhöhen mit doppelten Vorzeichen werden hierbei nur mit einem
Bindestrich versehen. Für die englische Variante des deutschen
oder niederländischen cisis etwa:
\key c-sharpsharp \major |
ChoirStaff-Kontext übergreifend definiert werden.
modern-voice, piano und ihren Äquivalenten:
choral
Die Vorzeichenregel choral ist jetzt Standardvorgabe für
ChoirStaff.
choral-cautionary
choral-cautionary entspricht choral, setzt aber
unterstützende Vorzeichen in Behelfsform.
Vgl. (notation-big-page)Automatische Versetzungszeichen in Abschnitt ‘Automatische Versetzungszeichen’ in Notationsreferenz.
| Example | Output | Example | Output |
|---|---|---|---|
\clef GG | \clef tenorG | ||
\clef varC | \clef altovarC | ||
\clef tenorvarC | \clef baritonevarC | ||
\clef varpercussion |
Vgl. (notation-big-page)Notenschlüssel-Glyphen in Abschnitt ‘Notenschlüssel-Glyphen’ in Notationsreferenz.
re oder ré
geschrieben werden.
\language "français" do ré mi fa | sol la si do | ré1
Doppelkreuze werden durch Anhängen von x eingegeben:
\language "français" dob, rebb misb fabsb | sold ladd six dosd | rédsd1
Neuheiten bei Tonlängen
MultiMeasureRest.space-increment das
Verhältnis bestimmt. Die Standardvorgabe dieses Wertes beträgt
2.0.
\compressEmptyMeasures R1*2 R1*4 R1*64 R1*16
\compressEmptyMeasures \override Staff.MultiMeasureRest.space-increment = 2.5 R1*2 R1*4 R1*64 R1*16
\partial in parallelen
Stimmen oder anderen Kontexten ist deutlich verbessert worden.
\time und \partial zu
verändern.
f f f f | f2. \bar "||" \time 3/4 \partial 4 f8 8 | f2 f8 f |
c64[ 64] 32 16 8^- <g b d>4~ 2 | 1
\new DrumStaff \with { \override StaffSymbol.line-count = 1 } \drummode { \time 3/4 tambourine 8 \tuplet 3/2 { 16 16 16 } 8 \tuplet 3/2 { 16 16 16 } 8 8 | }
\beamExceptions angegeben werden. Zuvor war die folgende
Eingabe erforderlich:
\set Timing.beamExceptions =
#'( ;Start der Aliste
(end . ;Eintrag für Balkenende
( ;Start der Aliste von Endpunkten
((1 . 32) . (2 2 2)) ;Regel für 1/32 Balken -- jedes 1/16
)))
\time #'(2 1) 3/16
c16 c c
\repeat unfold 6 { c32 }
|
Nunmehr ist folgende Variante möglich:
\set Timing.beamExceptions = \beamExceptions { 32[ 32] 32[ 32] 32[ 32] } \time 2,1 3/16 c16 c c | \repeat unfold 6 { c32 } |
wobei zusätzliche Ausnahmeregeln mit Taktstrichen | in der
Eingabe abzutrennen sind. Die Ausnahmeregeln können wie hier ohne
Tonhöhen geschrieben werden; zwingend ist dies aber nicht.
Eine fehlende Klammer wird nunmehr berücksichtigt:
Das ursprüngliche Verhalten kann mit der
knee-to-beam-Eigenschaft des TupletNumber
Layout-Objekts abgerufen werden.
\time 2/4 \override Beam.auto-knee-gap = 3 \override TupletNumber.knee-to-beam = ##f \override TupletBracket.bracket-visibility = ##t \tuplet 3/2 4 { g8 c'' e, } \once \override TupletBracket.bracket-visibility = ##f \tuplet 3/2 4 { g,,8 c'' e, }
Neues bei Ausdrucksbezeichnungen
shorten-pair verschoben werden.
Dies war zuvor nur für Text-Klammern (mithin TupletBracket
und OttavaBracket) möglich.
Positive Werte verschieben hierbei nach rechts, negative nach links.
\once \override Hairpin.shorten-pair = #'(0 . 2) a1\< | a2 a\! \once \override Hairpin.shorten-pair = #'(2 . 0) \once \override Hairpin.stencil = #constante-hairpin a1\< | a2 a\! \once \override Hairpin.shorten-pair = #'(-1 . -1) \once \override Hairpin.stencil = #flared-hairpin a1\< | a2 a\!
<f a( c>1 | <c') e g(> | <a c) e>
<f( a\( c>1 | <c'\) e\( g> | <a c e\)>
\=X gekennzeichnet
werden, so daß man zueinandergehörende Bögen mit der gleichen
Ziffer oder dem gleichen Symbol markieren kann.
Sinnvoll zu verwenden ist dies bei überlappenden oder verschachtelten Bögen.
<a c e\=7\(>1 | <g b d\=£(> | <f\=A( a c\="foo"(> | <c'\="foo")\=A) e\=£) g\=7\)> |
Vgl. (notation-big-page)Ausdrucksbezeichnungen als Bögen in Abschnitt ‘Ausdrucksbezeichnungen als Bögen’ in Notationsreferenz.
Neues bei Wiederholungsbezeichnungen
\unfoldRepeats kann optional eine Liste
der auszuschreibenden Wiederholungstypen enthalten. Möglich sind
hier percent, tremolo und volta.
Ohne eine solche Liste wird repeated-music angenommen, was
für alle Arten von Wiederholung gilt.
Neuerungen bei Notensystemen
\magnifyStaff skaliert Systemgröße,
Notenlinien, Taktstriche, Balkenabschnitte und die horizontale
Platzierung innerhalb eines Notensystems. Die Notenlinien können
dabei nicht gegenüber der Normalgröße ausgedünnt werden, weil die
Dicken von Notenhälsen, Bögen und anderen grafischen Elementen von
deren Dicke abhängen.
\magnifyMusic beläßt die Größe des
Notensystemes, skaliert aber Elemente wie Notenhälse, Balken, und
horizontale Abstände.
\new Staff << \new Voice \relative { \voiceOne <e' e'>4 <f f'>8. <g g'>16 <f f'>8 <e e'>4 r8 } \new Voice \relative { \voiceTwo \magnifyMusic 0.63 { \override Score.SpacingSpanner.spacing-increment = #(* 1.2 0.63) r32 c'' a c a c a c r c a c a c a c r c a c a c a c a c a c a c a c } } >>
\RemoveAllEmptyStaves hat dieselbe
Wirkung wie zuvor schon \RemoveEmptyStaves, entfernt leere
Notensysteme aber auch in der Anfangszeile eines Stückes.
justify-line setzt Wörter
im Gegensatz zu fill-line mit konstantem
Zwischenraum so, daß sie eine Zeile füllen.
\markup \fill-line {oooooo oooooo oooooo oooooo} \markup \fill-line {ooooooooo oooooooo oo ooo}
\markup \justify-line {oooooo oooooo oooooo oooooo} \markup \justify-line {ooooooooo oooooooo oo ooo}
Neue Herausgeberanmerkungen
HorizontalBracketText-Objektes beschriftet werden.
\layout { \context { \Voice \consists "Horizontal_bracket_engraver" } } { \once \override HorizontalBracketText.text = "a" c''\startGroup d''\stopGroup e''-\tweak HorizontalBracketText.text "a'" \startGroup d''\stopGroup }
Unterstützung weiterer Schriftarten
Century
Schoolbook L, sans-serif, und monospace.
In der svg-Ausgabe:
| Familie | Standardzeichensatz |
|---|---|
| roman | serif |
| sans | sans-serif |
| typewriter | monospace |
serif, sans-serif, und monospace werden der
generic-family in SVG- und CSS-Spezifikation entlehnt.
In anderen Ausgabeformaten:
| Familie | Standardzeichensatz | Aliasliste |
|---|---|---|
| roman | LilyPond Serif | TeX Gyre Schola, C059, Century SchoolBook URW, Century Schoolbook L, DejaVu Serif, ..., serif |
| sans | LilyPond Sans Serif | TeX Gyre Heros, Nimbus Sans, Nimbus Sans L, DejaVu Sans, ..., sans-serif |
| typewriter | LilyPond Monospace | TeX Gyre Cursor, Nimbus Mono PS, Nimbus Mono, Nimbus Mono L, DejaVu Sans Mono, ..., monospace |
LilyPond Serif, LilyPond Sans Serif,
and LilyPond Monospace sind Schriftschnittaliase, die in der
LilyPond zugeordneten FontConfig-Konfigurationsdatei
00-lilypond-fonts.conf definiert sind.
When ein Zeichen nicht im ersten angegebenen Schriftschnitt aufgeführt ist, wird der nächste Schnitt genutzt.
Eine Beschreibung der Alternativnamen ist in
00-lilypond-fonts.conf im Installationsverzeichnis zu
finden.
% Echte Kapitälchen \markup { Normal Style: Hello HELLO } \markup { \caps { Small Caps: Hello } } \markup { \override #'(font-features . ("smcp")) { True Small Caps: Hello } } % Zifferntypen \markup { Normal Number Style: 0123456789 } \markup { \override #'(font-features . ("onum")) { Old Number Style: 0123456789 } } % Stilistik-Alternanten \markup { \override #'(font-features . ("salt 0")) { Stylistic Alternates 0: εφπρθ } } \markup { \override #'(font-features . ("salt 1")) { Stylistic Alternates 1: εφπρθ } } % Mehrfach-Features \markup { \override #'(font-features . ("onum" "smcp" "salt 1")) { Multiple features: Hello 0123456789 εφπρθ } }
outline nutzt mehrfach versetzte Kopien des Schriftbild, um
die äußeren Konturen in Weiß vorzuzeichnen, während der Stil
rounded-box ein weißes Oval mit den Gesamtabmessungen
vorzeichnet. Wie auch beim Standardstil box kann die Dicke
der Umrandung über das Attribut thickness angegeben werden.
\markup { \combine \filled-box #'(-1 . 15) #'(-3 . 4) #1 \override #'(thickness . 3) \whiteout whiteout-box } \markup { \combine \filled-box #'(-1 . 24) #'(-3 . 4) #1 \override #'(style . rounded-box) \override #'(thickness . 3) \whiteout whiteout-rounded-box } \markup { \combine \filled-box #'(-1 . 18) #'(-3 . 4) #1 \override #'(style . outline) \override #'(thickness . 3) \whiteout whiteout-outline } \relative { \override Staff.Clef.whiteout-style = #'outline \override Staff.Clef.whiteout = 3 g'1 }
Ein neuer Textbefehl \with-dimensions-from erfüllt
denselben Zweck wie \with-dimensions, übernimmt aber die
Abmessungen des ersten angegebenen Textobjektes für das zweite.
\markup { \pattern #5 #Y #0 "x" \pattern #5 #Y #0 \with-dimensions-from "x" "f" \pattern #5 #Y #0 \with-dimensions-from "x" "g" \override #'(baseline-skip . 2) \column { \pattern #5 #X #0 "n" \pattern #5 #X #0 \with-dimensions-from "n" "m" \pattern #5 #X #0 \with-dimensions-from "n" "!" } }
\draw-squiggle-line malt eine geschlängelte
Linie, wobei die Attribute thickness, angularity,
height und orientation zur Anpassung genutzt werden
können.
\markup \overlay { \draw-squiggle-line #0.5 #'(3 . 3) ##t \translate #'(3 . 3) \override #'(thickness . 4) \draw-squiggle-line #0.5 #'(3 . -3) ##t \translate #'(6 . 0) \override #'(angularity . -5) \draw-squiggle-line #0.5 #'(-3 . -3) ##t \translate #'(3 . -3) \override #'(angularity . 2) \override #'(height . 0.3) \override #'(orientation . -1) \draw-squiggle-line #0.2 #'(-3 . 3) ##t }
\undertie und
\overtie sowie das beidseitig verwendbare Kommando
\tie zur Verfügung.
\markup { \undertie "undertied" \overtie "overtied" } m = { c''1 \prall -\tweak text \markup \tie "131" -1 } { \voiceOne \m \voiceTwo \m }
Bei Gesangsmusik
\include eingebunden. Mehr dazu bei
Vorlagen
(learning-big-page)Eingebaute Vorlagen in Abschnitt ‘Eingebaute Vorlagen’ in Handbuch zum Lernen.
\addlyrics kann nunmehr mit beliebigen Kontexten genutzt
werden, etwa mit Staff.
\lyricsto und \addlyrics sind in ihrem Verhalten
angeglichen worden. Für beide ist wie auch bei \lyrics und
\chords ein mit geschweiften Klammern umschlossenes
Argument nötig. Aus Gründen der Rückwärtskompatibilität kann
alternativ eine Musikvariable (etwa \mus) verwendet werden.
Eine Konvertierungsregel in convert-ly entfernt in diesem
Zusammenhang redundante Einsätze von \lyricmode.
Neues bei Saiteninstrumenten mit und ohne Bünde
TabNoteHead.style = #'slash.
fret-diagram-details die Unterattribute
fret-distance und string-distance.
fretMrkp = \markup { \fret-diagram-terse "x;x;o;2;3;2;" } \markuplist \override #'(padding . 2) \table #'(0 -1) { "default" \fretMrkp "fret-distance" \override #'(fret-diagram-details . ((fret-distance . 2))) \fretMrkp "string-distance" \override #'(fret-diagram-details . ((string-distance . 2))) \fretMrkp }
\fret-diagram-verbose einzeln eingefärbt
werden.
\new Voice { c1^\markup { \override #'(fret-diagram-details . ( (finger-code . in-dot))) { \fret-diagram-verbose #'((mute 6) (place-fret 5 3 1 red) (place-fret 4 5 2 inverted) (place-fret 3 5 3 green) (place-fret 2 5 4 blue inverted) (place-fret 1 3 1 violet) (barre 5 1 3 )) } } c1^\markup { \override #'(fret-diagram-details . ( (finger-code . below-string))) { \fret-diagram-verbose #'((mute 6) (place-fret 5 3 1 red parenthesized) (place-fret 4 5 2 yellow default-paren-color parenthesized) (place-fret 3 5 3 green) (place-fret 2 5 4 blue ) (place-fret 1 3 1) (barre 5 1 3)) } } }
fret-diagram-details sind bei
Verwendung des \fret-diagram-verbose-Textbefehls
fret-label-horizontal-offset mit Einfluß auf
fret-label-indication und paren-padding für den
Zwischenraum zwischen Kreisen und umgebenden Klammern verfügbar.
\new Voice { c1^\markup { \fret-diagram-verbose #'((mute 6) (place-fret 5 3 1) (place-fret 4 5 2) (place-fret 3 5 3) (place-fret 1 6 4 parenthesized) (place-fret 2 3 1) (barre 5 2 3)) } c1^\markup { \override #'(fret-diagram-details . ( (fret-label-horizontal-offset . 2) (paren-padding . 0.25))) { \fret-diagram-verbose #'((mute 6) (place-fret 5 3 1) (place-fret 4 5 2) (place-fret 3 5 3) (place-fret 1 6 4 parenthesized) (place-fret 2 3 1) (barre 5 2 3)) } } }
m = { f'4 d' a f d a, g, fis, e, d, c, \bar "|." } \score { \new TabStaff \m \layout { \context { \Score tablatureFormat = #fret-letter-tablature-format } \context { \TabStaff stringTunings = \stringTuning <a, d f a d' f'> additionalBassStrings = \stringTuning <c, d, e, fis, g,> fretLabels = #'("a" "b" "r" "d" "e" "f" "g" "h" "i" "k") } } }
c2\2 \romanStringNumbers c\2 \arabicStringNumbers c1\3
TabStaff können auch nicht ganzzahlige Bundnummern
Verwendung finden, um Mikrotonalität (etwa durch Querzug) zu
bezeichnen.
\layout { \context { \Score supportNonIntegerFret = ##t } } mus = \relative { c'4 cih d dih } << \new Staff << \clef "G_8" \mus >> \new TabStaff \mus >>
Neues bei Akkordbezeichnungen
\chordmode können jetzt auch < > und
<< >> für explizite Notenpassagen Einsatz finden.
text-Attributes gestaltet werden.
<< \new ChordNames \chordmode { a' b c:7 \once \override ChordName.text = "foo" d } >>
Neues bei der Eingabestruktur
\header-Blöcke können in Variablen gespeichert werden und
als Parameter von Musik- und Schemefunktionen sowie als Inhalt von
#{…#}-Konstrukten verwendet werden. Ihre
Schemerepräsentation erfolgt dabei durch Guile-Module.
Konstrukte wie \book, \bookpart, \score,
\with, \layout, \midi, \paper können
in ähnlicher Weise genutzt und durchgereicht werden; die dazu
eingesetzten Datentypen sind aber andere.
Neues bei Überschriften und Kopfzeilen
pate-number-type auch in römischen Ziffern erfolgen.
Neues beim Eingabeformat
\tagGroup ergänzt die bestehenden Befehle
\keepWithTag und \removeWithTag.
Als Beispiel deklariert
\tagGroup #'(violinI violinII viola cello) |
eine Gruppe von Notenmarkierungen. Verwendet man in Folge einen Befehl
\keepWithTag #'violinI |
so sind davon nur Notenmarkierungen aus derselben Gruppe wie ‚violinI‘ betroffen: Musik, die mit einer von violinI verschiedenen Markierung aus dieser Gruppe versehen ist, wird dabei entfernt. Gruppenfremde Markierungen sind davon nicht betroffen.
Neuerungen in der Ausgabe
output-classic-framework und die Option
-dclip-systems sind nun auch für SVG-Ausgabe
verfügbar.
-dcrop kann zur randlosen und umbruchfreien
Formatierung von SVG- und PDF-Dokumenten verwendet
werden.
output-attributes kann bei der
SVG-Ausgabe anstelle von id eingesetzt werden. Es erlaubt
die Definition diverser Attribute als Assoziationsliste.
Beispielsweise würde der Wert #'((id . 123) (class . foo)
(data-whatever . „bar“)) die folgende Gruppenmarke in einer
SVG-Datei erzeugen: <g id=„123“ class=„foo“
data-whatever=„bar“> … </g>.
Die Angleichung kann mit LilyPonds Kommandozeilenoption ‘-dstrokeadjust’ auch erzwungen werden. Bei der Erzeugung von PDF-Dateien wird die Dokumentvorschau dabei typischerweise deutlich besser ausfallen, was aber auf Kosten einer erheblich größeren Ausgabedatei geschieht. Das Druckbild bei hohen Auflösungen bleibt dabei unverändert.
make-path-stencil erlaubt die Verwendung
aller absolut und relativ positionierten path-Befehle,
mithin:
lineto, rlineto, curveto, rcurveto,
moveto, rmoveto, closepath. Ebenfalls
unterstützt sind die aus SVG-Pfaden bekannten entsprechenden
Einbuchstabenversionen:
L, l, C, c, M, m,
Z und z. Die neue Funktion ist mit der
ursprünglichen make-connected-path-stencil-Funktion
kompatibel. Vgl. auch ‘scm/stencil.scm’.
Neuerungen bei MIDI
Anpassungen sind möglich durch Veränderungen der Attribute
midiLength und midiExtraVelocity auf einem
ArticulationEvent. Beispiele etwa in
‘ly/script-init.ly’.
Staff.midiExpression bestimmt werden, um
die Lautstärke während einer Note abzuändern, wobei Werte zwischen
0.0 und 1.0 zulässig sind.
\score {
\new Staff \with {
midiExpression = #0.6
midiInstrument = "clarinet"
}
<<
{ a'1~ a'1 }
{
\set Staff.midiExpression = #0.7 s4\f\<
\set Staff.midiExpression = #0.8 s4
\set Staff.midiExpression = #0.9 s4
\set Staff.midiExpression = #1.0 s4
\set Staff.midiExpression = #0.9 s4\>
\set Staff.midiExpression = #0.8 s4
\set Staff.midiExpression = #0.7 s4
\set Staff.midiExpression = #0.6 s4\!
}
>>
\midi { }
}
|
title im \header-Block (je nach
Vorhandensein, auf Ebene von \score, \bookpart,
\book oder dokumentweit) definiert. Ist dies nicht
erwünscht, kann der Sequenzname stattdessen durch den
\header-Eintrag midititle vorgegeben werden.
Verbesserungen beim Extrahieren von Musik
\displayLilyMusic und die zugrundeliegenden Schemefunktionen
lassen redundante Notenlängenangaben nicht mehr weg. Dadurch wird es
leichter, alleinstehende Längenangaben in Ausdrücken wie
{ c4 d4 8 }
|
zuverlässig zu erkennen und zu formatieren.
Verbesserungen beim Seitenumbruch
ly:one-page-breaking passt die Höhe der Seite automatisch an,
so dass alles auf eine einzige Seite passt.
ly:one-line-auto-height-breaking positioniert die Musik auf
eine einzige Zeile (genau wie ly:one-line-breaking), passt
dabei aber nicht nur die Seitenbreite, sondern auch die Seitenhöhe
automatisch auf das Format der Musik an.
Verbesserungen bei der vertikalen und horizontalen Platzierung
extra-offset-Untereigenschaft von
NonMusicalPaperColumn.line-break-system-details.
Dabei sind sowohl vertikale als auch horizontale Verschiebungen möglich.
Das ist besonders hilfreich, um kleinere Korrekturen an der
automatischen vertikalen Positionierung einzelner Systeme vorzunehmen;
siehe
(notation-big-page)Explizite Positionierung von Systemen in Abschnitt ‘Explizite Positionierung von Systemen’ in Notationsreferenz für Einzelheiten.
Mi-Notenköpfe (klein und normal)
in Funk- und Walter-Notation wurde verbessert, so dass sie nun
genauso breit sind wie andere Notenköpfe ihrer Familien. Auch die
So-Notenköpfe wurden optisch in den gewöhnlichen Aiken- und
Sacred-Harp-Familien verbessert, ebenso in ihren dünnen Varianten.
LeftEdge hat jetzt eine definierbare vertikale Ausdehnung
(Y-extent), siehe
(internals-big-page)LeftEdge in Abschnitt ‘LeftEdge’ in Referenz der Interna.
TextScript, DynamicText
und LyricText wurde verbessert.
\afterGrace hat jetzt ein optionales Argument.
\afterGrace hat jetzt ein optionales Argument, um die horizontale
Positionierung seiner Noten durch die Angabe eines Längen-Bruchteils
festzulegen.
<< \new Staff \relative { % Der Standardwert (3/4) c''1 \afterGrace d1 { c16[ d] } c1 } \new Staff \relative { % Den Standardwert wie bisher manuell verändern (15/16) #(define afterGraceFraction (cons 15 16)) c''1 \afterGrace d1 { c16[ d] } c1 } \new Staff \relative { % Einfacher: Mit dem neuen optionalen Argument (5/6) c''1 \afterGrace 5/6 d1 { c16[ d] } c1 } >>
\override, \revert, \set und
\unset funktionieren jetzt alle auch mit dem Präfix \once,
das sie nur einmalig wirksam werden lässt.
\relative { c'4 d \override NoteHead.color = #red e4 f | \once \override NoteHead.color = #green g4 a \once \revert NoteHead.color b c | \revert NoteHead.color f2 c | }
spanner-id, die gleichzeitige
Legato- und Phrasierungsbögen mit dem neuen Kommando \=X unterscheidbar
macht, muss keine Zeichenkette (string) mehr sein, sondern
ist jetzt ein Schlüssel (key), der entweder eine natürliche Zahl
oder ein Symbol sein kann.
Die derzeitige Voreinstellung stellt erstens die ‚Taktart‘ wieder her:
\time 3/4 \repeat volta 2 { c2 e4 | } \alternative { { \time 4/4 f2 d | } { f2 d4 | } } g2. |
Zweitens die ‚Position im Takt‘:
\time 3/4 \repeat volta 2 { c2 e4 | } \alternative { { \time 4/4 \set Timing.measurePosition = #(ly:make-moment -1/2) f2 | } { f2 d4 | } } g2. |
Drittens ‚Akkordwechsel‘:
<< \new ChordNames { \set chordChanges = ##t \chordmode { c1:m d:m c:m d:m } } \new Staff { \repeat volta 2 { \chordmode { c1:m } } \alternative { { \chordmode { d:m } } { \chordmode { c:m } } } \chordmode { d:m } } >>
define-music-function,
define-event-function, define-scheme-function und
define-void-function definiert sind, können nun direkt
von Scheme aus aufgerufen werden, als wären sie genuine
Scheme-Prozeduren. Die Typ-Überprüfung und -zuordnung von Argumenten
wird dabei genauso durchgeführt wie bei Aufruf der Funktion
durch eine LilyPond-Eingabe, einschließlich dem Einsetzen
von Default-Werten für optionale Argumente, die die geforderten
Typen-Prädikate nicht erfüllen. Wenn eine Folge optionaler
Argumente explizit übersprungen werden soll, kann statt
\default auch *unspecified* verwendet werden.
(*location*)
and (*parser*) abgerufen werden. Das bedeutet, dass viele
Funktionen, die bislang ein explizites parser-Argument
benötigten, dieses nun nicht mehr brauchen.
Funktionen, die mit define-music-function,
define-event-function, define-scheme-function und
define-void-function definiert werden, brauchen keine
parser- und location-Argumente mehr.
Bei solchen Funktionsdefinitionen wird LilyPond aber versuchen,
den bisher üblichen Gebrauch von parser- und location-
Argumenten zu erkennen, um noch für eine Weile die
Rückwärtskompatibilität sicherzustellen.
\etc endet:
\markup bold-red = \markup \bold \with-color #red \etc highlight = \tweak font-size 3 \tweak color #red \etc \markup \bold-red "text" \markuplist \column-lines \bold-red { Eins zwei } { c' \highlight d' e'2-\highlight -! }
FretBoard.stencil
wurden schon seit Version 2.18 unterstützt. Sie können nun auch
ganze Zahlen enthalten und alternativ durch Kommata getrennt werden.
Das erlaubt ihre Verwendung der Art
{ \time 2,2,1 5/8 g'8 8 8 8 8 }
und
\tagGroup violine,oboe,fagott |
\sets und
\overrides verwendet werden. Das erlaubt einen Gebrauch wie:
{ \unset Timing.beamExceptions \set Timing.beatStructure = 1,2,1 g'8 8 8 8 8 8 8 8 }
system-system-spacing.basic-distance). Nun kann man auf sie
auf die gleiche Art auch verweisen, etwa:
\paper {
\void \displayScheme \system-system-spacing.basic-distance
}
|
Zusammen mit den zuvor beschriebenen Neuerungen erlaubt dies
das Definieren von (und Zugreifen auf) Pseudovariablen wie violin.1.
\table für Tabellen.
Jede Spalte kann individuell ausgerichtet werden:
\markuplist { \override #'(padding . 2) \table #'(0 1 0 -1) { \underline { zentriert rechtsbündig zentriert linksbündig } ein "1" Tausendstel "0.001" elf "11" Hundertstel "0.01" zwanzig "20" Zehntel "0.1" tausend "1000" eins "1.0" } }
InstrumentName unterstützt jetzt text-interface.
thin-kern des Grobs BarLine (Taktstrich)
heißt jetzt segno-kern.
KeyCancellation-Grobs ignorieren jetzt Notenschlüssel in Stichnoten
(wie es KeySignature-Grobs auch tun).
\once \unset sind jetzt erlaubt.
Für ältere Neuigkeiten siehe https://lilypond.org/doc/v2.18/Documentation/changes/, https://lilypond.org/doc/v2.16/Documentation/changes/, oder zurück zur Dokumentations-Übersicht.
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